UniMMedZustV RP · Rheinland-Pfalz

Landesverordnung über dienstrechtliche Zuständigkeiten der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Vom 11. Dezember 2008

Ausfertigungsdatum:
11.12.2008
Fundstelle:
GVBl. 2009, 1
6 Vorschriften · Amtliche Fassung →
§ 1

§ 1Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Universitätsmedizin) ist zuständig für die Festsetzung und Zahlung der Bezüge der in § 21 Abs. 3 und 4 des Universitätsmedizingesetzes vom 10. September 2008 (GVBl. S. 205, BS 223-42) in der jeweils geltenden Fassung genannten Beamtinnen und Beamten des Landes, die für die Universitätsmedizin tätig sind, nach Maßgabe der Anlagen 1 und 5 Nr. 2 bis 8 der LfF-Zuständigkeitsverordnung vom 22. Mai 1985 (GVBl. S. 141, BS 2032-22) in der jeweils geltenden Fassung.

Eingangsformel UniMMedZustV

Aufgrunddes § 7 Abs. 1 und 2 Satz 1 des Verkündungsgesetzes vom 3. Dezember 1973 (GVBl. S. 375), geändert durch Artikel 23 des Gesetzes vom 7. Februar 1983 (GVBl. S. 17), BS 114-1, in Verbindung mit § 1 der Landesverordnung über die Übertragung der Befugnis zur Bestimmung der Zuständigkeit nach dem Landesbeamtengesetz, der Landesdisziplinarordnung, dem Bundesbesoldungsgesetz, dem Landesbesoldungsgesetz, dem Landesreisekostengesetz und dem Landesumzugskostengesetz vom 9. Mai 1974 (GVBl. S. 224, BS 2030-1-34), des § 12 Abs. 2 Satz 3 des Bundesbesoldungsgesetzes in der Fassung vom 6. August 2002 (BGBl. I S. 3020) in der bis zum 31. August 2006 geltenden Fassung, des § 59 Abs. 1 Satz 2 der Landeshaushaltsordnung vom 20. Dezember 1971 (GVBl. 1972 S. 2), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 17. Juni 2008 (GVBl. S. 103), BS 63-1, des § 96 Abs. 2 Satz 3, des § 218 Abs. 3 Nr. 2 Satz 2 und des § 220 Abs. 3 des Landesbeamtengesetzes in der Fassung vom 14. Juli 1970 (GVBl. S. 241), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 21. Dezember 2007 (GVBl. 2008 S. 1), BS 2030-1, des § 126 Abs. 3 Nr. 2 Satz 2 des Beamtenrechtsrahmengesetzes in der Fassung vom 31. März 1999 (BGBl. I S. 654), zuletzt geändert durch § 63 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 Satz 2 des Gesetzes vom 17. Juni 2008 (BGBl. I S. 1010), des Artikels 104 Satz 2 der Verfassung für Rheinland-Pfalz vom 18. Mai 1947 (VOBl. S. 209), zuletzt geändert durch Gesetz vom 16. Dezember 2005 (GVBl. S. 495; 2006 S. 20), BS 100-1, und des § 7 Abs. 2 Satz 1 des Verkündungsgesetzes wird von dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur und aufgrunddes § 40 Abs. 6 Satz 4 des Bundesbesoldungsgesetzes wird von dem Ministerium der Finanzen verordnet:

§ 2

§ 2(1) Die Universitätsmedizin ist zuständig für die Rückforderung zu viel gezahlter Bezüge, die sie zur Auszahlung angewiesen hat. Sie ist insoweit auch zuständig, in den Fällen des § 12 Abs. 2 Satz 3 des Bundesbesoldungsgesetzes und des § 96 Abs. 2 Satz 3 des Landesbeamtengesetzes aus Billigkeitsgründen ganz oder teilweise von der Rückforderung abzusehen; sofern der Gesamtbetrag der Überzahlung 50000,00 EUR im Einzelfall nicht übersteigt, gilt die Zustimmung der obersten Dienstbehörde als erteilt. (2) Der Universitätsmedizin werden im Rahmen des Absatzes 1 die Befugnisse übertragen, die Rückzahlungsansprüche 1. nach § 59 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 der Landeshaushaltsordnung (LHO) wie folgt zu stunden: a) Ansprüche bis zu 50000,00 EUR auf längstens drei Jahre,b) Ansprüche über 50000,00 EUR bis zu 75000,00 EUR auf längstens achtzehn Monate undc) Ansprüche über 75000,00 EUR bis zu 100000,00 EUR auf längstens zwölf Monate, 2. nach § 59 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 LHO wie folgt niederzuschlagen: a) Ansprüche bis zu 62500,00 EUR unbefristet undb) Ansprüche über 62500,00 EUR bis zu 75000,00 EUR befristet, 3. bis zu einem Betrag von 50000,00 EUR nach § 59 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 LHO zu erlassen.

§ 3

§ 3Über Widersprüche gegen Entscheidungen nach den §§ 1 und 2 entscheidet die Universitätsmedizin.

§ 4

§ 4Die Universitätsmedizin vertritt das Land in allen Rechtsstreitigkeiten, die sich aufgrund der Entscheidungen nach den §§ 1 bis 3 ergeben.

§ 5

§ 5Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2009 in Kraft.

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Nicht-amtliche Wiedergabe. Maßgeblich ist der amtliche Text. Quelle: landesrecht.rlp.de.