AEGZVO · Saarland

Verordnung über Zuständigkeiten nach dem Allgemeinen Eisenbahngesetz (AEGZVO) Vom 27. Mai 2011

Ausfertigungsdatum:
27.05.2011
Fundstelle:
Amtsblatt I 2011, 210
4 Vorschriften · Amtliche Fassung →
§ 1

§ 1Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr ist zuständig für die Eisenbahnaufsicht und Genehmigungen, worunter auch die Planfeststellungs- und Plangenehmigungsverfahren nach den §§ 18 bis 18b des Allgemeinen Eisenbahngesetzes fallen, für nichtbundeseigene Eisenbahnen des öffentlichen Verkehrs und des nichtöffentlichen Verkehrs soweit nach § 5 Absatz 1a Nummer 2, Absatz 1b und 1c des Allgemeinen Eisenbahngesetzes das Land zuständig ist. Dies schließt die Eisenbahnaufsicht und Genehmigungen nach der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung vom 8. Mai 1967 (BGBl. I S. 1563), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 5. April 2019 (BGBl. I S. 479), ein.

§ 2

§ 2Die Befugnis zum Erlass von Rechtsverordnungen nach § 26 Absatz 5 Satz 3 des Allgemeinen Eisenbahngesetzes wird auf das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr übertragen.

§ 3

§ 3(1) Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Verkündung in Kraft.(2) Mit dem Inkrafttreten tritt die Verordnung über Zuständigkeiten nach dem Allgemeinen Eisenbahngesetz vom 2. Mai 1996 (Amtsbl. S. 467) außer Kraft.

Eingangsformel AEGZVO

Aufgrund des § 5 Absatz 3 des Landesorganisationsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 27. März 1997 (Amtsbl. S. 410), zuletzt geändert durch Artikel 3 Absatz 34 des Gesetzes vom 18. November 2010 (Amtsbl. I S. 1420),[1] verordnet die Landesregierung zur Ausführung des Allgemeinen Eisenbahngesetzes vom 27. Dezember 1993 (BGBl. I S. 2378, 2396; 1994 I S. 2439), zuletzt geändert durch Artikel 7 des Gesetzes vom 29. Juli 2009 (BGBl. I S. 2542):[2]

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Nicht-amtliche Wiedergabe. Maßgeblich ist der amtliche Text. Quelle: recht.saarland.de.