SteinErholWaldV SH · Schleswig-Holstein

Landesverordnung über den Erholungswald "Steinkampsholz" Vom 5. April 1973

Ausfertigungsdatum:
05.04.1973
Fundstelle:
GVOBl. 1973 146
6 Vorschriften · Amtliche Fassung →
Anlage:

Anlage:

Eingangsformel SteinErholWaldV

Aufgrund der §§ 8 und 9 Abs. 2 des Landeswaldgesetzes vom 18. März 1971 (GVOBl. Schl.-H. S. 94) wird verordnet:

§ 1

§ 1 Die in § 2 beschriebene Waldfläche wird zum Erholungswald erklärt und mit der Bezeichnung "Steinkampsholz" unter Nummer 12 im Verzeichnis der Erholungswälder geführt.

§ 2

§ 2 (1) Der Erholungswald ist 53,3116 ha groß und umfaßt die im Kreis Stormarn in der Gemarkung Steinhof, Flur 5, Flurstücke 13 und 31 gelegenen Abteilungen 63 und 64 des Forstamtes Reinfeld. Er liegt westlich der Stadt Reinfeld (Holstein) und wird im Süden durch die Bundesbahnstrecke Lübeck-Hamburg und im übrigen durch die Feldmark begrenzt. (2) Die genauen Grenzen des Erholungswaldes sind in dem als Anlage beigefügten Kartenausschnitt durch eine gestrichelte Linie dargestellt.

§ 3

§ 3 Der Waldbesitzer ist verpflichtet, 1. den Bau, die Einrichtung und die Unterhaltung von Wanderwegen, Rast- und Kinderspielplätzen, Schutzdächern und -hütten sowie von ähnlichen Anlagen oder Erholungseinrichtungen und 2. das Aufstellen und die Unterhaltung von Ruhebänken und Abfallbehältern zu dulden. Dies gilt nicht für Anlagen oder Einrichtungen, die gewerblichen Zwecken dienen oder die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Erholungsbestimmung des Waldes stehen.

§ 4

§ 4 Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft.

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Nicht-amtliche Wiedergabe. Maßgeblich ist der amtliche Text. Quelle: www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de.