HwO/SchwarzArbGZustV RP · Rheinland-Pfalz

Landesverordnung über Zuständigkeiten nach der Handwerksordnung und dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz Vom 13. Januar 1987

Ausfertigungsdatum:
13.01.1987
Fundstelle:
GVBl. 1987, 16
4 Vorschriften · Amtliche Fassung →
§ 1

§ 1(1) Zuständige Behörde für 1. die Erteilung der Ausübungsberechtigung nach § 7 a Abs. 1 und § 7 b Abs. 1 der Handwerksordnung,2. die Erteilung der Ausnahmebewilligung nach § 8 Abs. 1 der Handwerksordnung sowie nach § 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 der Handwerksordnung in Verbindung mit den §§ 1 bis 6 der EU/EWR-Handwerk-Verordnung vom 20. Dezember 2007 (BGBl. I S. 3075),3. das Anzeigeverfahren nach § 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 der Handwerksordnung in Verbindung mit den §§ 7 bis 9 der EU/EWR-Handwerk-Verordnung, ist die Handwerkskammer.(2) Zuständige Behörde für die Untersagung der Fortsetzung des Betriebes nach § 16 Abs. 3 Satz 1 der Handwerksordnung ist die Gemeindeverwaltung der verbandsfreien Gemeinde, die Verbandsgemeindeverwaltung sowie in kreisfreien und großen kreisangehörigen Städten die Stadtverwaltung. Die verbandsfreien Gemeinden, die Verbandsgemeinden sowie die kreisfreien und großen kreisangehörigen Städte nehmen die Aufgabe als Auftragsangelegenheit wahr.

§ 2

§ 2Zuständige Behörde für die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten 1. nach § 117 Abs. 1, § 118 Abs. 1 Nr. 1 und § 118 Abs. 1 Nr. 2 in Verbindung mit § 17 der Handwerksordnung sowie nach § 118 Abs. 1 Nr. 7 der Handwerksordnung in Verbindung mit § 10 der EU/EWR-Handwerk-Verordnung,2. nach § 8 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. d und e sowie Nr. 2 in Verbindung mit Nr. 1 Buchst. d und e des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes vom 23. Juli 2004 (BGBl. I S. 1842) ist die Kreisverwaltung, in kreisfreien Städten die Stadtverwaltung. Die Landkreise und die kreisfreien Städte nehmen die Aufgabe als Auftragsangelegenheit wahr.

Eingangsformel HwO/SchwarzArbGZustV

Auf Grunddes § 4 Abs. 4 Satz 1, des § 8 Abs. 3 Satz 3, auch in Verbindung mit § 9 Satz 2, und des § 16 Abs. 3 Satz 4 der Handwerksordnung in der Fassung vom 28. Dezember 1965 (BGBl. 1966 I S. 1), zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 24. April 1986 (BGBl. I S. 560), des § 2 Abs. 4 der Gemeindeordnung für Rheinland-Pfalz vom 14. Dezember 1973 (GVBl. S. 419), zuletzt geändert durch § 43 des Gesetzes vom 5. Mai 1986 (GVBl. S. 103), BS 2020-1, verordnet die Landesregierung undauf Grund des § 36 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten in der Fassung vom 2. Januar 1975 (BGBl. I S. 80, 520), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 7. Juli 1986 (BGBl. I S. 977), in Verbindung mit § 1 der Landesverordnung zur Übertragung der Ermächtigung der Landesregierung nach § 36 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten vom 6. November 1968 (GVBl. S. 247, BS 453-1)verordnet der Minister für Wirtschaft und Verkehr:

§ 3

§ 3*(1) Diese Verordnung tritt am ersten Tage des auf die Verkündung folgenden Kalendermonats in Kraft. (2) (Aufhebungsbestimmung)

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Nicht-amtliche Wiedergabe. Maßgeblich ist der amtliche Text. Quelle: landesrecht.rlp.de.