§ 11 MarkschBergV — Mitteilungen, nachträgliche Vermessung

Der Unternehmer hat sicherzustellen, dass

1.

die Personen nach § 2 Absatz 4 Satz 1

a)

rechtzeitig die Mitteilungen und Unterlagen erhalten, die zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich sind, und

b)

auch vor Aufnahme der bergbaulichen Tätigkeit insbesondere einbezogen werden bei der Erstellung der Unterlagen für

aa)

die Zulassung von Betriebsplänen,

bb)

die Risswerkführung oder

cc)

Betriebsanlagen und Betriebseinrichtungen, die für die Sicherheit bedeutsam sind,

2.

die Lage von Grubenbauen oder anderen Gegenständen, die vor der Vermessung unzugänglich geworden sind, schriftlich oder zeichnerisch so beschrieben wird, dass nach diesen Angaben eine möglichst genaue Darstellung im Risswerk erfolgen kann,

3.

Grubenbaue oder andere Gegenstände nach Nummer 2 unverzüglich vermessen und dargestellt werden, sobald dies wieder möglich wird.

Amtliche Fassung auf gesetze-im-internet.de →

Diese Vorschrift im Examen sicher anwenden.

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Nicht-amtliche Wiedergabe. Maßgeblich ist der amtliche Text.