Landesverordnung über die Zuweisung der Schöffinnen und Schöffen sowie ehrenamtlichen Richterinnen und Richter der Landwirtschaftsgerichte aufgrund der Auflösung der Amtsgerichte Kappeln, Geesthacht, Mölln, Bad Schwartau und Bad Oldesloe Vom 16. Februar 2007
- Ausfertigungsdatum:
- 16.02.2007
- Fundstelle:
- GVOBl. 2007, 179
GS Schl.-H. II, Gl.Nr. B 300-4-6Aufgrund des Artikels 3 des Gesetzes über die Zuständigkeit der Gerichte bei Änderungen der Gerichtseinteilung in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 300-4, veröffentlichten bereinigten Fassung, zuletzt geändert durch Gesetz vom 23. Juli 2002 (BGBl. I S. 2850), in Verbindung mit § 1 Satz 2 des Gesetzes über Rechtsverordnungen im Bereich der Gerichtsbarkeit vom 1. Juli 1960 (BGBl. I S. 481) und § 1 Abs. 1 Nr. 26 der Justizermächtigungsübertragungsverordnung vom 4. Dezember 1996 (GVOBl. Schl.-H. S. 720), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 12. Dezember 2006 (GVOBl. Schl.-H. S. 361), verordnet das Ministerium für Justiz, Arbeit und Europa:
Schöffinnen und Schöffen
§ 1 Schöffinnen und Schöffen(1) Für den Rest ihrer Amtszeit aus der am 1. Januar 2005 begonnenen Schöffenwahlperiode werden die gewählten Schöffinnen und Schöffen, Jugendschöffinnen und Jugendschöffen nebst Hilfsschöffinnen und Hilfsschöffen des Amtsgerichts Kappeln mit Wohnsitz in den Gemeinden a) Arnis, Böel, Boren, Brebel, Dollrottfeld, Ekenis, Grödersby, Kappeln, Kiesby, Mohrkirch, Norderbrarup, Nottfeld, Oersberg, Rabenkirchen-Faulück, Rügge, Saustrup, Scheggerott, Steinfeld, Süderbrarup, Ulsnis und Wagersrott dem Amtsgericht Schleswig undb) Ahneby, Esgrus, Gelting, Hasselberg, Kronsgaard, Maasholm, Nieby, Niesgrau, Pommerby, Rabel, Rabenholz, Stangheck, Sterup und Stoltebüll dem Amtsgericht Flensburg zugewiesen.(2) Für den Rest ihrer Amtszeit aus der am 1. Januar 2005 begonnenen Schöffenwahlperiode werden die gewählten Schöffinnen und Schöffen, Jugendschöffinnen und Jugendschöffen nebst Hilfsschöffinnen und Hilfsschöffen des Amtsgerichts Geesthacht dem Amtsgericht Schwarzenbek zugewiesen. (3) Mit Aufhebung des Amtsgerichts Mölln zum 1. April 2008 werden für den Rest ihrer Amtszeit aus der am 1. Januar 2005 begonnenen Schöffenwahlperiode die gewählten Schöffinnen und Schöffen, Jugendschöffinnen und Jugendschöffen nebst Hilfsschöffinnen und Hilfsschöffen des Amtsgerichts Mölln dem Amtsgericht Ratzeburg zugewiesen.
Landwirtschaftsgerichte
§ 2 Landwirtschaftsgerichte(1) § 1 Abs. 1 bis 3 gelten für die ehrenamtlichen Richterinnen und Richter der Landwirtschaftsgerichte Kappeln, Geesthacht und Mölln für den Rest ihrer Amtszeit entsprechend. (2) Mit Aufhebung des Amtsgerichts Bad Schwartau zum 1. April 2009 werden für den Rest ihrer Amtszeit die ehrenamtlichen Richterinnen und Richter des Landwirtschaftsgerichts Bad Schwartau mit Wohnsitz in den Gemeinden a) Ratekau und Timmendorfer Strand dem Amtsgericht Eutin undb) Bad Schwartau und Stockelsdorf dem Amtsgericht Lübeck zugewiesen.(3) Mit Aufhebung des Amtsgerichts Bad Oldesloe zum 1. April 2009 werden für den Rest ihrer Amtszeit die ehrenamtlichen Richterinnen und Richter des Landwirtschaftsgerichts Bad Oldesloe mit Wohnsitz in den Gemeinden a) Bad Oldesloe, Grabau (Kreis Stormarn), Lasbek, Meddewade, Neritz, Pölitz, Rethwisch, Rümpel, Steinburg und Travenbrück dem Amtsgericht Ahrensburg undb) Badendorf, Barnitz, Feldhorst, Hamberge, Heidenkamp, Heilshoop, Klein Wesenberg, Mönkhagen, Rehhorst, Reinfeld, Wesenberg, Westerau und Zarpen dem Amtsgericht Lübeck zugewiesen.
Inkrafttreten
§ 3 InkrafttretenDiese Verordnung tritt am 1. April 2007 in Kraft.
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Nicht-amtliche Wiedergabe. Maßgeblich ist der amtliche Text. Quelle: www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de.