Landesverordnung über die Zuständigkeit für Widerspruchsbescheide (WiBeZustVO) Vom 23. Mai 2001
- Ausfertigungsdatum:
- 23.05.2001
- Fundstelle:
- GVOBl. 2001, 76
§ 1Das Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Integration entscheidet abweichend von § 73 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 der Verwaltungsgerichtsordnung über Widersprüche gegen Verwaltungsakte der Justizvollzugsbehörden, die der Nachprüfung im verwaltungsgerichtlichen Verfahren unterliegen. Es entscheidet in diesen Fällen auch über Widersprüche gegen Kostenentscheidungen und Maßnahmen des Vollzugs und der Vollstreckung.
§ 2Über die bis zum Inkrafttreten dieser Verordnung eingegangenen Widersprüche gegen Verwaltungsakte aufgrund 1 a) des § 9 Abs. 3 und des § 10 der Verordnung über brennbare Flüssigkeiten in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. Dezember 1996 (BGBl. I S. 1937, ber. 1997 I S. 447),b) des § 12 Abs. 2 des Gerätesicherheitsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Oktober 1992 (BGBl. I S. 1793), geändert durch Artikel 3 Nr. 1 des Gesetzes vom 24. April 1998 (BGBl. I S. 730, 734),c) des § 13 a des Wehrpflichtgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 15. Dezember 1995 (BGBl. I S. 1756), geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 25. März 1997 (BGBl. I S. 726, 732) und des § 14 des Zivildienstgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. September 1994 (BGBl. I S. 2811), geändert durch Artikel 12 des Gesetzes vom 19. Dezember 2000 (BGBl. I S. 1815, 1825), jeweils soweit der Verwaltungsakt von einer der Aufsicht des Innenministeriums unterstehenden Behörde erlassen worden ist, entscheidet das Innenministerium;2. der §§ 6, 8, 49 und 50 des Straßen- und Wegegesetzes des Landes Schleswig-Holstein in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. April 1996 (GVOBl. Schl.-H. S. 413), geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 23. Januar 1998 (GVOBl. Schl.-H. S. 37) entscheidet das Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr;3. a) des Landesblindengeldgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 12. Mai 1997 (GVOBl. Schl.-H. S. 313),b) des Heimgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. April 1990 (BGBl. I S. 763, 1069), zuletzt geändert durch Verordnung vom 21. September 1997 (BGBl. I S. 2390, 2391), und der aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Verordnungen in den Fällen, in denen sich der Widerspruch auf ein Heim bezieht, dessen Träger gleichzeitig Träger der Behörde ist, die über den Widerspruch zu entscheiden hätte, entscheidet das Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit.
§ 1Das Ministerium für Justiz, Kultur und Europa entscheidet abweichend von § 73 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 der Verwaltungsgerichtsordnung über Widersprüche gegen Verwaltungsakte der Justizvollzugsbehörden, die der Nachprüfung im verwaltungsgerichtlichen Verfahren unterliegen. Es entscheidet in diesen Fällen auch über Widersprüche gegen Kostenentscheidungen und Maßnahmen des Vollzugs und der Vollstreckung.
§ 2Über die bis zum Inkrafttreten dieser Verordnung eingegangenen Widersprüche gegen Verwaltungsakte aufgrund 1 a) des § 9 Abs. 3 und des § 10 der Verordnung über brennbare Flüssigkeiten in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. Dezember 1996 (BGBl. I S. 1937, ber. 1997 I S. 447),b) des § 12 Abs. 2 des Gerätesicherheitsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Oktober 1992 (BGBl. I S. 1793), geändert durch Artikel 3 Nr. 1 des Gesetzes vom 24. April 1998 (BGBl. I S. 730, 734),c) des § 13 a des Wehrpflichtgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 15. Dezember 1995 (BGBl. I S. 1756), geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 25. März 1997 (BGBl. I S. 726, 732) und des § 14 des Zivildienstgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. September 1994 (BGBl. I S. 2811), geändert durch Artikel 12 des Gesetzes vom 19. Dezember 2000 (BGBl. I S. 1815, 1825), jeweils soweit der Verwaltungsakt von einer der Aufsicht des Innenministeriums unterstehenden Behörde erlassen worden ist, entscheidet das Innenministerium;2. der §§ 6, 8, 49 und 50 des Straßen- und Wegegesetzes des Landes Schleswig-Holstein in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. April 1996 (GVOBl. Schl.-H. S. 413), geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 23. Januar 1998 (GVOBl. Schl.-H. S. 37) entscheidet das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie;3. a) des Landesblindengeldgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 12. Mai 1997 (GVOBl. Schl.-H. S. 313),b) des Heimgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. April 1990 (BGBl. I S. 763, 1069), zuletzt geändert durch Verordnung vom 21. September 1997 (BGBl. I S. 2390, 2391), und der aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Verordnungen in den Fällen, in denen sich der Widerspruch auf ein Heim bezieht, dessen Träger gleichzeitig Träger der Behörde ist, die über den Widerspruch zu entscheiden hätte, entscheidet das Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit.
§ 2Über die bis zum Inkrafttreten dieser Verordnung eingegangenen Widersprüche gegen Verwaltungsakte aufgrund 1 a) des § 9 Abs. 3 und des § 10 der Verordnung über brennbare Flüssigkeiten in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. Dezember 1996 (BGBl. I S. 1937, ber. 1997 I S. 447),b) des § 12 Abs. 2 des Gerätesicherheitsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Oktober 1992 (BGBl. I S. 1793), geändert durch Artikel 3 Nr. 1 des Gesetzes vom 24. April 1998 (BGBl. I S. 730, 734),c) des § 13 a des Wehrpflichtgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 15. Dezember 1995 (BGBl. I S. 1756), geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 25. März 1997 (BGBl. I S. 726, 732) und des § 14 des Zivildienstgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. September 1994 (BGBl. I S. 2811), geändert durch Artikel 12 des Gesetzes vom 19. Dezember 2000 (BGBl. I S. 1815, 1825), jeweils soweit der Verwaltungsakt von einer der Aufsicht des Innenministeriums unterstehenden Behörde erlassen worden ist, entscheidet das Innenministerium;2. der §§ 6, 8, 49 und 50 des Straßen- und Wegegesetzes des Landes Schleswig-Holstein in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. April 1996 (GVOBl. Schl.-H. S. 413), geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 23. Januar 1998 (GVOBl. Schl.-H. S. 37) entscheidet das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie;3. a) des Landesblindengeldgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 12. Mai 1997 (GVOBl. Schl.-H. S. 313),b) des Heimgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. April 1990 (BGBl. I S. 763, 1069), zuletzt geändert durch Verordnung vom 21. September 1997 (BGBl. I S. 2390, 2391), und der aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Verordnungen in den Fällen, in denen sich der Widerspruch auf ein Heim bezieht, dessen Träger gleichzeitig Träger der Behörde ist, die über den Widerspruch zu entscheiden hätte, entscheidet das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung.
§ 2Über die bis zum Inkrafttreten dieser Verordnung eingegangenen Widersprüche gegen Verwaltungsakte aufgrund 1 a) des § 9 Abs. 3 und des § 10 der Verordnung über brennbare Flüssigkeiten in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. Dezember 1996 (BGBl. I S. 1937, ber. 1997 I S. 447),b) des § 12 Abs. 2 des Gerätesicherheitsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Oktober 1992 (BGBl. I S. 1793), geändert durch Artikel 3 Nr. 1 des Gesetzes vom 24. April 1998 (BGBl. I S. 730, 734),c) des § 13 a des Wehrpflichtgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 15. Dezember 1995 (BGBl. I S. 1756), geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 25. März 1997 (BGBl. I S. 726, 732) und des § 14 des Zivildienstgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. September 1994 (BGBl. I S. 2811), geändert durch Artikel 12 des Gesetzes vom 19. Dezember 2000 (BGBl. I S. 1815, 1825), jeweils soweit der Verwaltungsakt von einer der Aufsicht des Ministeriums für Inneres und Bundesangelegenheiten unterstehenden Behörde erlassen worden ist, entscheidet das Ministerium für Inneres und Bundesangelegenheiten;2. der §§ 6, 8, 49 und 50 des Straßen- und Wegegesetzes des Landes Schleswig-Holstein in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. April 1996 (GVOBl. Schl.-H. S. 413), geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 23. Januar 1998 (GVOBl. Schl.-H. S. 37) entscheidet das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie;3. a) des Landesblindengeldgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 12. Mai 1997 (GVOBl. Schl.-H. S. 313),b) des Heimgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. April 1990 (BGBl. I S. 763, 1069), zuletzt geändert durch Verordnung vom 21. September 1997 (BGBl. I S. 2390, 2391), und der aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Verordnungen in den Fällen, in denen sich der Widerspruch auf ein Heim bezieht, dessen Träger gleichzeitig Träger der Behörde ist, die über den Widerspruch zu entscheiden hätte, entscheidet das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung.
§ 1Das Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung entscheidet abweichend von § 73 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 der Verwaltungsgerichtsordnung über Widersprüche gegen Verwaltungsakte der Justizvollzugsbehörden, die der Nachprüfung im verwaltungsgerichtlichen Verfahren unterliegen. Es entscheidet in diesen Fällen auch über Widersprüche gegen Kostenentscheidungen und Maßnahmen des Vollzugs und der Vollstreckung.
§ 1Das Ministerium für Justiz und Gesundheit entscheidet abweichend von § 73 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 der Verwaltungsgerichtsordnung über Widersprüche gegen Verwaltungsakte der Justizvollzugsbehörden, die der Nachprüfung im verwaltungsgerichtlichen Verfahren unterliegen. Es entscheidet in diesen Fällen auch über Widersprüche gegen Kostenentscheidungen und Maßnahmen des Vollzugs und der Vollstreckung.
Aufgrund des § 119 Abs. 2 des Landesverwaltungsgesetzes verordnet die Landesregierung:
§ 1Das Ministerium für Justiz, Arbeit und Europa entscheidet abweichend von § 73 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 der Verwaltungsgerichtsordnung über Widersprüche gegen Verwaltungsakte der Justizvollzugsbehörden, die der Nachprüfung im verwaltungsgerichtlichen Verfahren unterliegen. Es entscheidet in diesen Fällen auch über Widersprüche gegen Kostenentscheidungen und Maßnahmen des Vollzugs und der Vollstreckung.
§ 2Über die bis zum Inkrafttreten dieser Verordnung eingegangenen Widersprüche gegen Verwaltungsakte aufgrund 1 a) des § 9 Abs. 3 und des § 10 der Verordnung über brennbare Flüssigkeiten in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. Dezember 1996 (BGBl. I S. 1937, ber. 1997 I S. 447),b) des § 12 Abs. 2 des Gerätesicherheitsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Oktober 1992 (BGBl. I S. 1793), geändert durch Artikel 3 Nr. 1 des Gesetzes vom 24. April 1998 (BGBl. I S. 730, 734),c) des § 13 a des Wehrpflichtgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 15. Dezember 1995 (BGBl. I S. 1756), geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 25. März 1997 (BGBl. I S. 726, 732) und des § 14 des Zivildienstgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. September 1994 (BGBl. I S. 2811), geändert durch Artikel 12 des Gesetzes vom 19. Dezember 2000 (BGBl. I S. 1815, 1825), jeweils soweit der Verwaltungsakt von einer der Aufsicht des Innenministeriums unterstehenden Behörde erlassen worden ist, entscheidet das Innenministerium;2. der §§ 6, 8, 49 und 50 des Straßen- und Wegegesetzes des Landes Schleswig-Holstein in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. April 1996 (GVOBl. Schl.-H. S. 413), geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 23. Januar 1998 (GVOBl. Schl.-H. S. 37) entscheidet das Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr;3. a) des Landesblindengeldgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 12. Mai 1997 (GVOBl. Schl.-H. S. 313),b) des Heimgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. April 1990 (BGBl. I S. 763, 1069), zuletzt geändert durch Verordnung vom 21. September 1997 (BGBl. I S. 2390, 2391), und der aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Verordnungen in den Fällen, in denen sich der Widerspruch auf ein Heim bezieht, dessen Träger gleichzeitig Träger der Behörde ist, die über den Widerspruch zu entscheiden hätte, entscheidet das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend und Senioren.
§ 3Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verordnung über die Zuständigkeit für Widerspruchsbescheide vom 19. Dezember 1995 (GVOBl. Schl.-H. 1996 S. 75), zuletzt geändert durch Verordnung vom 21. August 1998 (GVOBl. Schl.-H. S. 251), außer Kraft.
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Nicht-amtliche Wiedergabe. Maßgeblich ist der amtliche Text. Quelle: www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de.