EUAgrKontrZustV SH 2005 · Schleswig-Holstein

Landesverordnung zur Bestimmung der Zuständigkeit für Kontrollen (Cross Compliance) im Rahmen der Durchführung der Reformder Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union (Cross-Compliance-Verordnung) Vom 22. Oktober 2005

Ausfertigungsdatum:
22.10.2005
Fundstelle:
GVOBl. 2005, 520
7 Vorschriften · Amtliche Fassung →
§ 3

§ 3Die Befugnis zum Erlass dieser Verordnung wird auf das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume übertragen.

§ 1

Zuständige Fachüberwachungsbehörden

§ 1 Zuständige Fachüberwachungsbehörden(1) Zuständige Fachüberwachungsbehörden nach § 2 Abs. 4 Direktzahlungen-Verpflichtungengesetz vom 21. Juli 2004 (BGBl. I S. 1767) und der Verordnung (EG) Nr. 1698/2005 des Rates vom 20. September 2005 (ABl. EU Nr. L 277 S. 1) über die Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) für die Durchführung der Kontrollen in Bezug auf 1. die Grundanforderungen an die Betriebsführung nach Artikel 4 in Verbindung mit Anhang III Nr. 1-5 und 9 sowie 16 bis 18 hinsichtlich der systematischen Kontrollen und 2. die Mindestanforderungen nach Artikel 5 in Verbindung mit Anhang IV der Verordnung (EG) Nr. 1782/2003 des Rates vom 29. September 2003 mit gemeinsamen Regeln für Direktzahlungen im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik und mit bestimmten Stützungsregelungen für Inhaber landwirtschaftlicher Betriebe und zur Änderung der Verordnungen (EWG) Nr. 2019/93, (EG) Nr. 1452/2001, (EG) Nr. 1453/2001, (EG) Nr. 1454/2001, (EG) Nr. 1868/94, (EG) Nr. 1251/1999, (EG) Nr. 1254/1999, (EG) Nr. 1673/2000, (EWG) Nr. 2358/71 und (EG) Nr. 2529/2001 (ABl. EG Nr. L 270 S. 1), zuletzt geändert durch Verordnung (EG) Nr. 118/2005 des Rates vom 26. Januar 2005 (ABl. EG Nr. L 24 S. 15) und Artikel 41 bis 48 der Verordnung (EG) Nr. 796/2004 der Kommission vom 21. April 2004 mit Durchführungsbestimmungen zur Einhaltung anderweitiger Verpflichtungen, zur Modulation und zum Integrierten Verwaltungskontrollsystem nach der Verordnung (EG) Nr. 1782/2003, in Verbindung mit § 2 Abs. 1, § 3 Abs. 1 bis 6, § 4 Abs. 1 bis 3 und hinsichtlich der systematischen Kontrollen nach § 5 Abs. 1 Direktzahlungen-Verpflichtungenverordnung vom 4. November 2004 (BGBl. I S. 2778),3. die Einhaltung des Grünlandumbruchverbotes gemäß § 2 der Dauergrünland-Erhaltungsverordnung vom 13. Mai 2008 (GVOBl. Schl.-H. S. 233) sind die Landesämter für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume. (2) Zuständige Fachüberwachungsbehörde nach § 2 Abs. 4 Direktzahlungen-Verpflichtungengesetz und der Verordnung (EG) Nr. 1698/2005 für die Durchführung der Kontrollen in Bezug auf die Grundanforderungen an die Betriebsführung nach Artikel 4 in Verbindung mit Anhang III Nr. 10, 11 und 12 der Verordnung (EG) Nr. 1782/2003 ist das Landeslabor Schleswig-Holstein (Lebensmittel-, Veterinär- und Umweltuntersuchungsamt). (3) Die Fachüberwachungsbehörden informieren bei Verdacht von Verstößen gegen die in Absatz 1 bis 3 genannten Anforderungen, die außerhalb ihrer Zuständigkeit liegen, die jeweils zuständige Fachüberwachungsbehörde.

§ 2

Ordnungswidrigkeiten

§ 2 OrdnungswidrigkeitenZuständige Verwaltungsbehörde nach § 33 der Verordnung über die Durchführung von Stützungsregelungen und gemeinsamen Regeln für Direktzahlungen nach der Verordnung (EG) Nr. 1782/2003 im Rahmen des Integrierten Verwaltungs- und Kontrollsystems (InVeKoS-Verordnung - InVeKoSV) vom 3. Dezember 2004 (BGBl. I S. 3194) und § 20 der Betriebsprämiendurchführungsverordnung vom 3. Dezember 2004 (BGBl. I S. 3204) ist das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume.

§ 1

Zuständige Fachüberwachungsbehörden

§ 1 Zuständige Fachüberwachungsbehörden(1) Zuständige Fachüberwachungsbehörden nach § 2 Abs. 4 Direktzahlungen-Verpflichtungengesetz (DirektZahlVerpflG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. April 2010 (BGBl. I S. 588) und der Verordnung (EG) Nr. 1698/2005 des Rates vom 20. September 2005 (ABl. EU Nr. L 277 S. 1), zuletzt geändert durch Verordnung (EG) Nr. 473/2009 des Rates vom 25. Mai 2009 (ABl. EU Nr. L 144 S. 3), über die Förderung der Entwicklung des ländlichen Raumes durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) für die Durchführung der Kontrollen in Bezug auf 1. die Grundanforderungen an die Betriebsführung nach Artikel 4 und 5 in Verbindung mit Anhang II Nr. 1 bis 9 sowie 16 bis 18 hinsichtlich der systematischen Kontrollen und 2. die Mindestanforderungen nach Artikel 6 in Verbindung mit Anhang III der Verordnung (EG) Nr. 73/2009 des Rates vom 19. Januar 2009 mit gemeinsamen Regeln für Direktzahlungen im Rahmen der gemeinsamen Agrarpolitik und mit bestimmten Stützungsregelungen für Inhaber landwirtschaftlicher Betriebe und zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1290/2005, (EG) Nr. 247/2006, (EG) Nr. 378/2007 sowie zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 1782/2003, zuletzt geändert durch Verordnung (EG) Nr. 1250/2009 des Rates vom 30. November 2009 (ABl. EU Nr. L 338 S. 1), und Artikel 47 bis 54 der Verordnung (EG) Nr. 1122/2009 der Kommission vom 30. November 2009 mit Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EG) Nr. 73/2009 des Rates hinsichtlich der Einhaltung anderweitiger Verpflichtungen, der Modulation und des integrierten Verwaltungs- und Kontrollsystems im Rahmen der Stützungsregelungen für Inhaber landwirtschaftlicher Betriebe gemäß der genannten Verordnung und mit Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EG) Nr. 1234/2007 hinsichtlich der Einhaltung anderweitiger Verpflichtungen im Rahmen der Stützungsregelung für den Weinsektor (Abl. EG Nr. L 316 S. 65), geändert durch Verordnung (EU) Nr. 146/2010 der Kommission vom 23. Februar 2010 (ABl. EU Nr. L 47 S. 1), in Verbindung mit §§ 2 bis 4 und hinsichtlich der systematischen Kontrollen nach § 5 Abs. 1 und § 5 a Direktzahlungen-Verpflichtungenverordnung vom 4. November 2004 (BGBl. I S. 2778), zuletzt geändert durch Verordnung vom 20. April 2010 (eBAnz AT44 V1), sowie 3. die Einhaltung des Grünlandumbruchverbotes gemäß § 2 der Dauergrünland-Erhaltungsverordnung vom 13. Mai 2008 (GVOBl. Schl.-H. S. 233) ist das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume. (2) Zuständige Fachüberwachungsbehörde nach § 2 Abs. 4 DirektZahlVerpflG und der Verordnung (EG) Nr. 1698/2005 für die Durchführung der Kontrollen in Bezug auf die Grundanforderungen an die Betriebsführung nach Artikel 4 in Verbindung mit Anhang II Nr. 10 bis 12 der Verordnung (EG) Nr. 73/2009 ist das Landeslabor Schleswig-Holstein (Lebensmittel-, Veterinär- und Umweltuntersuchungsamt). Hinsichtlich Anhang II Nr. 12 der Verordnung (EG) Nr. 73/2009 gilt dies nur, soweit nicht nach Absatz 4 die Landrätinnen und Landräte der Kreise sowie die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der kreisfreien Städte zuständig sind. (3) Die Fachüberwachungsbehörden informieren bei Verdacht von Verstößen gegen die in Absatz 1 bis 2 genannten Anforderungen, die außerhalb ihrer Zuständigkeit liegen, die jeweils zuständige Fachüberwachungsbehörde. (4) Zuständige Fachüberwachungsbehörde nach § 2 Abs. 4 DirektZahlVerpflG für die Durchführung der Kontrollen in Bezug auf die Grundanforderungen an die Betriebsführung nach Artikel 4 und 5 der Verordnung (EG) Nr. 73/2009 in Verbindung mit Anhang II Nr. 6 bis 8 und 12 bis 15 hinsichtlich der anlassbezogenen Kontrollen sind die Landrätinnen und Landräte der Kreise sowie die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der kreisfreien Städte als Kreisordnungsbehörden, soweit nicht durch Rechtsvorschrift etwas anderes bestimmt ist.

§ 2

Ordnungswidrigkeiten

§ 2 OrdnungswidrigkeitenZuständige Verwaltungsbehörde nach § 33 der InVeKoS-Verordnung vom 3. Dezember 2004 (BGBl. I S. 3194), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 7. Mai 2010 (eBAnz AT51 V1), und § 20 der Betriebsprämiendurchführungsverordnung vom 26. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2376), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 7. Mai 2010 (eBAnz AT51 V1), ist das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume.

§ 3

§ 3Die Befugnis zum Erlass dieser Verordnung wird auf das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume übertragen.

Eingangsformel EUAgrKontrZustV

Aufgrund des § 28 Abs. 1 Satz 1 des Landesverwaltungsgesetzes verordnet die Landesregierung:

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Nicht-amtliche Wiedergabe. Maßgeblich ist der amtliche Text. Quelle: www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de.