FinAusglG2019DV 2

Zweite Verordnung zur Durchführung des Finanzausgleichsgesetzes im Ausgleichsjahr 2019

Ausfertigungsdatum:
12.06.2026
Fundstelle:
BGBl. I 2026, Nr. 177
Stand:
20260624215518
Eingangsformel

Das Bundesministerium der Finanzen verordnet aufgrund des § 12 des Finanzausgleichsgesetzes vom 20. Dezember 2001 (BGBl. I S. 3955, 3956), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 27. Oktober 2025 (BGBl. 2025 I Nr. 255) geändert worden ist:

§ 1

Feststellung der Länderanteile an der Umsatzsteuer im Ausgleichsjahr 2019

Für das Ausgleichsjahr 2019 werden als Länderanteile an der Umsatzsteuer festgestellt:

für Baden-Württemberg13 402 874 110,30 Euro

für Bayern15 832 388 381,78 Euro

für Berlin4 415 448 055,15 Euro

für Brandenburg4 527 794 983,96 Euro

für Bremen1 038 996 415,31 Euro

für Hamburg2 228 100 191,78 Euro

für Hessen7 586 290 360,03 Euro

für Mecklenburg-Vorpommern3 417 966 540,95 Euro

für Niedersachsen11 939 879 496,81 Euro

für Nordrhein-Westfalen22 536 106 411,50 Euro

für Rheinland-Pfalz5 573 063 983,75 Euro

für das Saarland1 793 854 423,75 Euro

für Sachsen8 315 317 973,56 Euro

für Sachsen-Anhalt4 755 263 170,01 Euro

für Schleswig-Holstein4 096 475 499,42 Euro

für Thüringen4 596 182 754,12 Euro.

§ 2

Abrechnung des Finanzausgleichs unter den Ländern im Ausgleichsjahr 2019

Für das Ausgleichsjahr 2019 wird der Finanzausgleich unter den Ländern wie folgt festgestellt:

1.

endgültige Ausgleichsbeiträge:

von Baden-Württemberg2 449 850 418,12 Euro

von Bayern6 721 190 908,67 Euro

von Hamburg122 715 565,63 Euro

von Hessen1 912 163 765,31 Euro,

2.

endgültige Ausgleichszuweisungen:

an Berlin4 340 086 391,33 Euro

an Brandenburg558 325 189,15 Euro

an Bremen771 854 872,88 Euro

an Mecklenburg-Vorpommern519 848 504,85 Euro

an Niedersachsen780 285 860,52 Euro

an Nordrhein-Westfalen1 042 264 603,36 Euro

an Rheinland-Pfalz307 776 487,12 Euro

an das Saarland179 745 451,80 Euro

an Sachsen1 184 098 391,69 Euro

an Sachsen-Anhalt656 153 025,22 Euro

an Schleswig-Holstein235 007 569,00 Euro

an Thüringen630 474 310,82 Euro.

§ 3

Abschlusszahlungen für 2019

Zum Ausgleich der Unterschiede zwischen den vorläufig gezahlten und den endgültig festgestellten Länderanteilen an der Umsatzsteuer nach § 1, den vorläufig gezahlten und den endgültig festgestellten Ausgleichsbeiträgen und Ausgleichszuweisungen nach § 2 werden nach § 15 des Finanzausgleichsgesetzes mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung fällig:

1.

Überweisungen von zahlungspflichtigen Ländern:

von Baden-Württemberg13 472 789,93 Euro

von Bayern20 360 034,45 Euro

von Hamburg2 689 666,56 Euro

von Hessen7 293 506,91 Euro

von Schleswig-Holstein379 793,69 Euro,

2.

Zahlungen an empfangsberechtigte Länder:

an Berlin9 881 681,22 Euro

an Brandenburg3 036 014,30 Euro

an Bremen3 185 649,33 Euro

an Mecklenburg-Vorpommern3 445 646,38 Euro

an Niedersachsen4 994 135,74 Euro

an Nordrhein-Westfalen2 252 869,96 Euro

an Rheinland-Pfalz290 439,97 Euro

an das Saarland1 273 623,07 Euro

an Sachsen8 363 084,38 Euro

an Sachsen-Anhalt3 976 498,04 Euro

an Thüringen3 496 149,16 Euro.

§ 4

Außerkrafttreten

Die Erste Verordnung zur Durchführung des Finanzausgleichsgesetzes im Ausgleichsjahr 2019 vom 18. März 2019 (BGBl. I S. 341) tritt außer Kraft.

§ 5

Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am siebenten Tag nach der Verkündung in Kraft.

Schlussformel

Der Bundesrat hat zugestimmt.

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