Landesverordnung zur Übertragung von Zuständigkeiten in Disziplinarverfahren gegen Notarinnen und Notare Vom 4. Februar 2010
- Ausfertigungsdatum:
- 04.02.2010
- Fundstelle:
- GVOBl. 2010, 335
Aufgrund des § 96 Abs. 4 Satz 2 der Bundesnotarordnung (BNotO) in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 303-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 30. Juli 2009 (BGBl. I S. 2449), in Verbindung mit § 1 Abs. 1 Nr. 24 der Justizermächtigungsübertragungsverordnung vom 4. Dezember 1996 (GVOBl. Schl.-H. S. 720), zuletzt geändert durch Verordnung vom 6. Januar 2010 (GVOBl. Schl.-H. S. 13), verordnet das Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Integration:
§ 1Die in den Vorschriften des Bundesdisziplinargesetzes vom 9. Juli 2001 (BGBl. I S. 1510), zuletzt geändert durch Artikel 12 b des Gesetzes vom 5. Februar 2009 (BGBl. I S. 160), der obersten Dienstbehörde zugewiesenen Aufgaben und Befugnisse werden in Disziplinarverfahren gegen Notarinnen und Notare auf die Präsidentin oder den Präsidenten des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts übertragen.
§ 2Für Disziplinarverfahren, die bis zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Verordnung eingeleitet wurden und in denen bis zu diesem Zeitpunkt eine Disziplinarmaßnahme ausgesprochen wurde, gelten die bisherigen Bestimmungen über die Zuständigkeit der Landesjustizverwaltung in Disziplinarverfahren gegen Notarinnen und Notare fort.
§ 3Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft.
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Nicht-amtliche Wiedergabe. Maßgeblich ist der amtliche Text. Quelle: www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de.