Tatbestand Zivilurteil: einseitige vollständige Erledigung
Wie ist der Tatbestand bei einseitiger vollständiger Erledigung aufzubauen?
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I.
EinleitungssatzFormulierungsbeispiel„Die Parteien streiten darüber, ob sich der Rechtsstreit wegen … (zB Schadensersatzes aus einem Verkehrsunfall) in der Hauptsache erledigt hat.“
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II.
Unstreitiges Parteivorbringen
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III.
Streitiges KlägervorbringenMaßstabIm Unterschied zur übereinstimmenden Erledigungserklärung sind hier die Behauptungen und Rechtsansichten der Parteien nicht im Perfekt, sondern in der gewohnten Zeitform (Präsens) wiederzugeben, da die Rechtshängigkeit fortbesteht.Formulierungsbeispiel„Der Kläger behauptet, …"
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IV.
Kleine Prozessgeschichte
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1.
Ursprünglicher Antrag des Klägers sowie Datum der Anhängigkeit und RechtshängigkeitFormulierungsbeispiel„Mit der am … bei Gericht eingegangenen und am … zugestellten Klage hat der Kläger ursprünglich beantragt, …"VertiefungHinweis: Eine Einrückung des zunächst vom Kläger gestellten Antrags erfolgt nicht.
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2.
Das vom Kläger als „Erledigung“ angesehene Ereignis (z.B. Zahlung, Aufrechnung)Formulierungsbeispiel„Nachdem … (=erledigendes Ereignis), …“. Beispielsweise: „Nachdem der Beklagte an den Kläger €4.000 gezahlt hat, …“
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3.
Erledigungserklärung des KlägersFormulierungsbeispiel„… erklärt der Kläger den Rechtsstreit in der Hauptsache für erledigt.“
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V.
Widerspruch gegen die Erledigung und Klageabweisungsantrag des BeklagtenFormulierungsbeispiel„Der Beklagte widerspricht der Erledigungserklärung und beantragt, die Klage abzuweisen.“
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VI.
Streitiges BeklagtenvorbringenMaßstabIm Unterschied zur übereinstimmenden Erledigungserklärung sind hier die Behauptungen und Rechtsansichten der Parteien nicht im Perfekt, sondern in der gewohnten Zeitform (Präsens) wiederzugeben, da die Rechtshängigkeit fortbesteht.Formulierungsbeispiel„Der Beklagte behauptet, …"
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VII.
Große Prozessgeschichte