Thüringer Verordnung über Zuständigkeiten des Landesamtes für Rehabilitierung und Wiedergutmachung Vom 19. November 1994
- Ausfertigungsdatum:
- 19.11.1994
- Fundstelle:
- GVBl. 1994, 1218
ThürGVBl.34 1994 S.1218Aufgrund des § 25 Abs. 1 Satz 2 des Strafrechtlichen Rehabilitierungsgesetzes (StrRehaG) vom 29. Oktober 1992 (BGBl. I S. 1814), zuletzt geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 23. Juni 1994 (BGBl. I S. 1311), des § 7 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 Satz 1 des Verkündungsgesetzes vom 30. Januar 1991 (GBl. S. 2) und des § 15 des Thüringer Gesetzes zur Ausführung des Gerichtsverfassungsgesetzes in der Fassung vom 12. Oktober 1993 (GVBl. S. 612) verordnet die Landesregierung:
§ 1(1) Das Landesamt für Rehabilitierung und Wiedergutmachung ist 1. zuständige Behörde für die Gewährung von Leistungen nach den §§ 6, 17 und 19 und zur Prüfung der Voraussetzungen des § 16 Abs. 2 StrRehaG, wenn die Rehabilitierungsentscheidung in Thüringen ergangen ist,2. Rehabilitierungsbehörde nach dem Verwaltungsrechtlichen Rehabilitierungsgesetz vom 23. Juni 1994 (BGBl. I S. 1311) und nach dem Beruflichen Rehabilitierungsgesetz vom 23. Juni 1994 (BGBl. I. S. 1311-1314-) in der jeweils geltenden Fassung. (2) Das Landesamt für Rehabilitierung und Wiedergutmachung ist im Rahmen seiner Zuständigkeiten nach Absatz 1 zur gesetzlichen Vertretung des Landes vor den Gerichten befugt.
§ 2(1) Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. Juli 1994 in Kraft.(2) Gleichzeitig tritt die Thüringer Verordnung über Zuständigkeiten des Landesamtes für Rehabilitierung und Wiedergutmachung vom 8. Dezember 1992 (GVBl. S. 596) außer Kraft.
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Nicht-amtliche Wiedergabe. Maßgeblich ist der amtliche Text. Quelle: landesrecht.thueringen.de.