Landesverordnung über die Zuständigkeiten nach dem Psychotherapeutengesetz und der Approbationsordnung für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten Vom 11. Januar 2021
- Ausfertigungsdatum:
- 11.01.2021
- Fundstelle:
- GVBl. 2021, 22
Aufgrund des § 7 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 Satz 1 des Verkündungsgesetzes vom 3. Dezember 1973 (GVBl. S. 375), geändert durch Artikel 23 des Gesetzes vom 7. Februar 1983 (GVBl. S. 17), BS 114-1, verordnet die Landesregierung:
§ 1(1) Zuständige Behörde zur Durchführung1. des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) vom 15. November 2019 (BGBl. I S. 1604) und2. der §§ 59 bis 83 der Approbationsordnung für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten vom 4. März 2020 (BGBl. I S. 448)in der jeweils geltenden Fassung ist das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung, soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt wird.(2) Zuständige Behörde nach § 9 Abs. 4, 5 und 10 sowie § 10 Abs. 2 PsychThG ist das Landesprüfungsamt für Psychotherapie.(3) Im Übrigen ist die zuständige Landesbehörde zur Durchführung der Approbationsordnung für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten das Landesprüfungsamt für Psychotherapie.
§ 2(1) Wurde eine Ausbildung oder ein Studium vor dem 1. September 2020 begonnen, ist das Landesprüfungsamt für Psychotherapie nach § 27 Abs. 1 und 2 PsychThG weiterhin zuständig für die Durchführung1. des § 5 Abs. 2 des Psychotherapeutengesetzes vom 16. Juni 1998 (BGBl. I S. 1311),2. der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Psychologische Psychotherapeuten vom 18. Dezember 1998 (BGBl. I S. 3749) und3. der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten vom 18. Dezember 1998 (BGBl. I S. 3761)jeweils in der bis zum 31. August 2020 geltenden Fassung.(2) Zuständige Behörde im Sinne des § 27 Abs. 3 PsychThG ist das Landesprüfungsamt für Psychotherapie.
§ 3Die Aufgaben des Landesprüfungsamts für Psychotherapie werden vom Landesprüfungsamt für Studierende der Medizin und der Pharmazie bei dem Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung wahrgenommen.
§ 4(1) Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.(2) Gleichzeitig tritt die Landesverordnung über die Zuständigkeiten nach dem Psychotherapeutengesetz und den hierzu erlassenen Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen vom 11. Februar 1999 (GVBl. S. 30, BS 2122-5) außer Kraft.
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Nicht-amtliche Wiedergabe. Maßgeblich ist der amtliche Text. Quelle: landesrecht.rlp.de.