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title: "QWeinMosel/S/RV RP — Landesverordnung über Qualitätswein des bestimmten Anbaugebietes Mosel sowie \"Landwein der Mosel\", \"Landwein der Ruwer\" und \"Landwein der Saar\" Vom 18. Juli 1995"
canonical: "https://juralernen.de/landesrecht/rp/qweinmosel-s-rvrp"
jurisdiction: "Deutschland — Landesrecht Rheinland-Pfalz"
language: "de"
source: "https://landesrecht.rlp.de/bsrp/document/jlr-QWeinMosel_S_RVRPrahmen"
updated: "2026-05-13T16:38:50+00:00"
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# QWeinMosel/S/RV RP — Landesverordnung über Qualitätswein des bestimmten Anbaugebietes Mosel sowie "Landwein der Mosel", "Landwein der Ruwer" und "Landwein der Saar" Vom 18. Juli 1995

**Landesrecht Rheinland-Pfalz**
*Ausfertigung:* 18.07.1995
*Fundstelle:* GVBl. 1995, 295


### Anlage 3 — Verzeichnis der gemeinde- oder ortsteilübergreifenden Großlagen und der in Verbindung ...

Anlage 3 (zu § 6)Verzeichnis der gemeinde- oder ortsteilübergreifenden Großlagen und der in Verbindung damit anzugebenden Gemeinde- und Ortsteilnamen Reg.Nr. derWeinbergsrolle Lage Gemeinde- oderOrtsteilname 41 01 Badstube Bernkastel 41 03 Kurfürstlay BernkastelBrauneberg 41 04 Michelsberg Piesport 41 05 Münzlay Graach an der MoselWehlenZeltingen 41 06 Nacktarsch Kröv 41 07 Probstberg Longuich 41 08 Sankt Michael DetzemKlüsserathLeiwenThörnich 41 09 Schwarzlay Ürzig 41 11 Vom heißen Stein Reil 41 12 Römerlay Trier 42 01 Gipfel NittelWincheringen 42 02 Königsberg Mesenich 44 01 Goldbäumchen CochemEllenzErnstPommern 44 02 Grafschaft Zell (Mosel) 44 03 Rosenhang BriedernBruttig-FankelCochemSenheimValwig 44 04 Schwarze Katz Zell (Mosel) 44 05 Weinhex Winningen 46 02 Scharzberg OckfenWiltingen

### § 2

§ 2(1) Zur Herstellung von Qualitätswein b.A. sind die nach § 4 a der Landesverordnung zur Durchführung des Weinrechts vom 18. Juli 1995 (GVBl. S. 275, BS 7821-4) in der jeweils geltenden Fassung zugelassenen Rebsorten geeignet, soweit sie der Art vitis vinifera zuzuordnen sind.

### § 6

§ 6Für Qualitätswein b.A. ist bei Angabe einer der in den Anlagen 3 und 4 aufgeführten, sich über mehrere Gemeinden oder Ortsteile erstreckenden Lagen jeweils der dort genannte Gemeinde- oder Ortsteilname, bei mehreren aufgeführten Gemeinde- oder Ortsteilnamen einer dieser Namen anzugeben.

### § 6a

§ 6a(1) Für die Herstellung von Wein mit der Bezeichnung "Classic" nach Maßgabe des § 32 a der Weinverordnung dürfen nur die Rebsorten Weißer Burgunder, Roter Elbling, Weißer Elbling, Müller-Thurgau, Weißer Riesling und Ruländer verwendet werden. Die Rebsorte Müller-Thurgau darf nur mit der synonymen Rebsortenbezeichnung Rivaner und die Rebsorte Ruländer nur mit den synonymen Rebsortenbezeichnungen Grauburgunder, Grauer Burgunder, Pinot grigio oder Pinot gris angegeben werden. (2) Für die Herstellung von Wein mit der Bezeichnung "Selection" nach Maßgabe des § 32 b der Weinverordnung darf nur die Rebsorte Weißer Riesling verwendet werden.

### § 1

§ 1(1) Das bestimmte Anbaugebiet Mosel umfasst die in der Anlage 1 aufgeführten Gemeinden. Zum bestimmten Anbaugebiet gehören die zur Erzeugung von Qualitätswein b.A. geeigneten Flächen. (2) Die nähere Bezeichnung der in Absatz 1 genannten Flächen ergibt sich aus der Weinbergsrolle (§ 11 Abs. 1 und 2 des Weinlagengesetzes vom 1. Juni 1970 - GVBl. S. 184, BS 7821-5 -).

### § 4

§ 4(1) "Landwein der Mosel" darf nur hergestellt werden aus Trauben, die von Rebflächen in den Bereichen Bernkastel, Burg Cochem und Obermosel des bestimmten Anbaugebietes Mosel und von nach § 4 a der Landesverordnung zur Durchführung des Weinrechts zugelassenen Rebsorten stammen.(2) "Landwein der Ruwer" darf nur hergestellt werden aus Trauben, die von Rebflächen im Bereich Ruwer des bestimmten Anbaugebietes Mosel und von nach § 4 a der Landesverordnung zur Durchführung des Weinrechts zugelassenen Rebsorten stammen.(3) "Landwein der Saar" darf nur hergestellt werden aus Trauben, die von Rebflächen im Bereich Saar des bestimmten Anbaugebietes Mosel und von nach § 4 a der Landesverordnung zur Durchführung des Weinrechts zugelassenen Rebsorten stammen.

### § 7

§ 7Für Sekt b.A. darf die Bezeichnung „Crémant“ nach Maßgabe des Artikels 66 Abs. 5 der Verordnung (EG) Nr. 607/2009 der Kommission vom 14. Juli 2009 mit Durchführungsbestimmungen zu der Verordnung (EG) Nr. 479/2008 des Rates hinsichtlich der geschützten Ursprungsbezeichnungen und geografischen Angaben, der traditionellen Begriffe sowie der Kennzeichnung und Aufmachung bestimmter Weinbauerzeugnisse (ABl. EU Nr. L 193 S. 60) in der jeweils geltenden Fassung nur verwendet werden, wenn der Sekt b.A. ausschließlich aus Trauben der Rebsorten Weißer Burgunder, Chardonnay, Roter Elbling, Weißer Elbling, Weißer Riesling, Ruländer oder Blauer Spätburgunder hergestellt worden ist, der Zuckergehalt 20 Gramm je Liter nicht übersteigt, das verarbeitete Erzeugnis vom Zeitpunkt der Bereitung der Cuvée an mindestens zwölf Monate lang ununterbrochen in demselben Betrieb auf seinem Trub gelagert hat und der Sekt b.A. in der Sinnenprüfung nach § 24 Abs. 1 der Weinverordnung mindestens die Qualitätszahl 3,00 erhalten hat. Die Bezeichnung „Crémant“ darf nicht für einen roten Sekt b.A. verwendet werden.

### § 8

§ 8Die zuständige Behörde lässt die Übertragung des Wiederbepflanzungsrechts auf einen anderen Betrieb zu, wenn der andere Betrieb aufgrund gesetzlicher Vorschriften einen Anspruch auf die Übertragung des Wiederbepflanzungsrechts geltend machen kann oder die für die Wiederbepflanzung vorgesehene Fläche in dem anderen Betrieb vorhanden ist und nach § 4 der Weinverordnung zur Erzeugung von Qualitätswein b.A. geeignet ist; daneben soll in der Regel ein räumlicher Zusammenhang mit zulässigerweise bestockten oder vorübergehend nicht bestockten Rebflächen bestehen. Soweit in einem Flurbereinigungsverfahren eine Teilnehmergemeinschaft im Rahmen des Grunderwerbs Rechte auf Wiederbepflanzung miterwirbt oder ein übernommenes bepflanztes Grundstück selbst rodet und dies ordnungsgemäß meldet, erfolgt die Übertragung auf andere Betriebe mit der Landzuteilung nach § 54 Abs. 2 Satz 2 des Flurbereinigungsgesetzes in der Fassung vom 16. März 1976 (BGBl. I S. 546), zuletzt geändert durch Artikel 17 des Gesetzes vom 19. Dezember 2008 (BGBl. I S. 2794), im Flurbereinigungsplan.

### Anlage 2 — Natürliche Mindestalkoholgehalte (Ausgangsmostgewichte) im gärfähigen Gebinde

Anlage 2(zu § 5)Natürliche Mindestalkoholgehalte (Ausgangsmostgewichte) im gärfähigen GebindeVorbemerkungDie Umrechnung von Volumenprozent Alkohol in Grad Öchsle entspricht der Tabelle nach der Anlage 8 der Weinverordnung in der Fassung vom 21. April 2009 (BGBl. I S. 827) in der jeweils geltenden Fassung. % vol Alkohol entspr. °Öchsle 1. Landwein „Landwein der Mosel", „Landwein der Ruwer" und „Landwein der Saar" 5,5 47 2. Qualitätswein Rebsorten Elbling und Riesling 6,7 55 Rebsorte Müller-Thurgau 7,2 58 Rebsorte Dornfelder[1] 8,8 68 alle übrigen Rebsorten 7,5 60 3. Prädikatswein a) Kabinett Rebsorte Elbling 9,1 alle übrigen Rebsorten 9,5 b) Spätlese Rebsorten Elbling, Müller-Thurgau und Riesling 10,6 alle übrigen Weißweinsorten 11,4 alle Rotweinsorten 10,6 c) Auslese Rebsorten Elbling, Müller-Thurgau und Riesling 11,9 alle übrigen Weißweinsorten 12,7 alle Rotweinsorten 11,9 d) Beerenauslese alle Rebsorten 15,3 e) Trockenbeerenauslese alle Rebsorten 21,5 f) Eiswein alle Rebsorten 15,3 4. Sekt b.A. Rebsorten Elbling und Riesling 6,1 51 alle übrigen Rebsorten 7,0 57

### § 3

§ 3Der zulässige Hektarertrag (§ 9 Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit Abs. 3 des Weingesetzes) wird festgesetzt: 1. für Prädikatswein und Qualitätswein auf 125 Hektoliter Wein,2. für Landwein und Wein ohne geschützte Ursprungsbezeichnung oder geschützte geografische Angabe auf 150 Hektoliter Wein und3. für Grundwein auf 200 Hektoliter Wein.

### § 5

§ 5Als natürliche Mindestalkoholgehalte für Landwein, Qualitätswein, Prädikatswein und Sekt b.A. werden die in der Anlage 2 aufgeführten Werte festgesetzt.

### Anlage 1 — Verzeichnis der zum bestimmten Anbaugebiet Mosel gehörenden Gemeinden

Anlage 1 (zu § 1 Abs. 1)Verzeichnis der zum bestimmten Anbaugebiet Mosel gehörenden Gemeinden Alf KennPalzemAlkenKestenPellingenAylKinderbeuernPiesport BausendorfKinheimPlattenBeilsteinKirfPluwigBekondKlausen PölichBengelKlottenPommernBernkastel-Kues KlüsserathPünderich BraunebergKobern-GondorfRalingenBremmKoblenzReilBriedelKöwerichRiolBriedernKonzRivenichBrodenbachKorlingenRiverisBruttig-FankelKrövSaarburgBullayLangsurSankt AldegundBurg (Mosel)LehmenSchleichBurgen (Bernkastel-Wittlich)LeiwenSchodenBurgen (Mayen-Koblenz)LieserSchweichCochemLöfSehlemDetzemLösnichSenheimDieblichLongenSerrigDreisLonguichSommerauEdiger-EllerMaring-NoviandStarkenburgEllenz-PoltersdorfMehringTawernEnkirchMertesdorfTemmelsEnschMerzkirchenThörnich ErdenMesenichTraben-TrarbachErnstMinheimTreis-KardenEsch (Bernkastel-Wittlich)MorscheidTrierFellMoselkernTrittenheim FischMüden (Mosel)ÜrzigFlußbachMülheim an der MoselValwigFöhrenNeefVeldenz FranzenheimNehrenWaldrachGraach an der MoselNeumagen-DhronWasserlieschHatzenport NiederfellWawern (Trier-Saarburg) HetzerathNittelWellenHockweilerOberbilligWiltingenHupperathOberfellWincheringenIgelOckfenWinningenIrschOllmuthWintrichKanzemOnsdorfWittlich KaselOsann-MonzelZell (Mosel)Kastel-StaadtZeltingen-Rachtig

### Anlage 4 — Verzeichnis der gemeinde- oder ortsteilübergreifenden Einzellagen und der in Verbindung ...

Anlage 4 (zu § 6)Verzeichnis der gemeinde- oder ortsteilübergreifenden Einzellagen und der in Verbindung damit anzugebenden Gemeinde- und Ortsteilnamen Reg.Nr. derWeinbergsrolle Lage Gemeinde- oderOrtsteilname 41 03 01 Schloßberg Bernkastel 41 03 07 Juffer Brauneberg 41 03 10 Klostergarten Brauneberg 41 03 11 Mandelgraben Brauneberg 41 03 25 Elisenberg Mülheim an der MoselVeldenz 41 03 28 Kätzchen Monzel 41 04 06 Grafenberg Piesport 41 04 08 Hofberger DhronPiesport 41 04 14 Falkenberg Piesport 41 04 16 Goldtröpfchen Piesport 41 04 17 Günterslay MinheimPiesport 41 04 19 Treppchen Piesport 41 04 23 Rosenberg Rivenich 41 05 08 Himmelreich Zeltingen 41 07 02 Maximiner Burgberg Fell 41 07 12 Herrenberg LonguichSchweich 41 08 11 Zellerberg Mehring 41 09 01 Herzlay Bausendorf 41 09 02 Hubertuslay Bausendorf 41 09 23 Klosterweg Wittlich 41 09 29 Rotlay Platten 41 12 25 Deutschherrenberg Trier 41 12 26 Deutschherrenköpfchen Trier 41 12 27 Domherrenberg Trier 41 12 28 Hammerstein Avelsbach 41 12 39 St. Maximiner Kreuzberg Trier 41 12 60 St. Martiner Klosterberg Trier 42 01 04 Kapellenberg Helfant 42 01 10 Rochusfels Nittel 42 01 13 Hubertusberg OnsdorfNittel 44 01 01 Götterlay Bruttig 44 01 09 Rüberberger Domherrenberg BriedernEllenzPoltersdorfSenheim 44 01 10 Altarberg EllenzPoltersdorf 44 01 15 Rosenberg KlottenPommern 44 01 32 Kurfürst EllenzPoltersdorf 44 02 09 Calmont BremmEller 44 02 12 Frauenberg BremmNeef 44 02 30 Römerberg NehrenSenheim 44 03 07 Kapellenberg BruttigFankel 44 03 16 Silberberg BeilsteinEllenz 44 03 24 Wahrsager Senheim 44 04 03 Geisberg Zell (Mosel) 44 04 05 Nußberg Zell (Mosel) 44 05 08 Marienberg Koblenz 44 05 13 Fahrberg Kattenes 44 05 18 Schloßberg GondorfKobern 44 05 21 Hamm LayMoselweiss 44 05 22 Hubertusborn Lay 44 05 39 Röttgen GülsWinningen 44 05 41 Uhlen KobernWinningen 45 01 14 Abtsberg Maximin Grünhaus 45 01 15 Bruderberg Maximin Grünhaus 45 01 34 Marienholz Eitelsbach 45 01 51 Heiligenhäuschen RiverisWaldrach 46 02 02 Kupp Ayl 46 02 03 Scheidterberg Ayl 46 02 16 Altenberg Kanzem 46 02 21 Auf der Wiltinger Kupp Konz 46 02 24 Hofberg Falkenstein 46 02 29 Euchariusberg KrettnachNiedermennig 46 02 39 Geisberg Ockfen 46 02 66 Ritterpfad Wawern

### § 6b

§ 6bDie Verwendung des Namens einer Einzellage oder einer kleineren geografischen Einheit, die in der Liegenschaftskarte abgegrenzt ist und nach § 9c Abs. 3 der Landesverordnung zur Durchführung des Weinrechts in der Weinbergsrolle eingetragen ist, ist nur zulässig, wenn der Wein einen natürlichen Mindestalkoholgehalt nach Anlage 2 Nr. 3 Buchst. a aufweist.

### § 6c

§ 6cDie Verwendung der in § 34b Abs. 1 und 2 der Weinverordnung genannten Angaben ist nur zulässig, wenn zusätzlich zu den dort genannten Bedingungen 1. es sich um einen Wein mit geschützter Ursprungsbezeichnung handelt,2. bei dem Wein der Name der Rebsorte Blauer Frühburgunder, Weißer Burgunder, Weißer Riesling, Ruländer oder Blauer Spätburgunder angegeben werden darf,3. der Wein einen natürlichen Mindestalkoholgehalt nach Anlage 2 Nr. 3 Buchst. a aufweist und4. der Wein in der amtlichen Qualitätsprüfung eine Qualitätszahl von mindestens 3,0 erreicht hat.

### Eingangsformel QWeinMosel/S/RV

Aufgrunddes § 3 Abs. 4, des § 9 Abs. 2 Satz 1, des § 17 Abs. 3 Nr. 2 und Abs. 4 und des § 22 Abs. 2 Satz 1 des Weingesetzes vom 8. Juli 1994 (BGBl. I S. 1467) sowie des § 24 Abs. 2 des Weingesetzes in Verbindung mit § 39 Abs. 2 der Weinverordnung vom 9. Mai 1995 (BGBl. I S. 630) jeweils in Verbindung mit § 1 der Landesverordnung zur Übertragung von Befugnissen und Ermächtigungen auf dem Gebiet des Weinrechts vom 18. Juli 1994 (GVBl. S. 330, BS 7821-2)wird verordnet:

### § 9

§ 9Diese Verordnung tritt am 1. September 1995 in Kraft. Der Minister für Wirtschaft, Verkehr,Landwirtschaft und Weinbau

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— Landesverordnung über Qualitätswein des bestimmten Anbaugebietes Mosel sowie "Landwein der Mosel", "Landwein der Ruwer" und "Landwein der Saar" Vom 18. Juli 1995
Amtliche Fassung: https://landesrecht.rlp.de/bsrp/document/jlr-QWeinMosel_S_RVRPrahmen
Quelle: landesrecht.rlp.de. Nicht-amtliche Wiedergabe.
