Verordnung über die Pauschalförderung nach dem Thüringer Krankenhausgesetz für das Haushaltsjahr 2024 (ThürKHG-PVO 2024) Vom 26. August 2024
- Ausfertigungsdatum:
- 26.08.2024
- Fundstelle:
- GVBl. 2024, 613
Anlage (zu § 2 Abs. 1 Satz 2)Zuordnung der Krankenhäuser zu den Gruppen nach § 2 Abs. 1 Satz 2Gruppe A 1: Allgemeinkrankenhäuser- Klinikum Altenburger Land GmbH,- Robert-Koch-Krankenhaus Apolda GmbH,- Ilm-Kreis-Kliniken Arnstadt-Ilmenau gGmbH,- KMG Kliniken SE: KMG Manniske Klinik Bad Frankenhausen, KMG Klinikum Sömmerda und KMG Klinikum Sondershausen,- Hufeland Klinikum GmbH: Krankenhäuser Bad Langensalza und Mühlhausen,- Klinikum Bad Salzungen GmbH,- HELIOS Klinik Blankenhain GmbH,- St. Georg Klinikum Eisenach gGmbH,- Katholische Hospitalvereinigung Thüringen gGmbH: Katholisches Krankenhaus „St. Johann Nepomuk“ Erfurt,- SRH Krankenhaus Waltershausen-Friedrichroda GmbH,- HELIOS Klinikum Gotha GmbH,- Kreiskrankenhaus Greiz-Ronneburg GmbH: Kreiskrankenhaus Greiz,- Henneberg-Kliniken-Betriebsgesellschaft mbH: REGIOMED Klinikum Hildburghausen,- HELIOS Klinikum Meiningen GmbH,- Eichsfeld Klinikum gGmbH: Haus St. Vincenz Heilbad Heiligenstadt, Haus Worbis und Haus Reifenstein,- Thüringen-Kliniken „Georgius Agricola“ GmbH: Krankenhäuser Saalfeld, Rudolstadt und Pößneck,- Sternbach-Klinik Schleiz GmbH,- Elisabeth Klinikum Schmalkalden GmbH,- MEDINOS Kliniken des Landkreises Sonneberg GmbH: REGIOMED Klinikum Sonneberg/Neuhaus,- Sophien- und Hufeland-Klinikum gGmbH Weimar.Gruppe A 2: Allgemeinkrankenhäuser mit im 7. Thüringer Krankenhausplan als Hauptabteilung ausgewiesenen medizinischen Fachabteilungen Nuklearmedizin oder Strahlentherapie- Zentralklinik Bad Berka GmbH,- HELIOS Klinikum Erfurt GmbH,- SRH Wald-Klinikum Gera GmbH,- Südharz Klinikum Nordhausen gGmbH,- SRH Zentralklinikum Suhl GmbH.Gruppe F 1: Fachkrankenhäuser mit internistischer Ausrichtung, Fachkrankenhäuser für Geriatrie, Fachkrankenhäuser für Psychiatrie, Psychotherapie oder psychosomatische Medizin- Evangelische Lukas-Stiftung Altenburg: Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik,- HELIOS Fachkliniken Hildburghausen GmbH,- Katholische Hospitalvereinigung Thüringen gGmbH: St. Elisabeth-Krankenhaus Lengenfeld unterm Stein,- Sozialwerk Meiningen gGmbH: Geriatrische Fachklinik Georgenhaus Meiningen,- Ökumenisches Hainich Klinikum gGmbH Mühlhausen,- Lungenklinik Neustadt GmbH,- Kreiskrankenhaus Greiz-Ronneburg GmbH: Fachklinik für Geriatrie Ronneburg,- Dr. Ebel Fachkliniken GmbH & Co. Klinik Bergfried KG Saalfeld,- Dr. Becker Klinikgesellschaft SE & Co. KG: Dr. Becker Burg-Klinik Dermbach,- Asklepios Fachklinikum Stadtroda GmbH,- Klinik an der Weißenburg GmbH Uhlstädt-Kirchhasel.Gruppe F 2: Fachkrankenhäuser für Orthopädie- Marienstift Arnstadt: Fachklinik für Orthopädie,- HELIOS Klinik Bleicherode GmbH,- Waldkliniken Eisenberg GmbH.Gruppe F 3: Kliniken für neurologische Frührehabilitation nach Phase B- Gräfliche Kliniken Moritz Klinik GmbH & Co. KG Bad Klosterlausnitz,- MEDIAN Heinrich-Mann-Klinik GmbH & Co. KG: MEDIAN Heinrich-Mann-Klinik Bad Liebenstein,- m & i - Klinikgesellschaft Bad Liebenstein GmbH: m&i-Fachklinik Bad Liebenstein,- MEDIAN Kliniken GmbH: MEDIAN Klinik Bad Tennstedt.
Aufgrund des § 12 Abs. 4 Satz 1 des Thüringer Krankenhausgesetzes (ThürKHG) in der Fassung vom 30. April 2003 (GVBl. S. 262), zuletzt geändert durch Gesetz vom 21. Mai 2024 (GVBl. S. 111), verordnet die Landesregierung:
Wertgrenze
§ 1 WertgrenzeDie Wertgrenze nach § 12 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ThürKHG wird auf 1,5 Millionen Euro ohne Umsatzsteuer festgelegt.
Jahrespauschale
§ 2 Jahrespauschale(1) Zur Bemessung der Krankenhausförderung nach § 12 Abs. 1 Satz 1 ThürKHG werden die Krankenhäuser gemessen an der Art und der Anzahl der im 7. Thüringer Krankenhausplan ausgewiesenen Fachgebiete in folgende Gruppen gegliedert: 1. A 1: Allgemeinkrankenhäuser, 2. A 2: Allgemeinkrankenhäuser mit im 7. Thüringer Krankenhausplan als Hauptabteilung ausgewiesenen medizinischen Fachabteilungen Nuklearmedizin oder Strahlentherapie, 3. F 1: Fachkrankenhäuser mit internistischer Ausrichtung, Fachkrankenhäuser für Geriatrie, Fachkrankenhäuser für Psychiatrie, Psychotherapie oder psychosomatische Medizin, 4. F 2: Fachkrankenhäuser für Orthopädie, 5. F 3: Kliniken für neurologische Frührehabilitation nach Phase B.Die Zuordnung der Krankenhäuser zu den einzelnen Gruppen nach Satz 1 ist in der Anlage festgestellt.(2) Grundlage für die Krankenhausförderung nach § 12 Abs. 1 Satz 1 ThürKHG im Haushaltsjahr 2024 ist die Anzahl der im Jahr 2019 abgerechneten Behandlungstage für stationäre Behandlungen. Die Jahrespauschalen betragen je Behandlungstag für die Gruppe 1. A 1: 7,82 Euro, 2. A 2: 8,72 Euro, 3. F 1: 3,69 Euro, 4. F 2: 17,34 Euro und 5. F 3: 6,09 Euro.(3) Als Behandlungstage gelten die Berechnungs- und Pflegetage für stationäre Behandlungen, wie sie in den Erhebungen nach der Krankenhausstatistik-Verordnung vom 10. April 1990 (BGBl. I S. 730) in der jeweils geltenden Fassung von den Krankenhäusern für das Jahr 2019 angegeben und dem für das Krankenhauswesen zuständigen Ministerium mitgeteilt wurden. Zur Festsetzung und Überprüfung der Jahrespauschalen dürfen von den Krankenhäusern nur aggregierte Daten übermittelt werden. Eine Übermittlung personenbezogener Daten ist unzulässig.(4) Ungeachtet des Absatzes 2 wird eine Mindesthöhe von 97 500 Euro für die Jahrespauschale festgesetzt. Diese Mindestpauschale erhalten auch die Krankenhäuser, die neu in den 7. Thüringer Krankenhausplan aufgenommen wurden und aus diesem Grund im Jahr 2019 keine Behandlungstage für stationäre Behandlungen im Sinne des Absatzes 2 Satz 1 in Verbindung mit Absatz 3 abrechnen konnten.
Zuschlag für Ausbildungsstätten
§ 3 Zuschlag für AusbildungsstättenDie in den 7. Thüringer Krankenhausplan aufgenommenen Ausbildungsstätten erhalten im Haushaltsjahr 2024 jeweils eine Pauschale nach § 12 Abs. 2 ThürKHG in Höhe von 56 250 Euro.
Inkrafttreten, Außerkrafttreten
§ 4 Inkrafttreten, AußerkrafttretenDiese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. Januar 2024 in Kraft und mit Ablauf des 31. Dezember 2024 außer Kraft.
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Nicht-amtliche Wiedergabe. Maßgeblich ist der amtliche Text. Quelle: landesrecht.thueringen.de.