Thüringer Verordnung über die Auflösung der Gemeinde Rotheul und ihre Eingliederung in die Gemeinde Neuhaus-Schierschnitz Vom 1. März 1994
- Ausfertigungsdatum:
- 01.03.1994
- Fundstelle:
- GVBl. 1994, 310
Aufgrund des § 12 Abs. 2 Satz 1 der Vorläufigen Kommunalordnung für das Land Thüringen (VKO) in der Fassung vom 24. Juli 1992 (GVBl. S. 383) verordnet der Innenminister im Einvernehmen mit den beteiligten Gemeinden:
Auflösung und Eingliederung
§ 1 Auflösung und EingliederungDie Gemeinde Rotheul, Landkreis Sonneberg, wird aufgelöst und in die Gemeinde Neuhaus-Schierschnitz, Landkreis Sonneberg, eingegliedert.
Rechtsnachfolge, Auseinandersetzung
§ 2 Rechtsnachfolge, Auseinandersetzung(1) Die aufnehmende Gemeinde Neuhaus-Schierschnitz ist Rechtsnachfolgerin der bisherigen Gemeinde Rotheul. (2) Für die laufende Amtsperiode wird die Gemeindevertretung Neuhaus-Schierschnitz um fünf Mitglieder der bisherigen Gemeindevertretung Rotheul erweitert. (3) Die Rechtsfolgen der Eingliederung im übrigen ergeben sich aus § 12 a Abs. 1 und 3 VKO.
Übergangsbestimmungen
§ 3 Übergangsbestimmungen(1) Das Ortsrecht der aufgelösten Gemeinde gilt, soweit es nicht durch die Gemeindeauflösung gegenstandslos geworden ist, für den jeweiligen ursprünglichen Geltungsbereich so lange fort, bis es durch die aus der Gebietsänderung hervorgegangene Gemeinde wirksam ersetzt wird, längstens jedoch bis zum Ende des dritten auf das Inkrafttreten dieser Verordnung folgenden Kalenderjahres. (2) Die Wirksamkeit der von der aufgelösten Gemeinde aufgestellten Bauleitpläne wird durch diese Verordnung nicht berührt.
Gesetzesvorbehalt
§ 4 GesetzesvorbehaltAus dieser Verordnung kann im Hinblick auf die Bestimmung des § 12 Abs. 5 VKO kein Anspruch auf Bestandsschutz der hier geregelten Gebietsänderung erhoben werden.
Inkrafttreten
§ 5 InkrafttretenDiese Verordnung tritt am 30. Juni 1994 in Kraft.
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Nicht-amtliche Wiedergabe. Maßgeblich ist der amtliche Text. Quelle: landesrecht.thueringen.de.