LWFZVO · Schleswig-Holstein

Landesverordnung über zuständige Behörden auf dem Gebiet des Lebensmittel-, Wein- und Futtermittelrechts (Lebensmittel-, Wein- und Futtermittelzuständigkeitsverordnung - LWFZVO) Vom 20. Juni 2006

Ausfertigungsdatum:
20.06.2006
Fundstelle:
GVOBl. 2006, 152
35 Vorschriften · Amtliche Fassung →
§ 3

§ 3(1) Das Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung ist, soweit in Rechtsvorschriften des Bundes oder nach Absatz 2 nichts anderes geregelt ist, zuständige Behörde, zuständige Stelle oder zuständige Kontaktstelle nach1. folgenden Bestimmungen der Verordnung Nummer 882/2004:a) Artikel 4 Absatz 2 Buchstabe c, Artikel 5, 12 und 31 Absatz 2 Buchstabe a, soweit keine Allgemeine Verwaltungsvorschrift nach Artikel 83 Absatz 2 Grundgesetz erlassen ist, sowie Artikel 34 und 36 bis 39,b) Artikel 4 Absatz 2 Buchstabe f für die Erstellung und Ausführung landesweiter Notfallpläne; unberührt bleibt die Zuständigkeit der nach § 1 zuständigen Behörden für die Erstellung und Ausführung von Notfallplänen für das Gebiet des Kreises oder der kreisfreien Stadt,c) Artikel 31 Absatz 2 Buchstabe f Halbsatz 1 für Listen über zugelassene Lebensmittelunternehmerinnen und Lebensmittelunternehmer, 2. Artikel 9 Absatz 1 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nummer 1935/20041,3. folgenden Bestimmungen des LFGB:a) § 38 Absatz 1, soweit Schnellwarnungen nach der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift für die Durchführung des Schnellwarnsystems für Lebensmittel, Lebensmittelbedarfsgegenstände und Futtermittel (AVV Schnellwarnsystem) vom 8. September 2016 (GMBl. 2016, Nummer 39 S. 770) erfolgen, Absatz 3, soweit Behörden anderer Länder oder des Bundes zu unterstützen sind, Absatz 4, Absatz 6 sowie Absatz 7 für Mitteilungen an die zuständigen Behörden anderer Länder, des Bundes, anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder der Europäischen Kommission,b) § 40, soweit die Öffentlichkeit landesweit zu informieren ist oder es sich um eine Information der Öffentlichkeit über Erzeugnisse handelt, die außerhalb von Schleswig-Holstein hergestellt worden sind,c) § 68 Absatz 4 Satz 3 für die Zulassung von Ausnahmen nach § 68 Absatz 2 Nummer 2, soweit landesrechtlich errichtete Behörden und Organisationen betroffen sind, undd) nach § 68 Absatz 2 Nummer 4, 4. § 3 Absatz 1 Satz 2 und § 5 Absatz 1 der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung vom 1. August 1984 (BGBl. I S. 1036), zuletzt geändert durch Artikel 25 der Verordnung vom 5. Juli 2017 (BGBl. I S. 2272),5. § 2 Nummer 9, § 4 Absatz 1 bis 4 und § 5 Absatz 1 bis 3 der Alkoholhaltige Getränke-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 30. Juni 2003 (BGBl. I S. 1255), zuletzt geändert durch Artikel 15 der Verordnung vom 5. Juli 2017 (BGBl. I S. 2272),6. § 9 Absatz 7 des Vorläufigen Biergesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 29. Juli 1993 (BGBl. I S. 1399), zuletzt geändert durch Verordnung vom 29. Oktober 2001 (BGBl. I S. 2785), in Verbindung mit § 1 Absatz 1 Nummer 2 des Gesetzes über den Übergang auf das neue Lebensmittel- und Futtermittelrecht vom 1. September 2005 (BGBl. I S. 2618, 2653), zuletzt geändert durch Artikel 69 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474),7. folgenden weinrechtlichen Bestimmungen:a) Artikel 71 Absatz 1, 2 und 4 der Verordnung Nummer 1308/2013, auch in Verbindung mit Artikel 46 der Delegierten Verordnung 2018/2732,b) Abschnitt 2 sowie § 13 Absatz 6, § 22 Absatz 1 Nummer 3 und § 22a Absatz 2 Satz 1 des Weingesetzes,c) § 22 Absatz 1, 5 und 6, § 23 Absatz 1, § 24 Absatz 1, 2 und 4, § 26 Absatz 1 und § 45 Absatz 2 der Weinverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. April 2009 (BGBl. I S. 827), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 14. Dezember 2018 (BGBl. I S. 2480),d) § 2 Absatz 1, § 3 Absatz 1, § 12 Absatz 1, §§ 22, 29 Absatz 1, § 30 Absatz 1 und § 33 Absatz 1 Nummer 3 der Wein-Überwachungsverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. Mai 2002 (BGBl. I S. 1624), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 4. Januar 2016 (BGBl. I S. 2),e) §§ 2, 3, 5 sowie §§ 8 und 9 mit Ausnahme der hierfür erforderlichen Probenahmen und §§ 13 bis 15 der Landesverordnung zur Durchführung weinrechtlicher Vorschriften vom 14. Mai 2009 (GVOBl. Schl.-H. S. 229), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 28. April 2016 (GVOBl. Schl.-H. S. 156), 8. § 4 Absatz 1 der Lebensmittelbestrahlungsverordnung vom 14. Dezember 2000 (BGBl. I S. 1730), zuletzt geändert durch Artikel 5 der Verordnung vom 5. Juli 2017 (BGBl. I S. 2272),9. § 22 Absatz 4 des Tabakerzeugnisgesetzes für das Ausstellen von Registrierungsbestätigungen für den grenzüberschreitenden Fernabsatz an Verbraucher,10. §§ 2 und 3 der Tabakerzeugnisverordnung vom 27. April 2016 (BGBl. I S. 980), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 17. Mai 2017 (BGBl. I S. 1201),11. § 4 Absatz 2 Satz 3 des Milch- und Margarinegesetzes,12. § 5 Absatz 3 Satz 1 der Lebensmitteleinfuhr-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 15. September 2011 (BGBl. I S. 1860), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 27. September 2017 (BGBl. I S. 3459),13. §§ 1, 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3, § 3 Absatz 1, 3 und 7 und § 4 der Gegenproben-Verordnung vom 11. August 2009 (BGBl. I S. 2852), zuletzt geändert durch Artikel 53 des Gesetzes vom 29. März 2017 (BGBl. I S. 626),14. § 4 Absatz 1 Satz 4 des Verbraucherinformationsgesetzes (VIG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. Oktober 2012 (BGBl. I S. 2166, ber. S. 2725), geändert durch Artikel 2 Absatz 34 des Gesetzes vom 7. August 2013 (BGBl. I S. 3154), und15. nach der AVV Schnellwarnsystem.(2) Das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung ist, soweit Futtermittel betroffen sind, zuständige Behörde, zuständige Stelle oder zuständige Kontaktstelle nach1. folgenden Bestimmungen der Verordnung Nummer 882/2004:a) Artikel 4 Absatz 2 Buchstabe c, Artikel 5, 12 und 31 Absatz 2 Buchstabe a, soweit keine Allgemeine Verwaltungsvorschrift nach Artikel 83 Absatz 2 Grundgesetz erlassen ist, sowie Artikel 34 und 36 bis 39,b) Artikel 4 Absatz 2 Buchstabe f für die Erstellung und Ausführung landesweiter Notfallpläne; unberührt bleibt die Zuständigkeit der nach § 1 zuständigen Behörden für die Erstellung und Ausführung von Notfallplänen für das Gebiet des Kreises oder der kreisfreien Stadt, 2. folgenden Bestimmungen des LFGB:a) § 38 Absatz 1, soweit Schnellwarnungen nach der AVV Schnellwarnsystem erfolgen, Absatz 3, soweit Behörden anderer Länder oder des Bundes zu unterstützen sind, Absatz 4, Absatz 5 für Unterrichtungen der nach § 40 zuständigen Behörden anderer Länder, Absatz 6 sowie Absatz 7 für Mitteilungen an die zuständigen Behörden anderer Länder, des Bundes, anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder der Europäischen Kommission,b) § 40, soweit die Öffentlichkeit landesweit zu informieren ist oder es sich um eine Information der Öffentlichkeit über Erzeugnisse handelt, die außerhalb von Schleswig-Holstein hergestellt worden sind,c) § 68 Absatz 4 Satz 3 für die Zulassung von Ausnahmen nach § 68 Absatz 2 Nummer 4, 3. § 4 Absatz 1 Satz 4 des VIG, soweit dort Informationen nach § 1 dieses Gesetzes vorhanden sind, und4. nach der AVV Schnellwarnsystem.

§ 5

§ 5(1) Die Ermächtigung nach § 16 Abs. 3 der Butterverordnung vom 3. Februar 1997 (BGBl. I S. 144), zuletzt geändert durch Artikel 5 der Verordnung vom 17. Dezember 2010 (BGBl. I S. 2132), in Verbindung mit § 7 des Milch- und Margarinegesetzes, zum Erlass einer Verordnung wird auf das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume übertragen.(2) Die Befugnis zum Erlass von Rechtsverordnungen nach1. § 42 Abs. 1 Satz 3 in Verbindung mit Satz 2 Nr. 3 LFGB,2. § 70 Abs. 10 Satz 1 LFGB sowie3. § 70 Abs. 11 Satz 1 LFGB, soweit durch Rechtsverordnung die Ermächtigung ganz oder teilweise auf die Landesregierung übertragen worden ist,wird auf das Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung übertragen, soweit sich aus Satz 2 nichts anderes ergibt. Soweit Futtermittel betroffen sind, werden die Befugnisse nach Satz 1 Nummer 1 und 3 auf das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung übertragen.(3) Die Befugnis nach § 28 Abs. 1 und Abs. 4 Landesverwaltungsgesetz zur Bestimmung der zuständigen Behörden nach den §§ 1 bis 4 wird auf das Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung übertragen, soweit sich aus Satz 2 nichts anderes ergibt. Soweit es um die Bestimmung der zuständigen Behörden nach futtermittelrechtlichen Vorschriften geht, werden die Befugnisse nach Satz 1 auf das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung übertragen.(4) Die Ermächtigung zum Erlass von Verordnungen nach1. § 3 Absatz 4, § 6 Absatz 2, 3, 6 und 7, § 6a Absatz 2, § 7 Absatz 3, § 7e Absatz 2, § 8, § 9 Absatz 2 und 5, § 12 Absatz 3 bis 5, § 17 Absatz 3 und 4, § 20 Absatz 6, § 21 Absatz 3, § 22 Absatz 3, § 23 Absatz 4 und 5, § 24 Absatz 4 bis 7 und § 44 Absatz 1 des Weingesetzes,2.§ 2 a, § 5 Abs. 1 Satz 4, § 6 Abs. 1, § 7 a, § 8, § 10 Abs. 2 und 3, § 18 Abs. 12, § 20 Abs. 2, § 21 Abs. 4, § 23 Abs. 2, § 30 Abs. 3, § 32 c Abs. 2 und 3, § 34 a Abs. 2, § 39 Abs. 2 und 3 und § 51 Abs. 2 der Weinverordnung und3.§ 11 Abs. 1, § 12 Abs. 2, § 13 Abs. 2, § 14 Abs. 1, § 16, § 23 Abs. 1, § 29 Abs. 3, § 30 Abs. 2 und 3, § 31 und § 37 Abs. 4 der Wein-Überwachungsverordnungwird auf das für das Weinrecht zuständige Ministerium übertragen.

§ 2

§ 2Das Landeslabor Schleswig-Holstein (Lebensmittel-, Veterinär- und Umweltuntersuchungsamt) ist zuständige Behörde1. für die Übermittlung von Daten nach § 44 a Abs. 2 LFGB in Verbindung mit § 3 Abs. 1 Nr. 1 der Mitteilungs- und Übermittlungsverordnung vom 28. Dezember 2011 (BGBl. I S. 58) und § 51 Abs. 5 LFGB,2. nach § 10 der Tierischen Lebensmittel-Überwachungsverordnung vom 8. August 2007 (BGBl. I S. 1816), zuletzt geändert durch Verordnung vom 11. November 2010 (BGBl. I S. 1537),a) für die Entnahme von Proben zur Untersuchung auf Rückstände nach Absatz 1 Nr. 2 sowie Absatz 3 und 4 mit Ausnahme der Verdachtsproben im Rahmen der Fleischuntersuchung undb) für die Veranlassung einer Untersuchung der amtlichen Probe durch das nationale Referenzlabor nach Absatz 5,3.für die Durchführung und Überwachung der Beachtung folgender Vorschriften, soweit diese Futtermittel betreffen und soweit in § 3 oder anderen Rechtsvorschriften nichts anderes bestimmt ist:a) unmittelbar geltende Rechtsakte der Europäischen Gemeinschaft oder Europäischen Union,b) Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch und der aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Verordnungen und4.nach § 4 Abs. 1 Satz 4 Nr. 2 des Verbraucherinformationsgesetzes vom 5. November 2007 (BGBl. I S. 2558), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. März 2012 (BGBl. I S. 476), soweit dort Informationen nach § 1 dieses Gesetzes vorhanden sind.

§ 3

§ 3(1) Das Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung ist, soweit in Rechtsvorschriften des Bundes oder nach Absatz 2 nichts anderes geregelt ist, zuständige Behörde, zuständige Stelle oder zuständige Kontaktstelle nach1. folgenden Bestimmungen der Verordnung Nummer 882/2004:a) Artikel 4 Absatz 2 Buchstabe c, Artikel 5, 12 und 31 Absatz 2 Buchstabe a, soweit keine Allgemeine Verwaltungsvorschrift nach Artikel 83 Absatz 2 Grundgesetz erlassen ist, sowie Artikel 34 und 36 bis 39,b) Artikel 4 Absatz 2 Buchstabe f für die Erstellung und Ausführung landesweiter Notfallpläne; unberührt bleibt die Zuständigkeit der nach § 1 zuständigen Behörden für die Erstellung und Ausführung von Notfallplänen für das Gebiet des Kreises oder der kreisfreien Stadt,c) Artikel 31 Absatz 2 Buchstabe f Halbsatz 1 für Listen über zugelassene Lebensmittelunternehmerinnen und Lebensmittelunternehmer, 2. Artikel 9 Absatz 1 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nummer 1935/20041,3. folgenden Bestimmungen des LFGB:a) § 38 Absatz 1, soweit Schnellwarnungen nach der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift für die Durchführung des Schnellwarnsystems für Lebensmittel, Lebensmittelbedarfsgegenstände und Futtermittel (AVV Schnellwarnsystem) vom 8. September 2016 (GMBl. 2016, Nummer 39 S. 770) erfolgen, Absatz 3, soweit Behörden anderer Länder oder des Bundes zu unterstützen sind, Absatz 4, Absatz 6 sowie Absatz 7 für Mitteilungen an die zuständigen Behörden anderer Länder, des Bundes, anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder der Europäischen Kommission,b) § 40, soweit die Öffentlichkeit landesweit zu informieren ist oder es sich um eine Information der Öffentlichkeit über Erzeugnisse handelt, die außerhalb von Schleswig-Holstein hergestellt worden sind,c) § 68 Absatz 4 Satz 3 für die Zulassung von Ausnahmen nach § 68 Absatz 2 Nummer 2, soweit landesrechtlich errichtete Behörden und Organisationen betroffen sind, undd) nach § 68 Absatz 2 Nummer 4, 4. § 3 Absatz 1 Satz 2 und § 5 Absatz 1 der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung vom 1. August 1984 (BGBl. I S. 1036), zuletzt geändert durch Artikel 25 der Verordnung vom 5. Juli 2017 (BGBl. I S. 2272),5. § 2 Nummer 9, § 4 Absatz 1 bis 4 und § 5 Absatz 1 bis 3 der Alkoholhaltige Getränke-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 30. Juni 2003 (BGBl. I S. 1255), zuletzt geändert durch Artikel 15 der Verordnung vom 5. Juli 2017 (BGBl. I S. 2272),6. § 9 Absatz 7 des Vorläufigen Biergesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 29. Juli 1993 (BGBl. I S. 1399), zuletzt geändert durch Verordnung vom 29. Oktober 2001 (BGBl. I S. 2785), in Verbindung mit § 1 Absatz 1 Nummer 2 des Gesetzes über den Übergang auf das neue Lebensmittel- und Futtermittelrecht vom 1. September 2005 (BGBl. I S. 2618, 2653), zuletzt geändert durch Artikel 69 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474),7. folgenden weinrechtlichen Bestimmungen:a) Artikel 71 Absatz 1, 2 und 4 der Verordnung Nummer 1308/2013, auch in Verbindung mit Artikel 46 der Delegierten Verordnung 2018/2732,b) Abschnitt 2 sowie § 13 Absatz 6, § 22 Absatz 1 Nummer 3 und § 22a Absatz 2 Satz 1 des Weingesetzes,c) § 22 Absatz 1, 5 und 6, § 23 Absatz 1, § 24 Absatz 1, 2 und 4, § 26 Absatz 1 und § 45 Absatz 2 der Weinverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. April 2009 (BGBl. I S. 827), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 14. Dezember 2018 (BGBl. I S. 2480),d) § 2 Absatz 1, § 3 Absatz 1, § 12 Absatz 1, §§ 22, 29 Absatz 1, § 30 Absatz 1 und § 33 Absatz 1 Nummer 3 der Wein-Überwachungsverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. Mai 2002 (BGBl. I S. 1624), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 4. Januar 2016 (BGBl. I S. 2),e) §§ 2, 3, 5 sowie §§ 8 und 9 mit Ausnahme der hierfür erforderlichen Probenahmen und §§ 13 bis 15 der Landesverordnung zur Durchführung weinrechtlicher Vorschriften vom 14. Mai 2009 (GVOBl. Schl.-H. S. 229), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 28. April 2016 (GVOBl. Schl.-H. S. 156), 8. § 4 Absatz 1 der Lebensmittelbestrahlungsverordnung vom 14. Dezember 2000 (BGBl. I S. 1730), zuletzt geändert durch Artikel 5 der Verordnung vom 5. Juli 2017 (BGBl. I S. 2272),9. § 22 Absatz 4 des Tabakerzeugnisgesetzes für das Ausstellen von Registrierungsbestätigungen für den grenzüberschreitenden Fernabsatz an Verbraucher,10. §§ 2 und 3 der Tabakerzeugnisverordnung vom 27. April 2016 (BGBl. I S. 980), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 17. Mai 2017 (BGBl. I S. 1201),11. § 4 Absatz 2 Satz 3 des Milch- und Margarinegesetzes,12. § 5 Absatz 3 Satz 1 der Lebensmitteleinfuhr-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 15. September 2011 (BGBl. I S. 1860), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 27. September 2017 (BGBl. I S. 3459),13. §§ 1, 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3, § 3 Absatz 1, 3 und 7 und § 4 der Gegenproben-Verordnung vom 11. August 2009 (BGBl. I S. 2852), zuletzt geändert durch Artikel 53 des Gesetzes vom 29. März 2017 (BGBl. I S. 626),14. § 4 Absatz 1 Satz 4 des Verbraucherinformationsgesetzes (VIG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. Oktober 2012 (BGBl. I S. 2166, ber. S. 2725), geändert durch Artikel 2 Absatz 34 des Gesetzes vom 7. August 2013 (BGBl. I S. 3154), und15. nach der AVV Schnellwarnsystem.(2) Das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung ist, soweit Futtermittel betroffen sind, zuständige Behörde oder zuständige Kontaktstelle nach1. Artikel 5 Absatz 1 Buchstabe i der Verordnung Nummer 2017/6251 für die Erstellung und Ausführung landesweiter Notfallpläne sowie nach Artikel 102 und 104 bis 107 der Verordnung Nummer 2017/625, 2. folgenden Bestimmungen des LFGB:a) § 38 Absatz 1, soweit Schnellwarnungen nach der AVV Schnellwarnsystem erfolgen, Absatz 3, soweit Behörden anderer Länder oder des Bundes zu unterstützen sind, Absatz 4, Absatz 5 für Unterrichtungen der nach § 40 zuständigen Behörden anderer Länder, Absatz 6 sowie Absatz 7 für Mitteilungen an die zuständigen Behörden anderer Länder, des Bundes, anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder der Europäischen Kommission,b) § 40, soweit die Öffentlichkeit landesweit zu informieren ist oder es sich um eine Information der Öffentlichkeit über Erzeugnisse handelt, die außerhalb von Schleswig-Holstein hergestellt worden sind,c) § 68 Absatz 4 Satz 3 für die Zulassung von Ausnahmen nach § 68 Absatz 2 Nummer 4, 3. § 4 Absatz 1 Satz 4 des VIG, soweit dort Informationen nach § 1 dieses Gesetzes vorhanden sind, und4. nach der AVV Schnellwarnsystem.

§ 2

§ 2Das Landeslabor Schleswig-Holstein (Lebensmittel-, Veterinär- und Umweltuntersuchungsamt) ist zuständige Behörde1. für die Übermittlung von Daten nach § 44 a Abs. 2 LFGB in Verbindung mit § 3 Abs. 1 Nr. 1 der Mitteilungs- und Übermittlungsverordnung vom 28. Dezember 2011 (BGBl. I S. 58) und § 51 Abs. 5 LFGB,2. nach § 10 der Tierischen Lebensmittel-Überwachungsverordnung vom 8. August 2007 (BGBl. I S. 1816), zuletzt geändert durch Verordnung vom 11. November 2010 (BGBl. I S. 1537),a) für die Entnahme von Proben zur Untersuchung auf Rückstände nach Absatz 1 Nr. 2 sowie Absatz 3 und 4 mit Ausnahme der Verdachtsproben im Rahmen der Fleischuntersuchung undb) für die Veranlassung einer Untersuchung der amtlichen Probe durch das nationale Referenzlabor nach Absatz 5,3.für die Durchführung und Überwachung der Beachtung folgender Vorschriften, soweit diese Futtermittel betreffen und soweit in § 3 oder anderen Rechtsvorschriften nichts anderes bestimmt ist:a) unmittelbar geltende Rechtsakte der Europäischen Gemeinschaft oder Europäischen Union,b) Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch und der aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Verordnungen und4.nach § 4 Absatz 1 Satz 4 Nummer 2 VIG, soweit dort Informationen nach § 1 VIG vorhanden sind.

§ 3

§ 3(1) Das Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung ist, soweit in Rechtsvorschriften des Bundes oder nach Absatz 2 nichts anderes geregelt ist, zuständige Behörde, zuständige Stelle oder zuständige Kontaktstelle nach1. folgende Bestimmungen der Verordnung (EU) Nummer 2017/625:a) Artikel 5 Absatz 1 Buchstabe d und e, Kapitel III, Artikel 37, Artikel 39, Artikel 40, Artikel 42, Artikel 148 Absatz 1 soweit keine Allgemeine Verwaltungsvorschrift nach Artikel 83 Absatz 2 Grundgesetz erlassen ist, sowie Artikel 102 und Artikel 104 bis 107,b)Artikel 5 Absatz 1 Buchstabe i für die Erstellung und Ausführung landesweiter Notfallpläne; unberührt bleibt die Zuständigkeit der nach § 1 zuständigen Behörden für die Erstellung und Ausführung von Notfallplänen für das Gebiet des Kreises oder der kreisfreien Stadt, 2. Artikel 9 Absatz 1 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nummer 1935/20045,3. folgenden Bestimmungen des LFGB:a) § 38 Absatz 1, soweit Schnellwarnungen nach der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift für die Durchführung des Schnellwarnsystems für Lebensmittel, Lebensmittelbedarfsgegenstände und Futtermittel (AVV Schnellwarnsystem) vom 8. September 2016 (GMBl. 2016, Nummer 39 S. 770) erfolgen, Absatz 3, soweit Behörden anderer Länder oder des Bundes zu unterstützen sind, Absatz 4, Absatz 6 sowie Absatz 7 für Mitteilungen an die zuständigen Behörden anderer Länder, des Bundes, anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder der Europäischen Kommission,b) § 40, soweit die Öffentlichkeit landesweit zu informieren ist oder es sich um eine Information der Öffentlichkeit über Erzeugnisse handelt, die außerhalb von Schleswig-Holstein hergestellt worden sind,c) § 68 Absatz 4 Satz 3 für die Zulassung von Ausnahmen nach § 68 Absatz 2 Nummer 2, soweit landesrechtlich errichtete Behörden und Organisationen betroffen sind, undd) nach § 68 Absatz 2 Nummer 4, 4. § 3 Absatz 1 Satz 2 und § 5 Absatz 1 der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung vom 1. August 1984 (BGBl. I S. 1036), zuletzt geändert durch Artikel 25 der Verordnung vom 5. Juli 2017 (BGBl. I S. 2272),5. § 2 Nummer 9, § 4 Absatz 1 bis 4 und § 5 Absatz 1 bis 3 der Alkoholhaltige Getränke-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 30. Juni 2003 (BGBl. I S. 1255), zuletzt geändert durch Artikel 15 der Verordnung vom 5. Juli 2017 (BGBl. I S. 2272),6. § 9 Absatz 7 des Vorläufigen Biergesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 29. Juli 1993 (BGBl. I S. 1399), zuletzt geändert durch Verordnung vom 29. Oktober 2001 (BGBl. I S. 2785), in Verbindung mit § 1 Absatz 1 Nummer 2 des Gesetzes über den Übergang auf das neue Lebensmittel- und Futtermittelrecht vom 1. September 2005 (BGBl. I S. 2618, 2653), zuletzt geändert durch Artikel 69 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474),7. folgenden weinrechtlichen Bestimmungen:a) Artikel 71 Absatz 1, 2 und 4 der Verordnung Nummer 1308/2013, auch in Verbindung mit Artikel 46 der Delegierten Verordnung 2018/2736,b) Abschnitt 2 sowie § 13 Absatz 6, § 22 Absatz 1 Nummer 3 und § 22a Absatz 2 Satz 1 des Weingesetzes,c) § 22 Absatz 1, 5 und 6, § 23 Absatz 1, § 24 Absatz 1, 2 und 4, § 26 Absatz 1 und § 45 Absatz 2 der Weinverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. April 2009 (BGBl. I S. 827), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 14. Dezember 2018 (BGBl. I S. 2480),d) § 2 Absatz 1, § 3 Absatz 1, § 12 Absatz 1, §§ 22, 29 Absatz 1, § 30 Absatz 1 und § 33 Absatz 1 Nummer 3 der Wein-Überwachungsverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. Mai 2002 (BGBl. I S. 1624), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 4. Januar 2016 (BGBl. I S. 2),e) §§ 2, 3, 5 sowie §§ 8 und 9 mit Ausnahme der hierfür erforderlichen Probenahmen und §§ 13 bis 15 der Landesverordnung zur Durchführung weinrechtlicher Vorschriften vom 14. Mai 2009 (GVOBl. Schl.-H. S. 229), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 28. April 2016 (GVOBl. Schl.-H. S. 156), 8. § 4 Absatz 1 der Lebensmittelbestrahlungsverordnung vom 14. Dezember 2000 (BGBl. I S. 1730), zuletzt geändert durch Artikel 5 der Verordnung vom 5. Juli 2017 (BGBl. I S. 2272),9. § 22 Absatz 4 des Tabakerzeugnisgesetzes für das Ausstellen von Registrierungsbestätigungen für den grenzüberschreitenden Fernabsatz an Verbraucher,10. §§ 2 und 3 der Tabakerzeugnisverordnung vom 27. April 2016 (BGBl. I S. 980), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 17. Mai 2017 (BGBl. I S. 1201),11. § 4 Absatz 2 Satz 3 des Milch- und Margarinegesetzes,12. § 5 Absatz 3 Satz 1 der Lebensmitteleinfuhr-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 15. September 2011 (BGBl. I S. 1860), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 27. September 2017 (BGBl. I S. 3459),13. §§ 1, 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3, § 3 Absatz 1, 3 und 7 und § 4 der Gegenproben-Verordnung vom 11. August 2009 (BGBl. I S. 2852), zuletzt geändert durch Artikel 53 des Gesetzes vom 29. März 2017 (BGBl. I S. 626),14. § 4 Absatz 1 Satz 4 Nummer 2 VIG, soweit dort Informationen nach § 1 VIG vorhanden sind.15. nach der AVV Schnellwarnsystem.(2) Das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung ist, soweit Futtermittel betroffen sind, zuständige Behörde oder zuständige Kontaktstelle nach1. Artikel 5 Absatz 1 Buchstabe i der Verordnung Nummer 2017/6251 für die Erstellung und Ausführung landesweiter Notfallpläne sowie nach Artikel 102 und 104 bis 107 der Verordnung Nummer 2017/625, 2. folgenden Bestimmungen des LFGB:a) § 38 Absatz 1, soweit Schnellwarnungen nach der AVV Schnellwarnsystem erfolgen, Absatz 3, soweit Behörden anderer Länder oder des Bundes zu unterstützen sind, Absatz 4, Absatz 5 für Unterrichtungen der nach § 40 zuständigen Behörden anderer Länder, Absatz 6 sowie Absatz 7 für Mitteilungen an die zuständigen Behörden anderer Länder, des Bundes, anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder der Europäischen Kommission,b) § 40, soweit die Öffentlichkeit landesweit zu informieren ist oder es sich um eine Information der Öffentlichkeit über Erzeugnisse handelt, die außerhalb von Schleswig-Holstein hergestellt worden sind,c) § 68 Absatz 4 Satz 3 für die Zulassung von Ausnahmen nach § 68 Absatz 2 Nummer 4, 3. § 4 Absatz 1 Satz 4 des VIG, soweit dort Informationen nach § 1 dieses Gesetzes vorhanden sind, und4. nach der AVV Schnellwarnsystem.

§ 1

§ 1(1) Die Landrätinnen und Landräte und die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der kreisfreien Städte sind, soweit in den §§ 2 bis 4 oder anderen Rechtsvorschriften nichts anderes bestimmt ist, zuständige Behörden für die Durchführung und Überwachung der Beachtung folgender Vorschriften:1. Artikel 10 bis 12, 16, 17 Abs. 1, 18 und 19, soweit diese Lebensmittel betreffen, sowie Artikel 14 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 zur Festlegung der allgemeinen Grundsätze und Anforderungen des Lebensmittelrechts, zur Errichtung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und zur Festlegung von Verfahren zur Lebensmittelsicherheit vom 28. Januar 2002 (ABl. EG Nr. L 31 S. 1), zuletzt geändert durch Verordnung (EG) Nr. 596/2009 (ABl. EU Nr. L 188 S. 14); im Falle des Artikel 10 im Benehmen mit dem Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung,2. Verordnungen (EG) Nr. 852/2004 vom 29. April 2004 über Lebensmittelhygiene (ABl. EU Nr. L 139 S. 1, zuletzt ber. 2009 ABl. EU Nr. L 58 S. 3), zuletzt geändert durch Verordnung (EG) Nr. 219/2009 (ABl. EU Nr. L 87 S. 109), Nr. 853/2004 vom 29. April 2004 mit spezifischen Hygienevorschriften für Lebensmittel tierischen Ursprungs (ABl. EU Nr. L 139 S. 55, zuletzt ber. 2010 ABl. EU Nr. L 119 S. 26), zuletzt geändert durch Verordnung (EU) Nr. 16/2012 (ABl. EU Nr. L 8 S. 29), (EU) Nummer 2017/6251), soweit Lebensmittel betroffen sind mit Ausnahme der Bereiche nach Artikel 1 Absatz 2 Buchstabe b), i) und j), sowie der aufgrund dieser Vorschriften erlassenen Durchführungsbestimmungen,3. Verordnung (EG) Nummer 1223/20092),4. Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. August 2011 (BGBl. I S. 1770), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. März 2012 (BGBl. I S. 476); im Falle des § 30, soweit nicht in der Landesverordnung über die zuständigen Behörden zum Vollzug chemikalienrechtlicher Vorschriften vom 21. März 2012 (GVOBl. Schl.-H. S. 418), geändert durch Verordnung vom 29. April 2014 (GVOBl. Schl.-H. S. 76), Ressortbezeichnungen zuletzt ersetzt durch Verordnung vom 16. März 2015 (GVOBl. Schl.-H. S. 96), abweichende Regelungen getroffen wurden, insbesondere in Verbindung mit Artikel 67 in Verbindung mit Anhang XVII Nummer 3 Absatz 1 Spiegelstriche 2 und 3, Nummern 4 und 5 Absatz 1 und 2, Nummern 7 bis 11, Nummer 20 Absatz 6 Buchstabe a Spiegelstriche 1 bis 3 und 5 bis 7 sowie Absatz 6 Buchstabe b, Nummer 23 Absatz 10 und 11, Nummern 27 und 40 Absatz 1 Spiegelstriche 3 bis 5, 8 und 9, Nummer 43 Absatz 1 und 2, Nummer 47 Absatz 5 bis 7, Nummer 50 Absatz 5 für die in Spiegelstrichen 4 und 5 genannten und ihnen vergleichbaren Erzeugnisse sowie Absatz 6, Nummern 51, 52, 63, 64 und 72 der Verordnung (EG) Nummer 1907/20063); im Falle des § 40 im Benehmen mit dem Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung,5. Milch- und Margarinegesetz und6. der aufgrund der Gesetze nach Nummer 4 und 5 erlassenen Verordnungen.Sie nehmen diese Aufgaben zur Erfüllung nach Weisung wahr.(2) Die Landrätinnen und Landräte und die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der kreisfreien Städte als Kreisordnungsbehörden sind zuständige Behörden für die Überwachung der Beachtung folgender Vorschriften:1. Verordnung (EU) Nummer 1308/20134), soweit sich diese Verordnung auf den Weinsektor bezieht, sowie der aufgrund dieser Vorschriften erlassenen Durchführungsbestimmungen, soweit in § 3 nichts anderes bestimmt ist,2. Weingesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 18. Januar 2011 (BGBl. I S. 66), geändert durch Gesetz vom 22. Dezember 2011 (BGBl. I S. 3044),3. Tabakerzeugnisgesetz vom 4. April 2016 (BGBl. I S. 569) und4. Verordnungen aufgrund der Gesetze nach Nummer 2 und 3.(3) Die Landrätinnen und Landräte und die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der kreisfreien Städte sind zuständige Behörden nach § 4 Absatz 1 Satz 4 Nummer 2 des Verbraucherinformationsgesetzes (VIG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. Oktober 2012 (BGBl. I S. 2166, ber. S. 2725), zuletzt geändert durch Artikel 2 Absatz 34 des Gesetzes vom 7. August 2013 (BGBl. I S. 3154), soweit ihnen die Aufgaben nach Absatz 1 und 2 übertragen und dort Informationen nach § 1 VIG vorhanden sind.

§ 5

§ 5(1) Die Ermächtigung nach § 16 Abs. 3 der Butterverordnung vom 3. Februar 1997 (BGBl. I S. 144), zuletzt geändert durch Artikel 5 der Verordnung vom 17. Dezember 2010 (BGBl. I S. 2132), in Verbindung mit § 7 des Milch- und Margarinegesetzes, zum Erlass einer Verordnung wird auf das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung übertragen.(2) Die Befugnis zum Erlass von Rechtsverordnungen nach1. § 42 Abs. 1 Satz 3 in Verbindung mit Satz 2 Nr. 3 LFGB,2. § 70 Abs. 10 Satz 1 LFGB sowie3. § 70 Abs. 11 Satz 1 LFGB, soweit durch Rechtsverordnung die Ermächtigung ganz oder teilweise auf die Landesregierung übertragen worden ist,wird auf das Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung übertragen, soweit sich aus Satz 2 nichts anderes ergibt. Soweit Futtermittel betroffen sind, werden die Befugnisse nach Satz 1 Nummer 1 und 3 auf das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung übertragen.(3) Die Befugnis nach § 28 Abs. 1 und Abs. 4 Landesverwaltungsgesetz zur Bestimmung der zuständigen Behörden nach den §§ 1 bis 4 wird auf das Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung übertragen, soweit sich aus Satz 2 nichts anderes ergibt. Soweit es um die Bestimmung der zuständigen Behörden nach futtermittelrechtlichen Vorschriften geht, werden die Befugnisse nach Satz 1 auf das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung übertragen.(4) Die Ermächtigung zum Erlass von Verordnungen nach1. § 3 Absatz 4, § 6 Absatz 2, 3, 6 und 7, § 6a Absatz 2, § 7 Absatz 3, § 7e Absatz 2, § 8, § 9 Absatz 2 und 5, § 12 Absatz 3 bis 5, § 17 Absatz 3 und 4, § 20 Absatz 6, § 21 Absatz 3, § 22 Absatz 3, § 23 Absatz 4 und 5, § 24 Absatz 4 bis 7 und § 44 Absatz 1 des Weingesetzes,2.§ 2 a, § 5 Abs. 1 Satz 4, § 6 Abs. 1, § 7 a, § 8, § 10 Abs. 2 und 3, § 18 Abs. 12, § 20 Abs. 2, § 21 Abs. 4, § 23 Abs. 2, § 30 Abs. 3, § 32 c Abs. 2 und 3, § 34 a Abs. 2, § 39 Abs. 2 und 3 und § 51 Abs. 2 der Weinverordnung und3.§ 11 Abs. 1, § 12 Abs. 2, § 13 Abs. 2, § 14 Abs. 1, § 16, § 23 Abs. 1, § 29 Abs. 3, § 30 Abs. 2 und 3, § 31 und § 37 Abs. 4 der Wein-Überwachungsverordnungwird auf das für das Weinrecht zuständige Ministerium übertragen.

§ 3

§ 3Das Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz ist, soweit in Rechtsvorschriften des Bundes nichts anderes geregelt ist, zuständige Behörde, zuständige Stelle oder zuständige Kontaktstelle nach1. folgende Bestimmungen der Verordnung (EU) Nummer 2017/625:a) Artikel 5 Absatz 1 Buchstabe d und e, Kapitel III, Artikel 37, Artikel 39, Artikel 40, Artikel 42, Artikel 148 Absatz 1 soweit keine Allgemeine Verwaltungsvorschrift nach Artikel 83 Absatz 2 Grundgesetz erlassen ist, sowie Artikel 102 und Artikel 104 bis 107,b)Artikel 5 Absatz 1 Buchstabe i für die Erstellung und Ausführung landesweiter Notfallpläne; unberührt bleibt die Zuständigkeit der nach § 1 zuständigen Behörden für die Erstellung und Ausführung von Notfallplänen für das Gebiet des Kreises oder der kreisfreien Stadt, 2. Artikel 9 Absatz 1 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nummer 1935/20045,3. folgenden Bestimmungen des LFGB:a) § 38 Absatz 1, soweit Schnellwarnungen nach der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift für die Durchführung des Schnellwarnsystems für Lebensmittel, Lebensmittelbedarfsgegenstände und Futtermittel (AVV Schnellwarnsystem) vom 8. September 2016 (GMBl. 2016, Nummer 39 S. 770) erfolgen, Absatz 3, soweit Behörden anderer Länder oder des Bundes zu unterstützen sind, Absatz 4, Absatz 6 sowie Absatz 7 für Mitteilungen an die zuständigen Behörden anderer Länder, des Bundes, anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder der Europäischen Kommission,b) § 40, soweit die Öffentlichkeit landesweit zu informieren ist oder es sich um eine Information der Öffentlichkeit über Erzeugnisse handelt, die außerhalb von Schleswig-Holstein hergestellt worden sind,c) § 68 Absatz 4 Satz 3 für die Zulassung von Ausnahmen nach § 68 Absatz 2 Nummer 2, soweit landesrechtlich errichtete Behörden und Organisationen betroffen sind, undd) § 68 Absatz 4 Satz 3 für die Zulassung von Ausnahmen nach § 68 Absatz 2 Nummer 4 4. § 3 Absatz 1 Satz 2 und § 5 Absatz 1 der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung vom 1. August 1984 (BGBl. I S. 1036), zuletzt geändert durch Artikel 25 der Verordnung vom 5. Juli 2017 (BGBl. I S. 2272),5. § 2 Nummer 9, § 4 Absatz 1 bis 4 und § 5 Absatz 1 bis 3 der Alkoholhaltige Getränke-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 30. Juni 2003 (BGBl. I S. 1255), zuletzt geändert durch Artikel 15 der Verordnung vom 5. Juli 2017 (BGBl. I S. 2272),6. § 9 Absatz 7 des Vorläufigen Biergesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 29. Juli 1993 (BGBl. I S. 1399), zuletzt geändert durch Verordnung vom 29. Oktober 2001 (BGBl. I S. 2785), in Verbindung mit § 1 Absatz 1 Nummer 2 des Gesetzes über den Übergang auf das neue Lebensmittel- und Futtermittelrecht vom 1. September 2005 (BGBl. I S. 2618, 2653), zuletzt geändert durch Artikel 69 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474),7. folgenden weinrechtlichen Bestimmungen:a) Artikel 71 Absatz 1, 2 und 4 der Verordnung Nummer 1308/2013, auch in Verbindung mit Artikel 46 der Delegierten Verordnung 2018/2736,b) Abschnitt 2 sowie § 13 Absatz 6, § 22 Absatz 1 Nummer 3 und § 22a Absatz 2 Satz 1 des Weingesetzes,c) § 22 Absatz 1, 5 und 6, § 23 Absatz 1, § 24 Absatz 1, 2 und 4, § 26 Absatz 1 und § 45 Absatz 2 der Weinverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. April 2009 (BGBl. I S. 827), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 14. Dezember 2018 (BGBl. I S. 2480),d) § 2 Absatz 1, § 3 Absatz 1, § 12 Absatz 1, §§ 22, 29 Absatz 1, § 30 Absatz 1 und § 33 Absatz 1 Nummer 3 der Wein-Überwachungsverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. Mai 2002 (BGBl. I S. 1624), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 4. Januar 2016 (BGBl. I S. 2),e) §§ 2, 3, 5 sowie §§ 8 und 9 mit Ausnahme der hierfür erforderlichen Probenahmen und §§ 13 bis 15 der Landesverordnung zur Durchführung weinrechtlicher Vorschriften vom 14. Mai 2009 (GVOBl. Schl.-H. S. 229), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 28. April 2016 (GVOBl. Schl.-H. S. 156),8. § 4 Absatz 1 der Lebensmittelbestrahlungsverordnung vom 14. Dezember 2000 (BGBl. I S. 1730), zuletzt geändert durch Artikel 5 der Verordnung vom 5. Juli 2017 (BGBl. I S. 2272),9. § 22 Absatz 4 des Tabakerzeugnisgesetzes für das Ausstellen von Registrierungsbestätigungen für den grenzüberschreitenden Fernabsatz an Verbraucher,10. §§ 2 und 3 der Tabakerzeugnisverordnung vom 27. April 2016 (BGBl. I S. 980), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 17. Mai 2017 (BGBl. I S. 1201),11. § 4 Absatz 2 Satz 3 des Milch- und Margarinegesetzes,12. § 5 Absatz 3 Satz 1 der Lebensmitteleinfuhr-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 15. September 2011 (BGBl. I S. 1860), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 27. September 2017 (BGBl. I S. 3459),13. §§ 1, 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3, § 3 Absatz 1, 3 und 7 und § 4 der Gegenproben-Verordnung vom 11. August 2009 (BGBl. I S. 2852), zuletzt geändert durch Artikel 53 des Gesetzes vom 29. März 2017 (BGBl. I S. 626),14. § 4 Absatz 1 Satz 4 Nummer 2 VIG, soweit dort Informationen nach § 1 VIG vorhanden sind.15. nach der AVV Schnellwarnsystem.

§ 5

§ 5(1) Die Ermächtigung nach § 16 Abs. 3 der Butterverordnung vom 3. Februar 1997 (BGBl. I S. 144), zuletzt geändert durch Artikel 5 der Verordnung vom 17. Dezember 2010 (BGBl. I S. 2132), in Verbindung mit § 7 des Milch- und Margarinegesetzes, zum Erlass einer Verordnung wird auf das Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz übertragen.(2) Die Befugnis zum Erlass von Rechtsverordnungen nach1. § 42 Abs. 1 Satz 3 in Verbindung mit Satz 2 Nr. 3 LFGB,2. § 70 Abs. 10 Satz 1 LFGB sowie3. § 70 Abs. 11 Satz 1 LFGB, soweit durch Rechtsverordnung die Ermächtigung ganz oder teilweise auf die Landesregierung übertragen worden ist,wird auf das Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz übertragen.(3) Die Befugnis nach § 28 Abs. 1 und Abs. 4 Landesverwaltungsgesetz zur Bestimmung der zuständigen Behörden nach den §§ 1 bis 4 wird auf das Ministerium Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz übertragen.(4) Die Ermächtigung zum Erlass von Verordnungen nach1. § 3 Absatz 4, § 6 Absatz 2, 3, 6 und 7, § 6a Absatz 2, § 7 Absatz 3, § 7e Absatz 2, § 8, § 9 Absatz 2 und 5, § 12 Absatz 3 bis 5, § 17 Absatz 3 und 4, § 20 Absatz 6, § 21 Absatz 3, § 22 Absatz 3, § 23 Absatz 4 und 5, § 24 Absatz 4 bis 7 und § 44 Absatz 1 des Weingesetzes,2.§ 2 a, § 5 Abs. 1 Satz 4, § 6 Abs. 1, § 7 a, § 8, § 10 Abs. 2 und 3, § 18 Abs. 12, § 20 Abs. 2, § 21 Abs. 4, § 23 Abs. 2, § 30 Abs. 3, § 32 c Abs. 2 und 3, § 34 a Abs. 2, § 39 Abs. 2 und 3 und § 51 Abs. 2 der Weinverordnung und3.§ 11 Abs. 1, § 12 Abs. 2, § 13 Abs. 2, § 14 Abs. 1, § 16, § 23 Abs. 1, § 29 Abs. 3, § 30 Abs. 2 und 3, § 31 und § 37 Abs. 4 der Wein-Überwachungsverordnungwird auf das für das Weinrecht zuständige Ministerium übertragen.

§ 1

§ 1(1) Die Landrätinnen und Landräte und die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der kreisfreien Städte sind, soweit in den §§ 2 bis 4 oder anderen Rechtsvorschriften nichts anderes bestimmt ist, zuständige Behörden für die Durchführung und Überwachung der Beachtung folgender Vorschriften:1. Artikel 10 bis 12, 16, 17 Abs. 1, 18 und 19, soweit diese Lebensmittel betreffen, sowie Artikel 14 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 zur Festlegung der allgemeinen Grundsätze und Anforderungen des Lebensmittelrechts, zur Errichtung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und zur Festlegung von Verfahren zur Lebensmittelsicherheit vom 28. Januar 2002 (ABl. EG Nr. L 31 S. 1), zuletzt geändert durch Verordnung (EG) Nr. 596/2009 (ABl. EU Nr. L 188 S. 14); im Falle des Artikel 10 im Benehmen mit dem Ministerium für Justiz und Gesundheit,2. Verordnungen (EG) Nr. 852/2004 vom 29. April 2004 über Lebensmittelhygiene (ABl. EU Nr. L 139 S. 1, zuletzt ber. 2009 ABl. EU Nr. L 58 S. 3), zuletzt geändert durch Verordnung (EG) Nr. 219/2009 (ABl. EU Nr. L 87 S. 109), Nr. 853/2004 vom 29. April 2004 mit spezifischen Hygienevorschriften für Lebensmittel tierischen Ursprungs (ABl. EU Nr. L 139 S. 55, zuletzt ber. 2010 ABl. EU Nr. L 119 S. 26), zuletzt geändert durch Verordnung (EU) Nr. 16/2012 (ABl. EU Nr. L 8 S. 29), (EU) Nummer 2017/6251), soweit Lebensmittel betroffen sind mit Ausnahme der Bereiche nach Artikel 1 Absatz 2 Buchstabe b), i) und j), sowie der aufgrund dieser Vorschriften erlassenen Durchführungsbestimmungen,3. Verordnung (EG) Nummer 1223/20092),4. Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. August 2011 (BGBl. I S. 1770), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. März 2012 (BGBl. I S. 476); im Falle des § 30, soweit nicht in der Landesverordnung über die zuständigen Behörden zum Vollzug chemikalienrechtlicher Vorschriften vom 21. März 2012 (GVOBl. Schl.-H. S. 418), geändert durch Verordnung vom 29. April 2014 (GVOBl. Schl.-H. S. 76), Ressortbezeichnungen zuletzt ersetzt durch Verordnung vom 16. März 2015 (GVOBl. Schl.-H. S. 96), abweichende Regelungen getroffen wurden, insbesondere in Verbindung mit Artikel 67 in Verbindung mit Anhang XVII Nummer 3 Absatz 1 Spiegelstriche 2 und 3, Nummern 4 und 5 Absatz 1 und 2, Nummern 7 bis 11, Nummer 20 Absatz 6 Buchstabe a Spiegelstriche 1 bis 3 und 5 bis 7 sowie Absatz 6 Buchstabe b, Nummer 23 Absatz 10 und 11, Nummern 27 und 40 Absatz 1 Spiegelstriche 3 bis 5, 8 und 9, Nummer 43 Absatz 1 und 2, Nummer 47 Absatz 5 bis 7, Nummer 50 Absatz 5 für die in Spiegelstrichen 4 und 5 genannten und ihnen vergleichbaren Erzeugnisse sowie Absatz 6, Nummern 51, 52, 63, 64 und 72 der Verordnung (EG) Nummer 1907/20063); im Falle des § 40 im Benehmen mit dem Ministerium für Justiz und Gesundheit,5. Milch- und Margarinegesetz und6. der aufgrund der Gesetze nach Nummer 4 und 5 erlassenen Verordnungen.Sie nehmen diese Aufgaben zur Erfüllung nach Weisung wahr.(2) Die Landrätinnen und Landräte und die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der kreisfreien Städte als Kreisordnungsbehörden sind zuständige Behörden für die Überwachung der Beachtung folgender Vorschriften:1. Verordnung (EU) Nummer 1308/20134), soweit sich diese Verordnung auf den Weinsektor bezieht, sowie der aufgrund dieser Vorschriften erlassenen Durchführungsbestimmungen, soweit in § 3 nichts anderes bestimmt ist,2. Weingesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 18. Januar 2011 (BGBl. I S. 66), geändert durch Gesetz vom 22. Dezember 2011 (BGBl. I S. 3044),3. Tabakerzeugnisgesetz vom 4. April 2016 (BGBl. I S. 569) und4. Verordnungen aufgrund der Gesetze nach Nummer 2 und 3.(3) Die Landrätinnen und Landräte und die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der kreisfreien Städte sind zuständige Behörden nach § 4 Absatz 1 Satz 4 Nummer 2 des Verbraucherinformationsgesetzes (VIG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. Oktober 2012 (BGBl. I S. 2166, ber. S. 2725), zuletzt geändert durch Artikel 2 Absatz 34 des Gesetzes vom 7. August 2013 (BGBl. I S. 3154), soweit ihnen die Aufgaben nach Absatz 1 und 2 übertragen und dort Informationen nach § 1 VIG vorhanden sind.

§ 2

§ 2Das Landeslabor Schleswig-Holstein (Lebensmittel-, Veterinär- und Umweltuntersuchungsamt) ist zuständige Behörde 1. für die Übermittlung von Daten nach § 51 Abs. 5 LFGB,2. nach § 10 der Tierischen Lebensmittel-Überwachungsverordnung vom 8. August 2007 (BGBl. I S. 1816)a) für die Entnahme von Proben zur Untersuchung auf Rückstände nach Absatz 1 Nr. 2 sowie Absatz 3 und 4 mit Ausnahme der Verdachtsproben im Rahmen der Fleischuntersuchung undb) für die Veranlassung einer Untersuchung der amtlichen Probe durch das nationale Referenzlabor nach Absatz 5 und3.für die Durchführung und Überwachung der Beachtung folgender Vorschriften, soweit diese Futtermittel betreffen:a) unmittelbar geltende Rechtsakte der Europäischen Gemeinschaft,b) Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. April 2006 (BGBl. I S. 945) und der aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Verordnungen.

§ 4

§ 4Die in § 1 Abs. 2 genannten Behörden sind auch für die Abwehr von Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften zuständig, für deren Überwachung der Beachtung sie zuständige Behörde sind.

§ 6

§ 6(Änderungsanweisungen)

§ 7

§ 7Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft. Gleichzeitig treten die Landesverordnungen über zuständige Behörden1. auf dem Gebiet des Lebensmittelrechts und zur Übertragung einer Ermächtigung nach dem Milch- und Margarinegesetz vom 10. Dezember 2003 (GVOBl. Schl.-H. S. 688)2), zuletzt geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 8. Februar 2005 (GVOBl. Schl.-H. S. 109), Zuständigkeiten und Ressortbezeichnungen ersetzt durch Verordnung vom 12. Oktober 2005 (GVOBl. Schl.-H. S. 487),2. nach dem Futtermittelwesen vom 10. Mai 1976 (GVOBl. Schl.-H. S. 154)3), zuletzt geändert durch Artikel 4 der Verordnung vom 8. Februar 2005 (GVOBl. Schl.-H. S. 109), und3. nach dem Fleischhygienerecht vom 9. Mai 2003 (GVOBl. Schl.-H. S. 242)4), Zuständigkeiten und Ressortbezeichnungen ersetzt durch Verordnung vom 12. Oktober 2005 (GVOBl. Schl.-H. S. 487),außer Kraft.

§ 1

§ 1(1) Die Landrätinnen und Landräte und die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der kreisfreien Städte sind, soweit in den §§ 2 bis 4 oder anderen Rechtsvorschriften nichts anderes bestimmt ist, zuständige Behörden für die Durchführung und Überwachung der Beachtung folgender Vorschriften: 1. Artikel 10 bis 12, 16, 17 Abs. 1, 18 und 19, soweit diese Lebensmittel betreffen, sowie Artikel 14 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 zur Festlegung der allgemeinen Grundsätze und Anforderungen des Lebensmittelrechts, zur Errichtung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und zur Festlegung von Verfahren zur Lebensmittelsicherheit vom 28. Januar 2002 (ABl. EG Nr. L 31 S. 1), geändert durch Verordnung (EG) vom 22. Juli 2003 (ABl. EU Nr. L 245 S. 4); im Falle des Artikel 10 im Benehmen mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume,2. Verordnungen (EG) Nr. 852/2004 vom 29. April 2004 über Lebensmittelhygiene (ABl. EU Nr. L 139 S. 1, ber. ABl. EU Nr. L 226 S. 3), Nr. 853/2004 vom 29. April 2004 mit spezifischen Hygienevorschriften für Lebensmittel tierischen Ursprungs (ABl. EU Nr. L 139 S. 55, ber. ABl. EU Nr. L 226 S. 22), zuletzt geändert durch Verordnung (EG) Nr. 2074/2005 (ABl. EU Nr. L 228 S. 27), Nr. 854/2004 vom 29. April 2004 mit besonderen Verfahrensvorschriften für die amtliche Überwachung von zum menschlichen Verzehr bestimmten Erzeugnissen tierischen Ursprungs (ABl. EU Nr. L 139 S. 206, ber. ABl. EU Nr. L 226 S. 83), zuletzt geändert durch Verordnung (EG) Nr. 2074/2005 (ABl. EU Nr. L 228 S. 27), und Nr. 882/2004 über amtliche Kontrollen zur Überprüfung der Einhaltung des Lebensmittel- und Futtermittelrechts sowie der Bestimmungen über Tiergesundheit und Tierschutz (ABl. EU Nr. L 165 S. 1, ber. ABl. EU Nr. L 191 S. 1) sowie der aufgrund dieser Vorschriften erlassenen Durchführungsbestimmungen,3. Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. April 2006 (BGBl. I S. 945); im Falle des § 40 im Benehmen mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume,4. Milch- und Margarinegesetz und5. der aufgrund der Gesetze nach Nummer 3 und 4 erlassenen Verordnungen. Sie nehmen diese Aufgaben zur Erfüllung nach Weisung wahr. (2) Die Landrätinnen und Landräte und die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der kreisfreien Städte als Kreisordnungsbehörden sind zuständige Behörden für die Überwachung der Beachtung folgender Vorschriften: 1. Weingesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 16. Mai 2001 (BGBl. I S. 985), zuletzt geändert durch Artikel 15 Abs. 57 des Gesetzes vom 5. Februar 2009 (BGBl. I S. 160),2. Vorläufiges Tabakgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. September 1997 (BGBl. I S. 2296), zuletzt geändert durch Artikel 3 a des Gesetzes vom 13. April 2006 (BGBl. I S. 855), und3. Verordnungen aufgrund der Gesetze nach Nummer 1 und 2.

§ 3

§ 3Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume ist, soweit in Rechtsvorschriften des Bundes nichts anderes geregelt ist, zuständige Behörde oder zuständige Stelle nach 1. folgenden Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 882/2004:a) Artikel 4 Abs. 2 Buchst. c, Artikel 5, 12 und 31 Abs. 2 Buchstabe a, soweit keine Allgemeine Verwaltungsvorschrift nach Artikel 83 Abs. 2 Grundgesetz erlassen ist, sowie Artikel 34 und 36 bis 39,b) Artikel 4 Abs. 2 Buchst. f für die Erstellung und Ausführung landesweiter Notfallpläne; unberührt bleibt die Zuständigkeit der nach § 1 zuständigen Behörden für die Erstellung und Ausführung von Notfallplänen für das Gebiet des Kreises oder der kreisfreien Stadt,c) Artikel 31 Abs. 2 Buchst. f Halbsatz 1 für Listen über zugelassene Lebensmittelunternehmerinnen und Lebensmittelunternehmer,2. Artikel 9 Abs. 1 Buchst. a der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 vom 27. Oktober 2004 über Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen und zur Aufhebung der Richtlinien 80/590/EWG und 89/109/EWG (ABl. EU Nr. L 338 S. 4),3. folgenden Bestimmungen nach § 38 LFGB:Absatz 1, soweit Schnellwarnungen nach der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift für die Durchführung des Schnellwarnsystems für Lebensmittel und Futtermittel sowie Meldungen über Futtermittel vom 20. Dezember 2005 (BAnz. Nr. 245 S. 17096) erfolgen, Absatz 3, soweit Behörden anderer Länder oder des Bundes zu unterstützen sind, Absatz 4, Absatz 5 für Unterrichtungen der nach § 40 zuständigen Behörden anderer Länder, Absatz 6 sowie Absatz 7 für Mitteilungen an die zuständigen Behörden anderer Länder, des Bundes, anderer Mitgliedstaaten oder der Kommission der Europäischen Gemeinschaft,4. § 68 Abs. 4 Satz 3 LFGB für die Zulassung von Ausnahmena) nach § 68 Abs. 2 Nr. 2 LFGB, soweit landesrechtlich errichtete Behörden und Organisationen betroffen sind, undb) nach § 68 Abs. 2 Nr. 4 und 5 LFGB,5. § 5 a Abs. 5 der Kosmetik-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. Oktober 1997 (BGBl. I S. 2410), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 13. Dezember 2005 (BGBl. I S. 3479),6. § 3 Abs. 1 Satz 2 und § 5 Abs. 1 der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung vom 1. August 1984 (BGBl. I S. 1036), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 1. September 2005 (BGBl. I S. 2618),7. § 2 Nr. 9, § 4 Abs. 1 bis 4 und § 5 Abs. 1 bis 3 der Verordnung über bestimmte alkoholhaltige Getränke in der Fassung der Bekanntmachung vom 30. Juni 2003 (BGBl. I S. 1255), zuletzt geändert durch Artikel 4 der Verordnung vom 13. Januar 2004 (BGBl. I S. 67),8. dem 2. Abschnitt des Weingesetzes,a) § 22 Abs. 1, 5 und 6, § 23 Abs. 1, § 24 Abs. 1, 2 und 4, § 26 Abs. 1 und § 45 Abs. 2 der Weinverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. Mai 2002 (BGBl. I S. 1583), zuletzt geändert durch Verordnung vom 7. November 2008 (BGBl. I S. 2166),b)§ 2 Abs. 1, § 3 Abs. 1, § 12 Abs. 1, § 22, § 29 Abs. 1, § 30 Abs. 1 und § 33 Abs. 1 Nr. 3 der Wein-Überwachungsverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. Mai 2002 (BGBl. I S. 1624), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 7. November 2008 (BGBl. I S. 2166),c)§ § 2, 3 und 5 sowie §§ 12 bis 14 der Landesverordnung zur Durchführung weinrechtlicher Vorschriften vom 14. Mai 2009 (GVOBl. Schl.-H. S. 229).9. § 4 Abs. 1 der Lebensmittelbestrahlungsverordnung vom 14. Dezember 2000 (BGBl. I S. 1730), zuletzt geändert durch Artikel 312 der Verordnung vom 29. Oktober 2001 (BGBl. I S. 2785),10. § 4 Abs. 1 der Tabakprodukt-Verordnung vom 20. November 2002 (BGBl. I S. 4434), zuletzt geändert durch Artikel 4 der Verordnung vom 22. Februar 2006 (BGBl. I S. 444),11. § 8 Abs. 2 Satz 3 des Milch- und Margarinegesetzes und12. § 5 Abs. 3 Satz 1 der Lebensmittel-Einfuhrverordnung vom 8. August 2007 (BGBl. I S. 1816).

§ 5

§ 5(1) Die Ermächtigung nach § 16 Abs. 3 der Butterverordnung vom 3. Februar 1997 (BGBl. I S. 144), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 10. November 2004 (BGBl. I S. 2799), in Verbindung mit § 12 Satz 1 des Milch- und Margarinegesetzes, zum Erlass einer Verordnung wird auf das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume übertragen. (2) Die Befugnis zum Erlass von Rechtsverordnungen nach 1. § 42 Abs. 1 Satz 3 in Verbindung mit Satz 2 Nr. 3 LFGB,2. § 70 Abs. 10 Satz 1 LFGB sowie3. § 70 Abs. 11 Satz 1 LFGB, soweit durch Rechtsverordnung die Ermächtigung ganz oder teilweise auf die Landesregierung übertragen worden ist, wird auf das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume übertragen. (3) Die Befugnis nach § 28 Abs. 1 und Abs. 4 Landesverwaltungsgesetz zur Bestimmung der zuständigen Behörden nach den §§ 1 bis 4 wird auf das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume übertragen. (4) Die Ermächtigung zum Erlass von Verordnungen nach 1. § 3 Abs. 4, § 6 Abs. 3, 5 und 6, § 7 Abs. 4, § 8 a Abs. 1, 3 und 4, § 8 c, § 9 Abs. 2 bis 5, § 12 Abs. 3 bis 5, § 16 Abs. 5, § 17 Abs. 3 und 4, § 20 Abs. 6, § 21 Abs. 3, § 22 Abs. 2, § 23 Abs. 4, § 24 Abs. 4 und § 44 Abs. 1 des Weingesetzes,2.§ 2 a, § 5 Abs. 1 Satz 4, § 6 Abs. 1, § 7 a, § 8, § 10 Abs. 2 und 3, § 18 Abs. 12, § 20 Abs. 2, § 21 Abs. 4, § 23 Abs. 2, § 30 Abs. 3, § 32 c Abs. 2 und 3, § 34 a Abs. 2, § 39 Abs. 2 und 3 und § 51 Abs. 2 der Weinverordnung und3.§ 11 Abs. 1, § 12 Abs. 2, § 13 Abs. 2, § 14 Abs. 1, § 16, § 23 Abs. 1, § 29 Abs. 3, § 30 Abs. 2 und 3, § 31 und § 37 Abs. 4 der Wein-Überwachungsverordnung wird auf das für das Weinrecht zuständige Ministerium übertragen.

§ 2

§ 2Das Landeslabor Schleswig-Holstein (Lebensmittel-, Veterinär- und Umweltuntersuchungsamt) ist zuständige Behörde 1. für die Übermittlung von Daten nach § 51 Abs. 5 LFGB,2. nach § 10 der Tierischen Lebensmittel-Überwachungsverordnung vom 8. August 2007 (BGBl. I S. 1816)a) für die Entnahme von Proben zur Untersuchung auf Rückstände nach Absatz 1 Nr. 2 sowie Absatz 3 und 4 mit Ausnahme der Verdachtsproben im Rahmen der Fleischuntersuchung undb) für die Veranlassung einer Untersuchung der amtlichen Probe durch das nationale Referenzlabor nach Absatz 5,3.für die Durchführung und Überwachung der Beachtung folgender Vorschriften, soweit diese Futtermittel betreffen:a) unmittelbar geltende Rechtsakte der Europäischen Gemeinschaft,b) Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. April 2006 (BGBl. I S. 945) und der aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Verordnungen und4.nach § 3 Abs. 1 Satz 3 Nr. 2 des Verbraucherinformationsgesetzes vom 5. November 2007 (BGBl. I S. 2558), soweit dort Informationen nach § 1 dieses Gesetzes vorhanden sind.

§ 3

§ 3Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume ist, soweit in Rechtsvorschriften des Bundes nichts anderes geregelt ist, zuständige Behörde oder zuständige Stelle nach 1. folgenden Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 882/2004:a) Artikel 4 Abs. 2 Buchst. c, Artikel 5, 12 und 31 Abs. 2 Buchstabe a, soweit keine Allgemeine Verwaltungsvorschrift nach Artikel 83 Abs. 2 Grundgesetz erlassen ist, sowie Artikel 34 und 36 bis 39,b) Artikel 4 Abs. 2 Buchst. f für die Erstellung und Ausführung landesweiter Notfallpläne; unberührt bleibt die Zuständigkeit der nach § 1 zuständigen Behörden für die Erstellung und Ausführung von Notfallplänen für das Gebiet des Kreises oder der kreisfreien Stadt,c) Artikel 31 Abs. 2 Buchst. f Halbsatz 1 für Listen über zugelassene Lebensmittelunternehmerinnen und Lebensmittelunternehmer,2. Artikel 9 Abs. 1 Buchst. a der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 vom 27. Oktober 2004 über Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen und zur Aufhebung der Richtlinien 80/590/EWG und 89/109/EWG (ABl. EU Nr. L 338 S. 4),3. folgenden Bestimmungen nach § 38 LFGB:Absatz 1, soweit Schnellwarnungen nach der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift für die Durchführung des Schnellwarnsystems für Lebensmittel und Futtermittel sowie Meldungen über Futtermittel vom 20. Dezember 2005 (BAnz. Nr. 245 S. 17096) erfolgen, Absatz 3, soweit Behörden anderer Länder oder des Bundes zu unterstützen sind, Absatz 4, Absatz 5 für Unterrichtungen der nach § 40 zuständigen Behörden anderer Länder, Absatz 6 sowie Absatz 7 für Mitteilungen an die zuständigen Behörden anderer Länder, des Bundes, anderer Mitgliedstaaten oder der Kommission der Europäischen Gemeinschaft,3 a.§ 40 LFGB, soweit die Öffentlichkeit landesweit zu informieren ist oder es sich um eine Information der Öffentlichkeit über Erzeugnisse handelt, die außerhalb von Schleswig-Holstein hergestellt worden sind,4. § 68 Abs. 4 Satz 3 LFGB für die Zulassung von Ausnahmena) nach § 68 Abs. 2 Nr. 2 LFGB, soweit landesrechtlich errichtete Behörden und Organisationen betroffen sind, undb) nach § 68 Abs. 2 Nr. 4 und 5 LFGB,5. § 5 a Abs. 5 der Kosmetik-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. Oktober 1997 (BGBl. I S. 2410), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 13. Dezember 2005 (BGBl. I S. 3479),6. § 3 Abs. 1 Satz 2 und § 5 Abs. 1 der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung vom 1. August 1984 (BGBl. I S. 1036), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 1. September 2005 (BGBl. I S. 2618),7. § 2 Nr. 9, § 4 Abs. 1 bis 4 und § 5 Abs. 1 bis 3 der Verordnung über bestimmte alkoholhaltige Getränke in der Fassung der Bekanntmachung vom 30. Juni 2003 (BGBl. I S. 1255), zuletzt geändert durch Artikel 4 der Verordnung vom 13. Januar 2004 (BGBl. I S. 67),8. dem 2. Abschnitt des Weingesetzes,a) § 22 Abs. 1, 5 und 6, § 23 Abs. 1, § 24 Abs. 1, 2 und 4, § 26 Abs. 1 und § 45 Abs. 2 der Weinverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. Mai 2002 (BGBl. I S. 1583), zuletzt geändert durch Verordnung vom 7. November 2008 (BGBl. I S. 2166),b)§ 2 Abs. 1, § 3 Abs. 1, § 12 Abs. 1, § 22, § 29 Abs. 1, § 30 Abs. 1 und § 33 Abs. 1 Nr. 3 der Wein-Überwachungsverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. Mai 2002 (BGBl. I S. 1624), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 7. November 2008 (BGBl. I S. 2166),c)§ § 2, 3 und 5 sowie §§ 12 bis 14 der Landesverordnung zur Durchführung weinrechtlicher Vorschriften vom 14. Mai 2009 (GVOBl. Schl.-H. S. 229).9. § 4 Abs. 1 der Lebensmittelbestrahlungsverordnung vom 14. Dezember 2000 (BGBl. I S. 1730), zuletzt geändert durch Artikel 312 der Verordnung vom 29. Oktober 2001 (BGBl. I S. 2785),10. § 4 Abs. 1 der Tabakprodukt-Verordnung vom 20. November 2002 (BGBl. I S. 4434), zuletzt geändert durch Artikel 4 der Verordnung vom 22. Februar 2006 (BGBl. I S. 444),11. § 8 Abs. 2 Satz 3 des Milch- und Margarinegesetzes,12. § 5 Abs. 3 Satz 1 der Lebensmittel-Einfuhrverordnung vom 8. August 2007 (BGBl. I S. 1816),13.§ 1, § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3, § 3 Abs. 1, 3 und 7 und § 4 der Gegenproben- Verordnung vom 11. August 2009 (BGBl I S. 2852),14.§ 3 Abs. 1 Satz 2 des Verbraucherinformationsgesetzes, soweit dort Informationen nach § 1 dieses Gesetzes vorhanden sind, und15.nach § 7 Abs. 7 der AVV Schnellwarnsystem; es ist zuständige Kontaktstelle nach der AVV Schnellwarnsystem.

§ 3

§ 3Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume ist, soweit in Rechtsvorschriften des Bundes nichts anderes geregelt ist, zuständige Behörde oder zuständige Stelle nach 1. folgenden Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 882/2004:a) Artikel 4 Abs. 2 Buchst. c, Artikel 5, 12 und 31 Abs. 2 Buchstabe a, soweit keine Allgemeine Verwaltungsvorschrift nach Artikel 83 Abs. 2 Grundgesetz erlassen ist, sowie Artikel 34 und 36 bis 39,b) Artikel 4 Abs. 2 Buchst. f für die Erstellung und Ausführung landesweiter Notfallpläne; unberührt bleibt die Zuständigkeit der nach § 1 zuständigen Behörden für die Erstellung und Ausführung von Notfallplänen für das Gebiet des Kreises oder der kreisfreien Stadt,c) Artikel 31 Abs. 2 Buchst. f Halbsatz 1 für Listen über zugelassene Lebensmittelunternehmerinnen und Lebensmittelunternehmer,2. Artikel 9 Abs. 1 Buchst. a der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 vom 27. Oktober 2004 über Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen und zur Aufhebung der Richtlinien 80/590/EWG und 89/109/EWG (ABl. EU Nr. L 338 S. 4),3. folgenden Bestimmungen nach § 38 LFGB:Absatz 1, soweit Schnellwarnungen nach der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift für die Durchführung des Schnellwarnsystems für Lebensmittel und Futtermittel sowie Meldungen über Futtermittel vom 20. Dezember 2005 (BAnz. Nr. 245 S. 17096) erfolgen, Absatz 3, soweit Behörden anderer Länder oder des Bundes zu unterstützen sind, Absatz 4, Absatz 5 für Unterrichtungen der nach § 40 zuständigen Behörden anderer Länder, Absatz 6 sowie Absatz 7 für Mitteilungen an die zuständigen Behörden anderer Länder, des Bundes, anderer Mitgliedstaaten oder der Kommission der Europäischen Gemeinschaft,3 a.§ 40 LFGB, soweit die Öffentlichkeit landesweit zu informieren ist oder es sich um eine Information der Öffentlichkeit über Erzeugnisse handelt, die außerhalb von Schleswig-Holstein hergestellt worden sind,4. § 68 Abs. 4 Satz 3 LFGB für die Zulassung von Ausnahmena) nach § 68 Abs. 2 Nr. 2 LFGB, soweit landesrechtlich errichtete Behörden und Organisationen betroffen sind, undb) nach § 68 Abs. 2 Nr. 4 und 5 LFGB,5. § 5 a Abs. 5 der Kosmetik-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. Oktober 1997 (BGBl. I S. 2410), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 13. Dezember 2005 (BGBl. I S. 3479),6. § 3 Abs. 1 Satz 2 und § 5 Abs. 1 der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung vom 1. August 1984 (BGBl. I S. 1036), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 1. September 2005 (BGBl. I S. 2618),7. § 2 Nr. 9, § 4 Abs. 1 bis 4 und § 5 Abs. 1 bis 3 der Verordnung über bestimmte alkoholhaltige Getränke in der Fassung der Bekanntmachung vom 30. Juni 2003 (BGBl. I S. 1255), zuletzt geändert durch Artikel 4 der Verordnung vom 13. Januar 2004 (BGBl. I S. 67),8. dem 2. Abschnitt sowie § 22 Abs. 1 Nr. 3 und § 22 a Abs. 2 Satz 1 des Weingesetzes,a) § 22 Abs. 1, 5 und 6, § 23 Abs. 1, § 24 Abs. 1, 2 und 4, § 26 Abs. 1 und § 45 Abs. 2 der Weinverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. Mai 2002 (BGBl. I S. 1583), zuletzt geändert durch Verordnung vom 7. November 2008 (BGBl. I S. 2166),b)§ 2 Abs. 1, § 3 Abs. 1, § 12 Abs. 1, § 22, § 29 Abs. 1, § 30 Abs. 1 und § 33 Abs. 1 Nr. 3 der Wein-Überwachungsverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. Mai 2002 (BGBl. I S. 1624), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 7. November 2008 (BGBl. I S. 2166),c) §§ 2, 3 und 5 sowie §§ 8 und 9 mit Ausnahme der hierfür erforderlichen Probenahmen und §§ 14 bis 16 der Landesverordnung zur Durchführungweinrechtlicher Vorschriften vom 14. Mai 2009 (GVOBl. Schl.-H. S. 229), geändert durch Verordnung vom 30. Mai 2012 (GVOBl. Schl.-H. S. 578)9. § 4 Abs. 1 der Lebensmittelbestrahlungsverordnung vom 14. Dezember 2000 (BGBl. I S. 1730), zuletzt geändert durch Artikel 312 der Verordnung vom 29. Oktober 2001 (BGBl. I S. 2785),10. § 4 Abs. 1 der Tabakprodukt-Verordnung vom 20. November 2002 (BGBl. I S. 4434), zuletzt geändert durch Artikel 4 der Verordnung vom 22. Februar 2006 (BGBl. I S. 444),11. § 8 Abs. 2 Satz 3 des Milch- und Margarinegesetzes,12. § 5 Abs. 3 Satz 1 der Lebensmittel-Einfuhrverordnung vom 8. August 2007 (BGBl. I S. 1816),13.§ 1, § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3, § 3 Abs. 1, 3 und 7 und § 4 der Gegenproben- Verordnung vom 11. August 2009 (BGBl I S. 2852),14.§ 3 Abs. 1 Satz 2 des Verbraucherinformationsgesetzes, soweit dort Informationen nach § 1 dieses Gesetzes vorhanden sind, und15.nach § 7 Abs. 7 der AVV Schnellwarnsystem; es ist zuständige Kontaktstelle nach der AVV Schnellwarnsystem.

§ 5

§ 5(1) Die Ermächtigung nach § 16 Abs. 3 der Butterverordnung vom 3. Februar 1997 (BGBl. I S. 144), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 10. November 2004 (BGBl. I S. 2799), in Verbindung mit § 12 Satz 1 des Milch- und Margarinegesetzes, zum Erlass einer Verordnung wird auf das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume übertragen. (2) Die Befugnis zum Erlass von Rechtsverordnungen nach 1. § 42 Abs. 1 Satz 3 in Verbindung mit Satz 2 Nr. 3 LFGB,2. § 70 Abs. 10 Satz 1 LFGB sowie3. § 70 Abs. 11 Satz 1 LFGB, soweit durch Rechtsverordnung die Ermächtigung ganz oder teilweise auf die Landesregierung übertragen worden ist, wird auf das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume übertragen. (3) Die Befugnis nach § 28 Abs. 1 und Abs. 4 Landesverwaltungsgesetz zur Bestimmung der zuständigen Behörden nach den §§ 1 bis 4 wird auf das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume übertragen. (4) Die Ermächtigung zum Erlass von Verordnungen nach 1. § 3 Abs. 4, § 6 Abs. 3, 5 und 6, § 7 Abs. 4, § 8 a Abs. 1, 3 und 4, § 8 c, § 9 Abs. 2 bis 5, § 12 Abs. 3 bis 5, § 16 Abs. 5, § 17 Abs. 3 und 4, § 20 Abs. 6, § 21 Abs. 3, § 22 Abs. 3, § 23 Abs. 4, § 24 Abs. 4 und 5 und § 44 Abs. 1 des Weingesetzes,2.§ 2 a, § 5 Abs. 1 Satz 4, § 6 Abs. 1, § 7 a, § 8, § 10 Abs. 2 und 3, § 18 Abs. 12, § 20 Abs. 2, § 21 Abs. 4, § 23 Abs. 2, § 30 Abs. 3, § 32 c Abs. 2 und 3, § 34 a Abs. 2, § 39 Abs. 2 und 3 und § 51 Abs. 2 der Weinverordnung und3.§ 11 Abs. 1, § 12 Abs. 2, § 13 Abs. 2, § 14 Abs. 1, § 16, § 23 Abs. 1, § 29 Abs. 3, § 30 Abs. 2 und 3, § 31 und § 37 Abs. 4 der Wein-Überwachungsverordnung wird auf das für das Weinrecht zuständige Ministerium übertragen.

§ 1

§ 1(1) Die Landrätinnen und Landräte und die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der kreisfreien Städte sind, soweit in den §§ 2 bis 4 oder anderen Rechtsvorschriften nichts anderes bestimmt ist, zuständige Behörden für die Durchführung und Überwachung der Beachtung folgender Vorschriften: 1. Artikel 10 bis 12, 16, 17 Abs. 1, 18 und 19, soweit diese Lebensmittel betreffen, sowie Artikel 14 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 zur Festlegung der allgemeinen Grundsätze und Anforderungen des Lebensmittelrechts, zur Errichtung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und zur Festlegung von Verfahren zur Lebensmittelsicherheit vom 28. Januar 2002 (ABl. EG Nr. L 31 S. 1), zuletzt geändert durch Verordnung (EG) Nr. 596/2009 (ABl. EU Nr. L 188 S. 14); im Falle des Artikel 10 im Benehmen mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume,2. Verordnungen (EG) Nr. 852/2004 vom 29. April 2004 über Lebensmittelhygiene (ABl. EU Nr. L 139 S. 1, zuletzt ber. 2009 ABl. EU Nr. L 58 S. 3), zuletzt geändert durch Verordnung (EG) Nr. 219/2009 (ABl. EU Nr. L 87 S. 109), Nr. 853/2004 vom 29. April 2004 mit spezifischen Hygienevorschriften für Lebensmittel tierischen Ursprungs (ABl. EU Nr. L 139 S. 55, zuletzt ber. 2010 ABl. EU Nr. L 119 S. 26), zuletzt geändert durch Verordnung (EU) Nr. 16/2012 (ABl. EU Nr. L 8 S. 29), Nr. 854/2004 vom 29. April 2004 mit besonderen Verfahrensvorschriften für die amtliche Überwachung von zum menschlichen Verzehr bestimmten Erzeugnissen tierischen Ursprungs (ABl. EU Nr. L 139 S. 206, zuletzt ber. 2008 ABl. EU Nr. L 46 S. 51), zuletzt geändert durch Verordnung (EU) Nr. 739/2011 (ABl. EU Nr. L 196 S. 3), und Nr. 882/2004 über amtliche Kontrollen zur Überprüfung der Einhaltung des Lebensmittel- und Futtermittelrechts sowie der Bestimmungen über Tiergesundheit und Tierschutz (ABl. EU Nr. L 165 S. 1, zuletzt ber. 2007 ABl. EU Nr. L 204 S. 29), zuletzt geändert durch Verordnung (EU) Nr. 563/2012 (ABl. EU Nr. L 168 S. 24) sowie der aufgrund dieser Vorschriften erlassenen Durchführungsbestimmungen,3. Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. August 2011 (BGBl. I S. 1770), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. März 2012 (BGBl. I S. 476); im Falle des § 40 im Benehmen mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume,4. Milch- und Margarinegesetz und5. der aufgrund der Gesetze nach Nummer 3 und 4 erlassenen Verordnungen. Sie nehmen diese Aufgaben zur Erfüllung nach Weisung wahr. (2) Die Landrätinnen und Landräte und die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der kreisfreien Städte als Kreisordnungsbehörden sind zuständige Behörden für die Überwachung der Beachtung folgender Vorschriften: 1. Weingesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 18. Januar 2011 (BGBl. I S. 66), geändert durch Gesetz vom 22. Dezember 2011 (BGBl. I S. 3044),2. Vorläufiges Tabakgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. September 1997 (BGBl. I S. 2296), zuletzt geändert durch Artikel 2 Abs. 16 des Gesetzes vom 22. Dezember 2011 (BGBl. I S. 3044), und3. Verordnungen aufgrund der Gesetze nach Nummer 1 und 2.

§ 2

§ 2Das Landeslabor Schleswig-Holstein (Lebensmittel-, Veterinär- und Umweltuntersuchungsamt) ist zuständige Behörde1. für die Übermittlung von Daten nach § 44 a Abs. 2 LFGB in Verbindung mit § 3 Abs. 1 Nr. 1 der Mitteilungs- und Übermittlungsverordnung vom 28. Dezember 2011 (BGBl. I S. 58) und § 51 Abs. 5 LFGB,2. nach § 10 der Tierischen Lebensmittel-Überwachungsverordnung vom 8. August 2007 (BGBl. I S. 1816), zuletzt geändert durch Verordnung vom 11. November 2010 (BGBl. I S. 1537),a) für die Entnahme von Proben zur Untersuchung auf Rückstände nach Absatz 1 Nr. 2 sowie Absatz 3 und 4 mit Ausnahme der Verdachtsproben im Rahmen der Fleischuntersuchung undb) für die Veranlassung einer Untersuchung der amtlichen Probe durch das nationale Referenzlabor nach Absatz 5,3.für die Durchführung und Überwachung der Beachtung folgender Vorschriften, soweit diese Futtermittel betreffen:a) unmittelbar geltende Rechtsakte der Europäischen Gemeinschaft,b) Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch und der aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Verordnungen und4.nach § 4 Abs. 1 Satz 4 Nr. 2 des Verbraucherinformationsgesetzes vom 5. November 2007 (BGBl. I S. 2558), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. März 2012 (BGBl. I S. 476), soweit dort Informationen nach § 1 dieses Gesetzes vorhanden sind.

§ 3

§ 3Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume ist, soweit in Rechtsvorschriften des Bundes nichts anderes geregelt ist, zuständige Behörde oder zuständige Stelle nach 1. folgenden Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 882/2004 zuletzt geändert durch Verordnung (EU) Nr. 563/2012 (ABl. EU Nr. L 168 S. 24):a) Artikel 4 Abs. 2 Buchst. c, Artikel 5, 12 und 31 Abs. 2 Buchstabe a, soweit keine Allgemeine Verwaltungsvorschrift nach Artikel 83 Abs. 2 Grundgesetz erlassen ist, sowie Artikel 34 und 36 bis 39,b) Artikel 4 Abs. 2 Buchst. f für die Erstellung und Ausführung landesweiter Notfallpläne; unberührt bleibt die Zuständigkeit der nach § 1 zuständigen Behörden für die Erstellung und Ausführung von Notfallplänen für das Gebiet des Kreises oder der kreisfreien Stadt,c) Artikel 31 Abs. 2 Buchst. f Halbsatz 1 für Listen über zugelassene Lebensmittelunternehmerinnen und Lebensmittelunternehmer,2. Artikel 9 Abs. 1 Buchst. a der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 vom 27. Oktober 2004 über Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen und zur Aufhebung der Richtlinien 80/590/EWG und 89/109/EWG (ABl. EU Nr. L 338 S. 4), geändert durch Verordnung (EG) Nr. 596/2009 (ABl. EU Nr. L 188 S. 14),3. folgenden Bestimmungen nach § 38 LFGB:Absatz 1, soweit Schnellwarnungen nach der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift für die Durchführung des Schnellwarnsystems für Lebensmittel und Futtermittel sowie Meldungen über Futtermittel vom 20. Dezember 2005 (BAnz. Nr. 245 S. 17096) erfolgen, Absatz 3, soweit Behörden anderer Länder oder des Bundes zu unterstützen sind, Absatz 4, Absatz 5 für Unterrichtungen der nach § 40 zuständigen Behörden anderer Länder, Absatz 6 sowie Absatz 7 für Mitteilungen an die zuständigen Behörden anderer Länder, des Bundes, anderer Mitgliedstaaten oder der Kommission der Europäischen Gemeinschaft,3 a.§ 40 LFGB, soweit die Öffentlichkeit landesweit zu informieren ist oder es sich um eine Information der Öffentlichkeit über Erzeugnisse handelt, die außerhalb von Schleswig-Holstein hergestellt worden sind,4. § 68 Abs. 4 Satz 3 LFGB für die Zulassung von Ausnahmena) nach § 68 Abs. 2 Nr. 2 LFGB, soweit landesrechtlich errichtete Behörden und Organisationen betroffen sind, undb) nach § 68 Abs. 2 Nr. 4 und 5 LFGB,5. § 5 a Abs. 5 der Kosmetik-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. Oktober 1997 (BGBl. I S. 2410), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 6. Juli 2012 (BGBl. I S. 1481),6. § 3 Abs. 1 Satz 2 und § 5 Abs. 1 der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung vom 1. August 1984 (BGBl. I S. 1036), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 1. Dezember 2006 (BGBl. I S. 2762),7. § 2 Nr. 9, § 4 Abs. 1 bis 4 und § 5 Abs. 1 bis 3 der Alkoholhaltige Getränke-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 30. Juni 2003 (BGBl. I S. 1255), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 24. März 2011 (BGBl. I S. 519),8. dem 2. Abschnitt sowie § 22 Abs. 1 Nr. 3 und § 22 a Abs. 2 Satz 1 des Weingesetzes,a) § 22 Abs. 1, 5 und 6, § 23 Abs. 1, § 24 Abs. 1, 2 und 4, § 26 Abs. 1 und § 45 Abs. 2 der Weinverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. April 2009 (BGBl. I S. 827), zuletzt geändert durch Artikel 5 der Verordnung vom 29. September 2011 (BGBl. I S. 1996),b)§ 2 Abs. 1, § 3 Abs. 1, § 12 Abs. 1, § 22, § 29 Abs. 1, § 30 Abs. 1 und § 33 Abs. 1 Nr. 3 der Wein-Überwachungsverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. Mai 2002 (BGBl. I S. 1624), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 19. Juli 2011 (BGBl. I S. 1514),c) §§ 2, 3 und 5 sowie §§ 8 und 9 mit Ausnahme der hierfür erforderlichen Probenahmen und §§ 14 bis 16 der Landesverordnung zur Durchführungweinrechtlicher Vorschriften vom 14. Mai 2009 (GVOBl. Schl.-H. S. 229), geändert durch Verordnung vom 30. Mai 2012 (GVOBl. Schl.-H. S. 578)9. § 4 Abs. 1 der Lebensmittelbestrahlungsverordnung vom 14. Dezember 2000 (BGBl. I S. 1730), zuletzt geändert durch Artikel 7 der Verordnung vom 13. Dezember 2011 (BGBl. I S. 2720),10. § 4 Abs. 1 der Tabakprodukt-Verordnung vom 20. November 2002 (BGBl. I S. 4434), zuletzt geändert durch Artikel 360 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407),11. § 4 Abs. 2 Satz 3 des Milch- und Margarinegesetzes, zuletzt geändert durch Artikel 22 des Gesetzes vom 9. Dezember 2010 (BGBl I. S. 1934),12. § 5 Abs. 3 Satz 1 der Lebensmitteleinfuhr-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 15. September 2011 (BGBl. I S. 1860), zuletzt geändert durch Artikel 2 Absatz 18 des Gesetzes vom 22. Dezember 2011 (BGBl. I S. 3044),13.§ 1, § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3, § 3 Abs. 1, 3 und 7 und § 4 der Gegenproben- Verordnung vom 11. August 2009 (BGBl I S. 2852),14.§ 4 Abs. 1 Satz 4 des Verbraucherinformationsgesetzes, soweit dort Informationen nach § 1 dieses Gesetzes vorhanden sind, und15.nach § 7 Abs. 7 der AVV Schnellwarnsystem; es ist zuständige Kontaktstelle nach der AVV Schnellwarnsystem.

§ 5

§ 5(1) Die Ermächtigung nach § 16 Abs. 3 der Butterverordnung vom 3. Februar 1997 (BGBl. I S. 144), zuletzt geändert durch Artikel 5 der Verordnung vom 17. Dezember 2010 (BGBl. I S. 2132), in Verbindung mit § 7 des Milch- und Margarinegesetzes, zum Erlass einer Verordnung wird auf das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume übertragen. (2) Die Befugnis zum Erlass von Rechtsverordnungen nach 1. § 42 Abs. 1 Satz 3 in Verbindung mit Satz 2 Nr. 3 LFGB,2. § 70 Abs. 10 Satz 1 LFGB sowie3. § 70 Abs. 11 Satz 1 LFGB, soweit durch Rechtsverordnung die Ermächtigung ganz oder teilweise auf die Landesregierung übertragen worden ist, wird auf das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume übertragen. (3) Die Befugnis nach § 28 Abs. 1 und Abs. 4 Landesverwaltungsgesetz zur Bestimmung der zuständigen Behörden nach den §§ 1 bis 4 wird auf das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume übertragen. (4) Die Ermächtigung zum Erlass von Verordnungen nach 1. § 3 Abs. 4, § 6 Abs. 3, 5 und 6, § 7 Abs. 4, § 8 a Abs. 1, 3 und 4, § 8 c, § 9 Abs. 2 bis 5, § 12 Abs. 3 bis 5, § 16 Abs. 5, § 17 Abs. 3 und 4, § 20 Abs. 6, § 21 Abs. 3, § 22 Abs. 3, § 23 Abs. 4, § 24 Abs. 4 und 5 und § 44 Abs. 1 des Weingesetzes,2.§ 2 a, § 5 Abs. 1 Satz 4, § 6 Abs. 1, § 7 a, § 8, § 10 Abs. 2 und 3, § 18 Abs. 12, § 20 Abs. 2, § 21 Abs. 4, § 23 Abs. 2, § 30 Abs. 3, § 32 c Abs. 2 und 3, § 34 a Abs. 2, § 39 Abs. 2 und 3 und § 51 Abs. 2 der Weinverordnung und3.§ 11 Abs. 1, § 12 Abs. 2, § 13 Abs. 2, § 14 Abs. 1, § 16, § 23 Abs. 1, § 29 Abs. 3, § 30 Abs. 2 und 3, § 31 und § 37 Abs. 4 der Wein-Überwachungsverordnung wird auf das für das Weinrecht zuständige Ministerium übertragen.

§ 1

§ 1(1) Die Landrätinnen und Landräte und die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der kreisfreien Städte sind, soweit in den §§ 2 bis 4 oder anderen Rechtsvorschriften nichts anderes bestimmt ist, zuständige Behörden für die Durchführung und Überwachung der Beachtung folgender Vorschriften: 1. Artikel 10 bis 12, 16, 17 Abs. 1, 18 und 19, soweit diese Lebensmittel betreffen, sowie Artikel 14 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 zur Festlegung der allgemeinen Grundsätze und Anforderungen des Lebensmittelrechts, zur Errichtung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und zur Festlegung von Verfahren zur Lebensmittelsicherheit vom 28. Januar 2002 (ABl. EG Nr. L 31 S. 1), zuletzt geändert durch Verordnung (EG) Nr. 596/2009 (ABl. EU Nr. L 188 S. 14); im Falle des Artikel 10 im Benehmen mit dem Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume,2. Verordnungen (EG) Nr. 852/2004 vom 29. April 2004 über Lebensmittelhygiene (ABl. EU Nr. L 139 S. 1, zuletzt ber. 2009 ABl. EU Nr. L 58 S. 3), zuletzt geändert durch Verordnung (EG) Nr. 219/2009 (ABl. EU Nr. L 87 S. 109), Nr. 853/2004 vom 29. April 2004 mit spezifischen Hygienevorschriften für Lebensmittel tierischen Ursprungs (ABl. EU Nr. L 139 S. 55, zuletzt ber. 2010 ABl. EU Nr. L 119 S. 26), zuletzt geändert durch Verordnung (EU) Nr. 16/2012 (ABl. EU Nr. L 8 S. 29), Nr. 854/2004 vom 29. April 2004 mit besonderen Verfahrensvorschriften für die amtliche Überwachung von zum menschlichen Verzehr bestimmten Erzeugnissen tierischen Ursprungs (ABl. EU Nr. L 139 S. 206, zuletzt ber. 2008 ABl. EU Nr. L 46 S. 51), zuletzt geändert durch Verordnung (EU) Nr. 739/2011 (ABl. EU Nr. L 196 S. 3), und Nr. 882/2004 über amtliche Kontrollen zur Überprüfung der Einhaltung des Lebensmittel- und Futtermittelrechts sowie der Bestimmungen über Tiergesundheit und Tierschutz (ABl. EU Nr. L 165 S. 1, zuletzt ber. 2007 ABl. EU Nr. L 204 S. 29), zuletzt geändert durch Verordnung (EU) Nr. 563/2012 (ABl. EU Nr. L 168 S. 24) sowie der aufgrund dieser Vorschriften erlassenen Durchführungsbestimmungen,3. Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. August 2011 (BGBl. I S. 1770), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. März 2012 (BGBl. I S. 476); im Falle des § 40 im Benehmen mit dem Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume,4. Milch- und Margarinegesetz und5. der aufgrund der Gesetze nach Nummer 3 und 4 erlassenen Verordnungen. Sie nehmen diese Aufgaben zur Erfüllung nach Weisung wahr. (2) Die Landrätinnen und Landräte und die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der kreisfreien Städte als Kreisordnungsbehörden sind zuständige Behörden für die Überwachung der Beachtung folgender Vorschriften: 1. Weingesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 18. Januar 2011 (BGBl. I S. 66), geändert durch Gesetz vom 22. Dezember 2011 (BGBl. I S. 3044),2. Vorläufiges Tabakgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. September 1997 (BGBl. I S. 2296), zuletzt geändert durch Artikel 2 Abs. 16 des Gesetzes vom 22. Dezember 2011 (BGBl. I S. 3044), und3. Verordnungen aufgrund der Gesetze nach Nummer 1 und 2.

§ 3

§ 3Das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume ist, soweit in Rechtsvorschriften des Bundes nichts anderes geregelt ist, zuständige Behörde oder zuständige Stelle nach 1. folgenden Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 882/2004 zuletzt geändert durch Verordnung (EU) Nr. 563/2012 (ABl. EU Nr. L 168 S. 24):a) Artikel 4 Abs. 2 Buchst. c, Artikel 5, 12 und 31 Abs. 2 Buchstabe a, soweit keine Allgemeine Verwaltungsvorschrift nach Artikel 83 Abs. 2 Grundgesetz erlassen ist, sowie Artikel 34 und 36 bis 39,b) Artikel 4 Abs. 2 Buchst. f für die Erstellung und Ausführung landesweiter Notfallpläne; unberührt bleibt die Zuständigkeit der nach § 1 zuständigen Behörden für die Erstellung und Ausführung von Notfallplänen für das Gebiet des Kreises oder der kreisfreien Stadt,c) Artikel 31 Abs. 2 Buchst. f Halbsatz 1 für Listen über zugelassene Lebensmittelunternehmerinnen und Lebensmittelunternehmer,2. Artikel 9 Abs. 1 Buchst. a der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 vom 27. Oktober 2004 über Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen und zur Aufhebung der Richtlinien 80/590/EWG und 89/109/EWG (ABl. EU Nr. L 338 S. 4), geändert durch Verordnung (EG) Nr. 596/2009 (ABl. EU Nr. L 188 S. 14),3. folgenden Bestimmungen nach § 38 LFGB:Absatz 1, soweit Schnellwarnungen nach der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift für die Durchführung des Schnellwarnsystems für Lebensmittel und Futtermittel sowie Meldungen über Futtermittel vom 20. Dezember 2005 (BAnz. Nr. 245 S. 17096) erfolgen, Absatz 3, soweit Behörden anderer Länder oder des Bundes zu unterstützen sind, Absatz 4, Absatz 5 für Unterrichtungen der nach § 40 zuständigen Behörden anderer Länder, Absatz 6 sowie Absatz 7 für Mitteilungen an die zuständigen Behörden anderer Länder, des Bundes, anderer Mitgliedstaaten oder der Kommission der Europäischen Gemeinschaft,3 a.§ 40 LFGB, soweit die Öffentlichkeit landesweit zu informieren ist oder es sich um eine Information der Öffentlichkeit über Erzeugnisse handelt, die außerhalb von Schleswig-Holstein hergestellt worden sind,4. § 68 Abs. 4 Satz 3 LFGB für die Zulassung von Ausnahmena) nach § 68 Abs. 2 Nr. 2 LFGB, soweit landesrechtlich errichtete Behörden und Organisationen betroffen sind, undb) nach § 68 Abs. 2 Nr. 4 und 5 LFGB,5. § 5 a Abs. 5 der Kosmetik-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. Oktober 1997 (BGBl. I S. 2410), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 6. Juli 2012 (BGBl. I S. 1481),6. § 3 Abs. 1 Satz 2 und § 5 Abs. 1 der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung vom 1. August 1984 (BGBl. I S. 1036), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 1. Dezember 2006 (BGBl. I S. 2762),7. § 2 Nr. 9, § 4 Abs. 1 bis 4 und § 5 Abs. 1 bis 3 der Alkoholhaltige Getränke-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 30. Juni 2003 (BGBl. I S. 1255), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 24. März 2011 (BGBl. I S. 519),8. dem 2. Abschnitt sowie § 22 Abs. 1 Nr. 3 und § 22 a Abs. 2 Satz 1 des Weingesetzes,a) § 22 Abs. 1, 5 und 6, § 23 Abs. 1, § 24 Abs. 1, 2 und 4, § 26 Abs. 1 und § 45 Abs. 2 der Weinverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. April 2009 (BGBl. I S. 827), zuletzt geändert durch Artikel 5 der Verordnung vom 29. September 2011 (BGBl. I S. 1996),b)§ 2 Abs. 1, § 3 Abs. 1, § 12 Abs. 1, § 22, § 29 Abs. 1, § 30 Abs. 1 und § 33 Abs. 1 Nr. 3 der Wein-Überwachungsverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. Mai 2002 (BGBl. I S. 1624), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 19. Juli 2011 (BGBl. I S. 1514),c) §§ 2, 3 und 5 sowie §§ 8 und 9 mit Ausnahme der hierfür erforderlichen Probenahmen und §§ 14 bis 16 der Landesverordnung zur Durchführungweinrechtlicher Vorschriften vom 14. Mai 2009 (GVOBl. Schl.-H. S. 229), geändert durch Verordnung vom 30. Mai 2012 (GVOBl. Schl.-H. S. 578)9. § 4 Abs. 1 der Lebensmittelbestrahlungsverordnung vom 14. Dezember 2000 (BGBl. I S. 1730), zuletzt geändert durch Artikel 7 der Verordnung vom 13. Dezember 2011 (BGBl. I S. 2720),10. § 4 Abs. 1 der Tabakprodukt-Verordnung vom 20. November 2002 (BGBl. I S. 4434), zuletzt geändert durch Artikel 360 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407),11. § 4 Abs. 2 Satz 3 des Milch- und Margarinegesetzes, zuletzt geändert durch Artikel 22 des Gesetzes vom 9. Dezember 2010 (BGBl I. S. 1934),12. § 5 Abs. 3 Satz 1 der Lebensmitteleinfuhr-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 15. September 2011 (BGBl. I S. 1860), zuletzt geändert durch Artikel 2 Absatz 18 des Gesetzes vom 22. Dezember 2011 (BGBl. I S. 3044),13.§ 1, § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3, § 3 Abs. 1, 3 und 7 und § 4 der Gegenproben- Verordnung vom 11. August 2009 (BGBl I S. 2852),14.§ 4 Abs. 1 Satz 4 des Verbraucherinformationsgesetzes, soweit dort Informationen nach § 1 dieses Gesetzes vorhanden sind, und15.nach § 7 Abs. 7 der AVV Schnellwarnsystem; es ist zuständige Kontaktstelle nach der AVV Schnellwarnsystem.

§ 5

§ 5(1) Die Ermächtigung nach § 16 Abs. 3 der Butterverordnung vom 3. Februar 1997 (BGBl. I S. 144), zuletzt geändert durch Artikel 5 der Verordnung vom 17. Dezember 2010 (BGBl. I S. 2132), in Verbindung mit § 7 des Milch- und Margarinegesetzes, zum Erlass einer Verordnung wird auf das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume übertragen. (2) Die Befugnis zum Erlass von Rechtsverordnungen nach 1. § 42 Abs. 1 Satz 3 in Verbindung mit Satz 2 Nr. 3 LFGB,2. § 70 Abs. 10 Satz 1 LFGB sowie3. § 70 Abs. 11 Satz 1 LFGB, soweit durch Rechtsverordnung die Ermächtigung ganz oder teilweise auf die Landesregierung übertragen worden ist, wird auf das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume übertragen. (3) Die Befugnis nach § 28 Abs. 1 und Abs. 4 Landesverwaltungsgesetz zur Bestimmung der zuständigen Behörden nach den §§ 1 bis 4 wird auf das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume übertragen. (4) Die Ermächtigung zum Erlass von Verordnungen nach 1. § 3 Abs. 4, § 6 Abs. 3, 5 und 6, § 7 Abs. 4, § 8 a Abs. 1, 3 und 4, § 8 c, § 9 Abs. 2 bis 5, § 12 Abs. 3 bis 5, § 16 Abs. 5, § 17 Abs. 3 und 4, § 20 Abs. 6, § 21 Abs. 3, § 22 Abs. 3, § 23 Abs. 4, § 24 Abs. 4 und 5 und § 44 Abs. 1 des Weingesetzes,2.§ 2 a, § 5 Abs. 1 Satz 4, § 6 Abs. 1, § 7 a, § 8, § 10 Abs. 2 und 3, § 18 Abs. 12, § 20 Abs. 2, § 21 Abs. 4, § 23 Abs. 2, § 30 Abs. 3, § 32 c Abs. 2 und 3, § 34 a Abs. 2, § 39 Abs. 2 und 3 und § 51 Abs. 2 der Weinverordnung und3.§ 11 Abs. 1, § 12 Abs. 2, § 13 Abs. 2, § 14 Abs. 1, § 16, § 23 Abs. 1, § 29 Abs. 3, § 30 Abs. 2 und 3, § 31 und § 37 Abs. 4 der Wein-Überwachungsverordnung wird auf das für das Weinrecht zuständige Ministerium übertragen.

§ 1

§ 1(1) Die Landrätinnen und Landräte und die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der kreisfreien Städte sind, soweit in den §§ 2 bis 4 oder anderen Rechtsvorschriften nichts anderes bestimmt ist, zuständige Behörden für die Durchführung und Überwachung der Beachtung folgender Vorschriften: 1. Artikel 10 bis 12, 16, 17 Abs. 1, 18 und 19, soweit diese Lebensmittel betreffen, sowie Artikel 14 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 zur Festlegung der allgemeinen Grundsätze und Anforderungen des Lebensmittelrechts, zur Errichtung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und zur Festlegung von Verfahren zur Lebensmittelsicherheit vom 28. Januar 2002 (ABl. EG Nr. L 31 S. 1), zuletzt geändert durch Verordnung (EG) Nr. 596/2009 (ABl. EU Nr. L 188 S. 14); im Falle des Artikel 10 im Benehmen mit dem Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume,2. Verordnungen (EG) Nr. 852/2004 vom 29. April 2004 über Lebensmittelhygiene (ABl. EU Nr. L 139 S. 1, zuletzt ber. 2009 ABl. EU Nr. L 58 S. 3), zuletzt geändert durch Verordnung (EG) Nr. 219/2009 (ABl. EU Nr. L 87 S. 109), Nr. 853/2004 vom 29. April 2004 mit spezifischen Hygienevorschriften für Lebensmittel tierischen Ursprungs (ABl. EU Nr. L 139 S. 55, zuletzt ber. 2010 ABl. EU Nr. L 119 S. 26), zuletzt geändert durch Verordnung (EU) Nr. 16/2012 (ABl. EU Nr. L 8 S. 29), Nr. 854/2004 vom 29. April 2004 mit besonderen Verfahrensvorschriften für die amtliche Überwachung von zum menschlichen Verzehr bestimmten Erzeugnissen tierischen Ursprungs (ABl. EU Nr. L 139 S. 206, zuletzt ber. 2008 ABl. EU Nr. L 46 S. 51), zuletzt geändert durch Verordnung (EU) Nr. 739/2011 (ABl. EU Nr. L 196 S. 3), und Nr. 882/2004 über amtliche Kontrollen zur Überprüfung der Einhaltung des Lebensmittel- und Futtermittelrechts sowie der Bestimmungen über Tiergesundheit und Tierschutz (ABl. EU Nr. L 165 S. 1, zuletzt ber. 2007 ABl. EU Nr. L 204 S. 29), zuletzt geändert durch Verordnung (EU) Nr. 563/2012 (ABl. EU Nr. L 168 S. 24) sowie der aufgrund dieser Vorschriften erlassenen Durchführungsbestimmungen,3. Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. August 2011 (BGBl. I S. 1770), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. März 2012 (BGBl. I S. 476); im Falle des § 40 im Benehmen mit dem Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume,4. Milch- und Margarinegesetz und5. der aufgrund der Gesetze nach Nummer 3 und 4 erlassenen Verordnungen. Sie nehmen diese Aufgaben zur Erfüllung nach Weisung wahr. (2) Die Landrätinnen und Landräte und die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der kreisfreien Städte als Kreisordnungsbehörden sind zuständige Behörden für die Überwachung der Beachtung folgender Vorschriften: 1. Verordnung (EU) Nummer 1308/20132), soweit sich diese Verordnung auf den Weinsektor bezieht, sowie der aufgrund dieser Vorschriften erlassenen Durchführungsbestimmungen, soweit in § 3 nichts anderes bestimmt ist,2. Weingesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 18. Januar 2011 (BGBl. I S. 66), geändert durch Gesetz vom 22. Dezember 2011 (BGBl. I S. 3044),3. Vorläufiges Tabakgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. September 1997 (BGBl. I S. 2296), zuletzt geändert durch Artikel 2 Abs. 16 des Gesetzes vom 22. Dezember 2011 (BGBl. I S. 3044), und4. Verordnungen aufgrund der Gesetze nach Nummer 2 und 3.

§ 3

§ 3Das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume ist, soweit in Rechtsvorschriften des Bundes nichts anderes geregelt ist, zuständige Behörde oder zuständige Stelle nach 1. folgenden Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 882/2004 zuletzt geändert durch Verordnung (EU) Nr. 563/2012 (ABl. EU Nr. L 168 S. 24):a) Artikel 4 Abs. 2 Buchst. c, Artikel 5, 12 und 31 Abs. 2 Buchstabe a, soweit keine Allgemeine Verwaltungsvorschrift nach Artikel 83 Abs. 2 Grundgesetz erlassen ist, sowie Artikel 34 und 36 bis 39,b) Artikel 4 Abs. 2 Buchst. f für die Erstellung und Ausführung landesweiter Notfallpläne; unberührt bleibt die Zuständigkeit der nach § 1 zuständigen Behörden für die Erstellung und Ausführung von Notfallplänen für das Gebiet des Kreises oder der kreisfreien Stadt,c) Artikel 31 Abs. 2 Buchst. f Halbsatz 1 für Listen über zugelassene Lebensmittelunternehmerinnen und Lebensmittelunternehmer,2. Artikel 9 Abs. 1 Buchst. a der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 vom 27. Oktober 2004 über Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen und zur Aufhebung der Richtlinien 80/590/EWG und 89/109/EWG (ABl. EU Nr. L 338 S. 4), geändert durch Verordnung (EG) Nr. 596/2009 (ABl. EU Nr. L 188 S. 14),3. folgenden Bestimmungen nach § 38 LFGB:Absatz 1, soweit Schnellwarnungen nach der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift für die Durchführung des Schnellwarnsystems für Lebensmittel und Futtermittel sowie Meldungen über Futtermittel vom 20. Dezember 2005 (BAnz. Nr. 245 S. 17096) erfolgen, Absatz 3, soweit Behörden anderer Länder oder des Bundes zu unterstützen sind, Absatz 4, Absatz 5 für Unterrichtungen der nach § 40 zuständigen Behörden anderer Länder, Absatz 6 sowie Absatz 7 für Mitteilungen an die zuständigen Behörden anderer Länder, des Bundes, anderer Mitgliedstaaten oder der Kommission der Europäischen Gemeinschaft,3 a.§ 40 LFGB, soweit die Öffentlichkeit landesweit zu informieren ist oder es sich um eine Information der Öffentlichkeit über Erzeugnisse handelt, die außerhalb von Schleswig-Holstein hergestellt worden sind,4. § 68 Abs. 4 Satz 3 LFGB für die Zulassung von Ausnahmena) nach § 68 Abs. 2 Nr. 2 LFGB, soweit landesrechtlich errichtete Behörden und Organisationen betroffen sind, undb) nach § 68 Abs. 2 Nr. 4 und 5 LFGB,5. § 5 a Abs. 5 der Kosmetik-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. Oktober 1997 (BGBl. I S. 2410), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 6. Juli 2012 (BGBl. I S. 1481),6. § 3 Abs. 1 Satz 2 und § 5 Abs. 1 der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung vom 1. August 1984 (BGBl. I S. 1036), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 1. Dezember 2006 (BGBl. I S. 2762),7. § 2 Nr. 9, § 4 Abs. 1 bis 4 und § 5 Abs. 1 bis 3 der Alkoholhaltige Getränke-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 30. Juni 2003 (BGBl. I S. 1255), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 24. März 2011 (BGBl. I S. 519),8. folgenden weinrechtlichen Bestimmungen:a) Artikel 71 Absatz 1, 2 und 4 der Verordnung (EU) Nummer 1308/2013, auch in Verbindung mit Artikel 5 der Delegierten Verordnung (EU) Nummer 2015/5603)b) Abschnitt 2 sowie § 22Absatz 1 Nummer 3 und § 22 a Absatz 2 Satz 1 des Weingesetzes,c) § 22 Absatz 1, 5 und 6, § 23 Absatz 1, § 24 Absatz 1, 2 und 4, § 26 Absatz 1 und § 45 Absatz 2 der Weinverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. April 2009 (BGBl. I S. 827), zuletzt geändert durch Verordnung vom 21. April 2015 (BGBl. I S. 614),d) § 2 Absatz 1, § 3 Absatz 1, § 12 Absatz 1, § 22, § 29 Absatz 1, § 30 Absatz 1 und § 33 Absatz 1 Nummer 3 der Wein-Überwachungsverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. Mai 2002 (BGBl. I S. 1624), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 4. Januar 2016 (BGBl. I S. 2),e) §§ 2, 3, 5 sowie §§ 8 und 9 mit Ausnahme der hierfür erforderlichen Probenahmen und §§ 13 bis 15 der Landesverordnung zur Durchführung weinrechtlicher Vorschriften vom 14. Mai 2009 (GVOBl. Schl.-H. S. 229), zuletzt geändert durch Verordnung vom 28. April 2016 (GVOBl. Schl.-H. S. 156)9. § 4 Abs. 1 der Lebensmittelbestrahlungsverordnung vom 14. Dezember 2000 (BGBl. I S. 1730), zuletzt geändert durch Artikel 7 der Verordnung vom 13. Dezember 2011 (BGBl. I S. 2720),10. § 4 Abs. 1 der Tabakprodukt-Verordnung vom 20. November 2002 (BGBl. I S. 4434), zuletzt geändert durch Artikel 360 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407),11. § 4 Abs. 2 Satz 3 des Milch- und Margarinegesetzes, zuletzt geändert durch Artikel 22 des Gesetzes vom 9. Dezember 2010 (BGBl I. S. 1934),12. § 5 Abs. 3 Satz 1 der Lebensmitteleinfuhr-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 15. September 2011 (BGBl. I S. 1860), zuletzt geändert durch Artikel 2 Absatz 18 des Gesetzes vom 22. Dezember 2011 (BGBl. I S. 3044),13.§ 1, § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3, § 3 Abs. 1, 3 und 7 und § 4 der Gegenproben- Verordnung vom 11. August 2009 (BGBl I S. 2852),14.§ 4 Abs. 1 Satz 4 des Verbraucherinformationsgesetzes, soweit dort Informationen nach § 1 dieses Gesetzes vorhanden sind, und15.nach § 7 Abs. 7 der AVV Schnellwarnsystem; es ist zuständige Kontaktstelle nach der AVV Schnellwarnsystem.

§ 5

§ 5(1) Die Ermächtigung nach § 16 Abs. 3 der Butterverordnung vom 3. Februar 1997 (BGBl. I S. 144), zuletzt geändert durch Artikel 5 der Verordnung vom 17. Dezember 2010 (BGBl. I S. 2132), in Verbindung mit § 7 des Milch- und Margarinegesetzes, zum Erlass einer Verordnung wird auf das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume übertragen. (2) Die Befugnis zum Erlass von Rechtsverordnungen nach 1. § 42 Abs. 1 Satz 3 in Verbindung mit Satz 2 Nr. 3 LFGB,2. § 70 Abs. 10 Satz 1 LFGB sowie3. § 70 Abs. 11 Satz 1 LFGB, soweit durch Rechtsverordnung die Ermächtigung ganz oder teilweise auf die Landesregierung übertragen worden ist, wird auf das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume übertragen. (3) Die Befugnis nach § 28 Abs. 1 und Abs. 4 Landesverwaltungsgesetz zur Bestimmung der zuständigen Behörden nach den §§ 1 bis 4 wird auf das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume übertragen. (4) Die Ermächtigung zum Erlass von Verordnungen nach 1. § 3 Absatz 4, § 6 Absatz 2, 3, 6 und 7, § 6a Absatz 2, § 7 Absatz 3, § 7e Absatz 2, § 8, § 9 Absatz 2 und 5, § 12 Absatz 3 bis 5, § 17 Absatz 3 und 4, § 20 Absatz 6, § 21 Absatz 3, § 22 Absatz 3, § 23 Absatz 4 und 5, § 24 Absatz 4 bis 7 und § 44 Absatz 1 des Weingesetzes,2.§ 2 a, § 5 Abs. 1 Satz 4, § 6 Abs. 1, § 7 a, § 8, § 10 Abs. 2 und 3, § 18 Abs. 12, § 20 Abs. 2, § 21 Abs. 4, § 23 Abs. 2, § 30 Abs. 3, § 32 c Abs. 2 und 3, § 34 a Abs. 2, § 39 Abs. 2 und 3 und § 51 Abs. 2 der Weinverordnung und3.§ 11 Abs. 1, § 12 Abs. 2, § 13 Abs. 2, § 14 Abs. 1, § 16, § 23 Abs. 1, § 29 Abs. 3, § 30 Abs. 2 und 3, § 31 und § 37 Abs. 4 der Wein-Überwachungsverordnung wird auf das für das Weinrecht zuständige Ministerium übertragen.

§ 1

§ 1(1) Die Landrätinnen und Landräte und die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der kreisfreien Städte sind, soweit in den §§ 2 bis 4 oder anderen Rechtsvorschriften nichts anderes bestimmt ist, zuständige Behörden für die Durchführung und Überwachung der Beachtung folgender Vorschriften:1. Artikel 10 bis 12, 16, 17 Abs. 1, 18 und 19, soweit diese Lebensmittel betreffen, sowie Artikel 14 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 zur Festlegung der allgemeinen Grundsätze und Anforderungen des Lebensmittelrechts, zur Errichtung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und zur Festlegung von Verfahren zur Lebensmittelsicherheit vom 28. Januar 2002 (ABl. EG Nr. L 31 S. 1), zuletzt geändert durch Verordnung (EG) Nr. 596/2009 (ABl. EU Nr. L 188 S. 14); im Falle des Artikel 10 im Benehmen mit dem Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume,2. Verordnungen (EG) Nr. 852/2004 vom 29. April 2004 über Lebensmittelhygiene (ABl. EU Nr. L 139 S. 1, zuletzt ber. 2009 ABl. EU Nr. L 58 S. 3), zuletzt geändert durch Verordnung (EG) Nr. 219/2009 (ABl. EU Nr. L 87 S. 109), Nr. 853/2004 vom 29. April 2004 mit spezifischen Hygienevorschriften für Lebensmittel tierischen Ursprungs (ABl. EU Nr. L 139 S. 55, zuletzt ber. 2010 ABl. EU Nr. L 119 S. 26), zuletzt geändert durch Verordnung (EU) Nr. 16/2012 (ABl. EU Nr. L 8 S. 29), Nr. 854/2004 vom 29. April 2004 mit besonderen Verfahrensvorschriften für die amtliche Überwachung von zum menschlichen Verzehr bestimmten Erzeugnissen tierischen Ursprungs (ABl. EU Nr. L 139 S. 206, zuletzt ber. 2008 ABl. EU Nr. L 46 S. 51), zuletzt geändert durch Verordnung (EU) Nr. 739/2011 (ABl. EU Nr. L 196 S. 3), und Nr. 882/2004 über amtliche Kontrollen zur Überprüfung der Einhaltung des Lebensmittel- und Futtermittelrechts sowie der Bestimmungen über Tiergesundheit und Tierschutz (ABl. EU Nr. L 165 S. 1, zuletzt ber. 2007 ABl. EU Nr. L 204 S. 29), zuletzt geändert durch Verordnung (EU) Nr. 563/2012 (ABl. EU Nr. L 168 S. 24) sowie der aufgrund dieser Vorschriften erlassenen Durchführungsbestimmungen,3. Verordnung (EG) Nummer 1223/20097),4. Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. August 2011 (BGBl. I S. 1770), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. März 2012 (BGBl. I S. 476); im Falle des § 30, soweit nicht in der Landesverordnung über die zuständigen Behörden zum Vollzug chemikalienrechtlicher Vorschriften vom 21. März 2012 (GVOBl. Schl.-H. S. 418), geändert durch Verordnung vom 29. April 2014 (GVOBl. Schl.-H. S. 76), Ressortbezeichnungen zuletzt ersetzt durch Verordnung vom 16. März 2015 (GVOBl. Schl.-H. S. 96), abweichende Regelungen getroffen wurden, insbesondere in Verbindung mit Artikel 67 in Verbindung mit Anhang XVII Nummer 3 Absatz 1 Spiegelstriche 2 und 3, Nummern 4 und 5 Absatz 1 und 2, Nummern 7 bis 11, Nummer 20 Absatz 6 Buchstabe a Spiegelstriche 1 bis 3 und 5 bis 7 sowie Absatz 6 Buchstabe b, Nummer 23 Absatz 10 und 11, Nummern 27 und 40 Absatz 1 Spiegelstriche 3 bis 5, 8 und 9, Nummer 43 Absatz 1 und 2, Nummer 47 Absatz 5 bis 7, Nummer 50 Absatz 5 für die in Spiegelstrichen 4 und 5 genannten und ihnen vergleichbaren Erzeugnisse sowie Absatz 6, Nummern 51, 52, 63 und 64 der Verordnung (EG) Nummer 1907/20068); im Falle des § 40 im Benehmen mit dem Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume,5. Milch- und Margarinegesetz und6. der aufgrund der Gesetze nach Nummer 4 und 5 erlassenen Verordnungen.Sie nehmen diese Aufgaben zur Erfüllung nach Weisung wahr.(2) Die Landrätinnen und Landräte und die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der kreisfreien Städte als Kreisordnungsbehörden sind zuständige Behörden für die Überwachung der Beachtung folgender Vorschriften:1. Verordnung (EU) Nummer 1308/20133), soweit sich diese Verordnung auf den Weinsektor bezieht, sowie der aufgrund dieser Vorschriften erlassenen Durchführungsbestimmungen, soweit in § 3 nichts anderes bestimmt ist,2. Weingesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 18. Januar 2011 (BGBl. I S. 66), geändert durch Gesetz vom 22. Dezember 2011 (BGBl. I S. 3044),3. Tabakerzeugnisgesetz vom 4. April 2016 (BGBl. I S. 569) und4. Verordnungen aufgrund der Gesetze nach Nummer 2 und 3.

§ 3

§ 3Das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume ist, soweit in Rechtsvorschriften des Bundes nichts anderes geregelt ist, zuständige Behörde oder zuständige Stelle nach 1. folgenden Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 882/2004 zuletzt geändert durch Verordnung (EU) Nr. 563/2012 (ABl. EU Nr. L 168 S. 24):a) Artikel 4 Abs. 2 Buchst. c, Artikel 5, 12 und 31 Abs. 2 Buchstabe a, soweit keine Allgemeine Verwaltungsvorschrift nach Artikel 83 Abs. 2 Grundgesetz erlassen ist, sowie Artikel 34 und 36 bis 39,b) Artikel 4 Abs. 2 Buchst. f für die Erstellung und Ausführung landesweiter Notfallpläne; unberührt bleibt die Zuständigkeit der nach § 1 zuständigen Behörden für die Erstellung und Ausführung von Notfallplänen für das Gebiet des Kreises oder der kreisfreien Stadt,c) Artikel 31 Abs. 2 Buchst. f Halbsatz 1 für Listen über zugelassene Lebensmittelunternehmerinnen und Lebensmittelunternehmer,2. Artikel 9 Abs. 1 Buchst. a der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 vom 27. Oktober 2004 über Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen und zur Aufhebung der Richtlinien 80/590/EWG und 89/109/EWG (ABl. EU Nr. L 338 S. 4), geändert durch Verordnung (EG) Nr. 596/2009 (ABl. EU Nr. L 188 S. 14),3. folgenden Bestimmungen nach § 38 LFGB:Absatz 1, soweit Schnellwarnungen nach der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift für die Durchführung des Schnellwarnsystems für Lebensmittel und Futtermittel sowie Meldungen über Futtermittel vom 20. Dezember 2005 (BAnz. Nr. 245 S. 17096) erfolgen, Absatz 3, soweit Behörden anderer Länder oder des Bundes zu unterstützen sind, Absatz 4, Absatz 5 für Unterrichtungen der nach § 40 zuständigen Behörden anderer Länder, Absatz 6 sowie Absatz 7 für Mitteilungen an die zuständigen Behörden anderer Länder, des Bundes, anderer Mitgliedstaaten oder der Kommission der Europäischen Gemeinschaft,3 a.§ 40 LFGB, soweit die Öffentlichkeit landesweit zu informieren ist oder es sich um eine Information der Öffentlichkeit über Erzeugnisse handelt, die außerhalb von Schleswig-Holstein hergestellt worden sind,4. § 68 Abs. 4 Satz 3 LFGB für die Zulassung von Ausnahmena) nach § 68 Abs. 2 Nr. 2 LFGB, soweit landesrechtlich errichtete Behörden und Organisationen betroffen sind, undb) nach § 68 Abs. 2 Nr. 4 und 5 LFGB,5. § 3 Abs. 1 Satz 2 und § 5 Abs. 1 der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung vom 1. August 1984 (BGBl. I S. 1036), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 1. Dezember 2006 (BGBl. I S. 2762),6. § 2 Nr. 9, § 4 Abs. 1 bis 4 und § 5 Abs. 1 bis 3 der Alkoholhaltige Getränke-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 30. Juni 2003 (BGBl. I S. 1255), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 24. März 2011 (BGBl. I S. 519),7. § 9 Absatz 7 des Vorläufigen Biergesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 29. Juli 1993 (BGBl. I S. 1399) in Verbindung mit § 1 Absatz 1 Nummer 2 des Gesetzes über den Übergang auf das neue Lebensmittel- und Futtermittelrecht vom 1. September 2005 (BGBl. I S. 2618, 2653), zuletzt geändert durch Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474),8. folgenden weinrechtlichen Bestimmungen:a) Artikel 71 Absatz 1, 2 und 4 der Verordnung (EU) Nummer 1308/2013, auch in Verbindung mit Artikel 5 der Delegierten Verordnung (EU) Nummer 2015/5604)b) Abschnitt 2 sowie § 13 Absatz 6, § 22Absatz 1 Nummer 3 und § 22 a Absatz 2 Satz 1 des Weingesetzes,c) § 22 Absatz 1, 5 und 6, § 23 Absatz 1, § 24 Absatz 1, 2 und 4, § 26 Absatz 1 und § 45 Absatz 2 der Weinverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. April 2009 (BGBl. I S. 827), zuletzt geändert durch Verordnung vom 21. April 2015 (BGBl. I S. 614),d) § 2 Absatz 1, § 3 Absatz 1, § 12 Absatz 1, § 22, § 29 Absatz 1, § 30 Absatz 1 und § 33 Absatz 1 Nummer 3 der Wein-Überwachungsverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. Mai 2002 (BGBl. I S. 1624), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 4. Januar 2016 (BGBl. I S. 2),e) §§ 2, 3, 5 sowie §§ 8 und 9 mit Ausnahme der hierfür erforderlichen Probenahmen und §§ 13 bis 15 der Landesverordnung zur Durchführung weinrechtlicher Vorschriften vom 14. Mai 2009 (GVOBl. Schl.-H. S. 229), zuletzt geändert durch Verordnung vom 28. April 2016 (GVOBl. Schl.-H. S. 156)9. § 4 Abs. 1 der Lebensmittelbestrahlungsverordnung vom 14. Dezember 2000 (BGBl. I S. 1730), zuletzt geändert durch Artikel 7 der Verordnung vom 13. Dezember 2011 (BGBl. I S. 2720),10. § 22 Absatz 4 des Tabakerzeugnisgesetzes für das Ausstellen von Registrierungsbestätigungen für den grenzüberschreitenden Fernabsatz an Verbraucher,11. §§ 2 und 3 der Tabakerzeugnisverordnung vom 27. April 2016 (BGBl. I S. 980), zuletzt geändert durch Verordnung vom 29. November 2016 (BGBl. I S. 2680),12. § 4 Abs. 2 Satz 3 des Milch- und Margarinegesetzes, zuletzt geändert durch Artikel 22 des Gesetzes vom 9. Dezember 2010 (BGBl I. S. 1934),13. § 5 Abs. 3 Satz 1 der Lebensmitteleinfuhr-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 15. September 2011 (BGBl. I S. 1860), zuletzt geändert durch Artikel 2 Absatz 18 des Gesetzes vom 22. Dezember 2011 (BGBl. I S. 3044),14.§ 1, § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3, § 3 Abs. 1, 3 und 7 und § 4 der Gegenproben- Verordnung vom 11. August 2009 (BGBl I S. 2852),15.§ 4 Abs. 1 Satz 4 des Verbraucherinformationsgesetzes, soweit dort Informationen nach § 1 dieses Gesetzes vorhanden sind, und16.nach § 7 Abs. 7 der AVV Schnellwarnsystem; es ist zuständige Kontaktstelle nach der AVV Schnellwarnsystem.

Eingangsformel LWFZVO

Aufgrund 1. des § 28 Abs. 1 und Abs. 4 des Landesverwaltungsgesetzes,2. des § 8 Abs. 2 Satz 3 des Milch- und Margarinegesetzes vom 25. Juli 1990 (BGBl. I S. 1471), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 1. September 2005 (BGBl. I S. 2618),3. des § 10 Abs. 2, des § 20 Abs. 2 Satz 1 und des § 22 Abs. 1 des Milch- und Fettgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. Dezember 1952 (BGBl. I S. 811), zuletzt geändert durch Artikel 156 der Verordnung vom 25. November 2003 (BGBl. I S. 2304), sowie des § 25 Abs. 4 und des § 27 Abs. 2 Satz 1 des Milch- und Fettgesetzes in Verbindung mit § 1 des Gesetzes über Ermächtigungen zum Erlass von Rechtsverordnungen vom 3. Juli 1961 (BGBl. I S. 856)verordnet die Landesregierung die folgenden §§ 1 bis 4, 6, 8 und 9,4.a) des § 165 Abs. 2 des Landesverwaltungsgesetzes,b) des § 36 Abs. 2 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. Februar 1987 (BGBl. I S. 602), zuletzt geändert durch Artikel 7 des Gesetzes vom 12. August 2005 (BGBl. I S. 2354), in Verbindung mit § 2 der Ordnungswidrigkeiten-Zuständigkeitsverordnung vom 22. Januar 1988 (GVOBl. Schl.-H. S. 32), zuletzt geändert durch Verordnung vom 3. Dezember 2005 (GVOBl. Schl.-H. S. 556) verordnet das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, im Falle der Nummer 4 Buchst. a im Einvernehmen mit dem Innenministerium, die folgenden §§ 5, 7 und 9.

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Nicht-amtliche Wiedergabe. Maßgeblich ist der amtliche Text. Quelle: www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de.