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title: "DirektZahlZustV SH 2005 — Landesverordnung zur Bestimmung der Zuständigkeit für Direktzahlungen im Rahmen der Durchführung der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union (Zuständigkeitsverordnung Direktzahlungen) Vom 25. Oktober 2005"
canonical: "https://juralernen.de/landesrecht/sh/direktzahlzustvsh2005"
jurisdiction: "Deutschland — Landesrecht Schleswig-Holstein"
language: "de"
source: "https://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/bssh/document/jlr-DirektZahlZustVSH2005rahmen"
updated: "2026-05-13T16:38:12+00:00"
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# DirektZahlZustV SH 2005 — Landesverordnung zur Bestimmung der Zuständigkeit für Direktzahlungen im Rahmen der Durchführung der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union (Zuständigkeitsverordnung Direktzahlungen) Vom 25. Oktober 2005

**Landesrecht Schleswig-Holstein**
*Ausfertigung:* 25.10.2005
*Fundstelle:* GVOBl. 2005, 521


### § 2

§ 2Die Befugnis zum Erlass dieser Verordnung wird auf das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume übertragen.

### § 3 — Inkrafttreten, Übergangsregelung

§ 3 Inkrafttreten, Übergangsregelung(1) Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. Januar 2005 in Kraft.(2) Mit Inkrafttreten dieser Verordnung treten die Landesverordnung über die zuständigen Stellen nach der Rinder- und Schafprämien-Verordnung vom 2. Juli 1999 (GVOBl. Schl.-H. S. 218)1), Zuständigkeiten und Ressortbezeichnungen zuletzt ersetzt durch Verordnung vom 16. September 2003 (GVOBl. Schl.-H. S. 503) und die Landesverordnung über die zuständigen Stellen nach der Flächenzahlungs-Verordnung vom 12. Juni 2003 (GVOBl. Schl.-H. S. 303)2) außer Kraft. Beide Verordnungen finden für Anträge auf Direktzahlungen, die sich auf vor dem 1. Januar 2005 beginnende Wirtschaftsjahre oder Prämienzeiträume beziehen, weiter Anwendung.

### § 1 — Zuständige Landesbehörden

§ 1 Zuständige Landesbehörden(1) Die Landesämter für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume sind die zuständigen Stellen im Sinne von 1. § 4 Abs. 1 des Direktzahlungen-Verpflichtungengesetzes vom 21. Juli 2004 (BGBl. I S. 1763);2. § 2 Abs. 2 und 3 der Direktzahlungen-Verpflichtungenverordnung vom 4. November 2004 (BGBl I S. 2778), zuletzt geändert durch Verordnung vom 26. Mai 2006 (BGBl I S. 1252);3. § 4 Abs. 5 der Direktzahlungen-Verpflichtungenverordnung; sie entscheiden im Einvernehmen mit den unteren Naturschutzbehörden; das Einvernehmen gilt als erteilt, wenn innerhalb von vier Wochen keine Ablehnung durch die untere Naturschutzbehörde erfolgt;4. § 5 Abs. 2 der Direktzahlungen-Verpflichtungenverordnung, soweit die untere Naturschutzbehörde nicht zuständig ist,5. § 2 Abs. 1 und § 33 der InVeKoS-Verordnung vom 3. Dezember 2004 (BGBl. I S. 3194);6. §§ 9 und 20 der Betriebsprämiendurchführungsverordnung vom 3. Dezember 2004 (BGBl. I S. 3204), zuletzt geändert durch Verordnung vom 11. Juli 2005 (BAnz. Nr. 131, 10741).7. § 2 der Dauergrünland-Erhaltungsverordnung vom 13. Mai 2008 (GVOBl Schl.-H. S. 233); sie sind ebenfalls zuständig für Anordnungen, sofern durch Verordnung ein Wiederansägebot erlassen wird; befindet sich die für den Umbruch vorgesehene Fläche innerhalb von Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung nach Artikel 4 Abs. 1 der Richtlinie 92/43/EG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (ABl. EG Nr. L 206 S. 7) oder besonderer Schutzgebiete nach Artikel 4 Abs. 1 und 2 der Richtlinie 79/409/EWG des Rates vom 2. April 1979 über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (ABl. EG Nr. L 103 S. 1 - Natura-2000-Gebiete), erfolgt die Genehmigung im Benehmen mit der unteren Naturschutzbehörde. (2) Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume ist 1. die zuständige Behörde nach § 6 Abs. 1 Satz 4 des Betriebsprämiendurchführungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. Juli 2004 (BGBl. I S. 1869);2. die zuständige Stelle nach § 5 Abs. 1, § 7 Abs. 9, §§ 19 und 31 Abs. 3 bis 6 und 8 der InVeKoS-Verordnung;3. die zuständige Behörde für die Übermittlung von Daten nach § 2 des InVeKoS-Daten-Gesetzes vom 21. Juli 2004 (BGBl. I S. 1763, 1769);4. die zuständige Behörde zur Anerkennung von Beratungsstellen nach § 3 Abs. 5 der Direktzahlungen-Verpflichtungenverordnung.5. die zuständige Behörde zur Feststellung und Veröffentlichung des Dauergrünlandanteils nach der Dauergrünland-Erhaltungsverordnung.

### § 1 — Zuständige Landesbehörden

§ 1 Zuständige Landesbehörden(1) Das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume ist zuständige Stelle im Sinne von 1. § 4 Abs. 1 des Direktzahlungen-Verpflichtungengesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. April 2010 (BGBl. I S. 588);2. § 4 Abs. 5 der Verordnung über die Grundsätze der Erhaltung landwirtschaftlicher Flächen in einem guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand (Direktzahlungen-Verpflichtungenverordnung - DirektZahlVerpflV) vom 4. November 2004 (BGBl. I S. 2778), zuletzt geändert durch Verordnung vom 20. April 2010 (eBAnz AT44 V1); sie entscheiden im Einvernehmen mit den unteren Naturschutzbehörden; das Einvernehmen gilt als erteilt, wenn innerhalb von vier Wochen keine Ablehnung durch die untere Naturschutzbehörde erfolgt;3. § 5 Abs. 2 der DirektZahlVerpflV, soweit die untere Naturschutzbehörde nicht zuständig ist;4. der Anlage 3 DirektZahlVerpflV;5. § 2 Abs. 1 und § 33 der InVeKoS-Verordnung vom 3. Dezember 2004 (BGBl. I S. 3194), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 7. Mai 2010 (eBAnz AT51 V1);6. § 9 Abs. 1 und § 20 der Betriebsprämiendurchführungsverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2376), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 7. Mai 2010 (eBAnz AT51 V1);7. § 2 der Dauergrünland-Erhaltungsverordnung vom 13. Mai 2008 (GVOBl. Schl.-H. S. 233); es ist ebenfalls zuständig für Anordnungen, sofern durch Verordnung ein Wiederansägebot erlassen wird; befindet sich die für den Umbruch vorgesehene Fläche innerhalb von Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung nach Artikel 4 Abs. 1 der Richtlinie 92/43/EG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (ABl. EG Nr. L 206 S. 77), zuletzt geändert durch die Richtlinie 2006/105/EG des Rates vom 20. November 2006 (ABl. EG Nr. L 363 S. 368), oder besonderer Schutzgebiete nach Artikel 4 Abs. 1 und 2 der Richtlinie 2009/147/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 30. November 2009 über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (ABl. EU Nr. L 20 S. 7), Natura-2000-Gebiete, erfolgt die Genehmigung im Benehmen mit der unteren Naturschutzbehörde. (2) Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume ist die zuständige Behörde 1. nach § 6 Abs. 1 Satz 4 des Betriebsprämiendurchführungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 30. Mai 2006 (BGBl. I S. 1298), zuletzt geändert durch Gesetz vom 28. März 2008 (BGBl. I S. 495);2. nach § 5 Abs. 1, § 7 Abs. 9, §§ 19 und 31 Abs. 3 bis 6 und 8 der InVeKoS-Verordnung;3. für die Übermittlung von Daten nach § 2 des InVeKoS-Daten-Gesetzes vom 21. Juli 2004 (BGBl. I S. 1763, 1769), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 22. April 2008 (BGBl. I S. 738);4. zur Feststellung und Veröffentlichung des Dauergrünlandanteils nach der Dauergrünland-Erhaltungsverordnung.

### § 1 — Zuständige Landesbehörden

§ 1 Zuständige Landesbehörden(1) Das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume ist zuständige Stelle im Sinne von 1. § 4 Abs. 1 des Direktzahlungen-Verpflichtungengesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. April 2010 (BGBl. I S. 588);2. § 4 Abs. 5 der Verordnung über die Grundsätze der Erhaltung landwirtschaftlicher Flächen in einem guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand (Direktzahlungen-Verpflichtungenverordnung - DirektZahlVerpflV) vom 4. November 2004 (BGBl. I S. 2778), zuletzt geändert durch Verordnung vom 20. April 2010 (eBAnz AT44 V1); sie entscheiden im Einvernehmen mit den unteren Naturschutzbehörden; das Einvernehmen gilt als erteilt, wenn innerhalb von vier Wochen keine Ablehnung durch die untere Naturschutzbehörde erfolgt;3. § 5 Abs. 2 der DirektZahlVerpflV, soweit die untere Naturschutzbehörde nicht zuständig ist;4. der Anlage 3 DirektZahlVerpflV;5. § 2 Abs. 1 und § 33 der InVeKoS-Verordnung vom 3. Dezember 2004 (BGBl. I S. 3194), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 7. Mai 2010 (eBAnz AT51 V1);6. § 9 Abs. 1 und § 20 der Betriebsprämiendurchführungsverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2376), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 7. Mai 2010 (eBAnz AT51 V1);7. § 2 der Dauergrünland-Erhaltungsverordnung vom 13. Mai 2008 (GVOBl. Schl.-H. S. 233); es ist ebenfalls zuständig für Anordnungen, sofern durch Verordnung ein Wiederansägebot erlassen wird; befindet sich die für den Umbruch vorgesehene Fläche innerhalb von Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung nach Artikel 4 Abs. 1 der Richtlinie 92/43/EG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (ABl. EG Nr. L 206 S. 77), zuletzt geändert durch die Richtlinie 2006/105/EG des Rates vom 20. November 2006 (ABl. EG Nr. L 363 S. 368), oder besonderer Schutzgebiete nach Artikel 4 Abs. 1 und 2 der Richtlinie 2009/147/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 30. November 2009 über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (ABl. EU Nr. L 20 S. 7), Natura-2000-Gebiete, erfolgt die Genehmigung im Benehmen mit der unteren Naturschutzbehörde. (2) Das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume ist die zuständige Behörde 1. nach § 6 Abs. 1 Satz 4 des Betriebsprämiendurchführungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 30. Mai 2006 (BGBl. I S. 1298), zuletzt geändert durch Gesetz vom 28. März 2008 (BGBl. I S. 495);2. nach § 5 Abs. 1, § 7 Abs. 9, §§ 19 und 31 Abs. 3 bis 6 und 8 der InVeKoS-Verordnung;3. für die Übermittlung von Daten nach § 2 des InVeKoS-Daten-Gesetzes vom 21. Juli 2004 (BGBl. I S. 1763, 1769), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 22. April 2008 (BGBl. I S. 738);4. zur Feststellung und Veröffentlichung des Dauergrünlandanteils nach der Dauergrünland-Erhaltungsverordnung.

### § 2

§ 2Die Befugnis zum Erlass dieser Verordnung wird auf das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume übertragen.

### Eingangsformel DirektZahlZustV

Aufgrund des § 28 Abs. 1 Satz 1 des Landesverwaltungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. Juni 1992 (GVOBl. Schl.-H. S. 243, ber. S. 534), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. Februar 2005 (GVOBl. Schl.-H. S. 168), verordnet die Landesregierung:

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— Landesverordnung zur Bestimmung der Zuständigkeit für Direktzahlungen im Rahmen der Durchführung der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union (Zuständigkeitsverordnung Direktzahlungen) Vom 25. Oktober 2005
Amtliche Fassung: https://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/bssh/document/jlr-DirektZahlZustVSH2005rahmen
Quelle: www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de. Nicht-amtliche Wiedergabe.
