FinAusglG2011DV 2

Zweite Verordnung zur Durchführung des Finanzausgleichsgesetzes im Ausgleichsjahr 2011

Ausfertigungsdatum:
25.04.2016
Fundstelle:
BGBl I 2016, 970
Stand:
20160609215501
Eingangsformel

Auf Grund des § 12 des Finanzausgleichsgesetzes vom 20. Dezember 2001 (BGBl. I S. 3955, 3956) verordnet das Bundesministerium der Finanzen:

§ 1

Feststellung der Länderanteile an der Umsatzsteuer im Ausgleichsjahr 2011

Für das Ausgleichsjahr 2011 werden als Länderanteile an der Umsatzsteuer festgestellt:

für Baden-Württemberg9 565 141 437,01 Euro

für Bayern11 205 895 644,44 Euro

für Berlin3 672 159 731,26 Euro

für Brandenburg3 494 347 953,78 Euro

für Bremen616 079 841,32 Euro

für Hamburg1 580 056 341,03 Euro

für Hessen5 412 941 336,21 Euro

für Mecklenburg-Vorpommern2 548 231 125,41 Euro

für Niedersachsen8 747 729 602,39 Euro

für Nordrhein-Westfalen15 889 787 983,82 Euro

für Rheinland-Pfalz3 767 184 023,94 Euro

für das Saarland1 152 966 665,98 Euro

für Sachsen6 398 533 101,04 Euro

für Sachsen-Anhalt3 594 084 374,90 Euro

für Schleswig-Holstein2 691 387 817,34 Euro

für Thüringen3 470 891 607,28 Euro.

§ 2

Abrechnung des Finanzausgleichs unter den Ländern im Ausgleichsjahr 2011

Für das Ausgleichsjahr 2011 wird der Finanzausgleich unter den Ländern wie folgt festgestellt:

1.

endgültige Ausgleichsbeiträge

von Baden-Württemberg1 813 331 369,20 Euro

von Bayern3 620 709 246,41 Euro

von Hamburg91 526 787,87 Euro

von Hessen1 798 787 569,98 Euro,

2.

endgültige Ausgleichszuweisungen

an Berlin2 999 105 803,67 Euro

an Brandenburg443 330 406,06 Euro

an Bremen517 893 209,56 Euro

an Mecklenburg-Vorpommern432 789 181,62 Euro

an Niedersachsen208 974 658,28 Euro

an Nordrhein-Westfalen239 600 448,30 Euro

an Rheinland-Pfalz246 236 642,10 Euro

an das Saarland120 412 867,54 Euro

an Sachsen922 473 052,73 Euro

an Sachsen-Anhalt543 817 921,58 Euro

an Schleswig-Holstein119 059 411,81 Euro

an Thüringen530 661 370,21 Euro.

§ 3

Abschlusszahlungen für 2011

Zum Ausgleich der Unterschiede zwischen den vorläufig gezahlten und den endgültig festgestellten Länderanteilen an der Umsatzsteuer nach § 1, den vorläufig gezahlten und den endgültig festgestellten Ausgleichsbeiträgen und Ausgleichszuweisungen nach § 2 werden nach § 15 des Finanzausgleichsgesetzes mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung fällig:

1.

Überweisungen von zahlungspflichtigen Ländern:

von Bayern13 917,43 Euro

von Berlin17 295,59 Euro

von Bremen23 940,59 Euro

von Hamburg5 712,12 Euro

von Hessen6 309,61 Euro

von Mecklenburg-Vorpommern1 948,57 Euro

von Niedersachsen20 432,47 Euro

von Rheinland-Pfalz11 917,30 Euro

von dem Saarland20 819,59 Euro

von Sachsen42 382,85 Euro

von Sachsen-Anhalt7 696,23 Euro

von Schleswig-Holstein46 228,98 Euro,

2.

Zahlungen an empfangsberechtigte Länder:

an Baden-Württemberg17 593,31 Euro

an Brandenburg17 061,57 Euro

an Nordrhein-Westfalen182 764,69 Euro

an Thüringen1 181,72 Euro.

§ 4

Inkrafttreten, Außerkrafttreten

Diese Verordnung tritt am siebenten Tag nach der Verkündung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Erste Verordnung zur Durchführung des Finanzausgleichsgesetzes im Ausgleichsjahr 2011 vom 24. März 2011 (BGBl. I S. 518) außer Kraft.

Schlussformel

Der Bundesrat hat zugestimmt.

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