Landesverordnung über Zuständigkeiten nach dem Geldwäschegesetz (GwGZuVO) Vom 4. Mai 2011
- Ausfertigungsdatum:
- 04.05.2011
- Fundstelle:
- GVBl. 2011, 118
§ 1Zuständige Behörde nach § 50 Nr. 9 des Geldwäschegesetzes (GwG) vom 23. Juni 2017 (BGBl. I S. 1822) in der jeweils geltenden Fassung ist das für die Verpflichteten jeweils fachlich zuständige Ministerium, soweit nicht nach Bundesrecht oder in dieser Verordnung etwas anderes bestimmt ist.
§ 3Zuständige Behörde für die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten nach § 56 Abs. 1 GwG ist für die in § 50 Nr. 3 und 5 GWG genannten Personen die Präsidentin oder der Präsident des Landgerichts, in dessen Bezirk die betreffende Person ihren Sitz hat.
§ 2(1) Zuständige Behörde nach § 50 Nr. 9 GwG ist für die Verpflichteten nach § 2 Abs. 1 Nr. 6, 8, 13, 14 und 16 GwG die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion.(2) Zuständige Behörde nach § 50 Nr. 8 GwG ist für die Verpflichteten nach § 2 Abs. 1 Nr. 15 GwG, soweit für diese nicht eine Zuständigkeit der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder nach § 1 des Landesgesetzes über den Glücksspielstaatsvertrag 2021 vom 21. Dezember 2020 (GVBl. S. 767, BS Anhang I 168) in Verbindung mit dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 in ihrer jeweils geltenden Fassung besteht, die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion.(3) Zuständige Behörde nach § 50 Nr. 9 GwG ist für die Verpflichteten nach § 2 Abs. 1 Nr. 11 GwG die Präsidentin oder der Präsident des Landgerichts Mainz.
Aufgrunddes § 7 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 Satz 1 des Verkündungsgesetzes vom 3. Dezember 1973 (GVBl. S. 375), zuletzt geändert durch Artikel 23 des Gesetzes vom 7. Februar 1983 (GVBl. S. 17), BS 114-1, des § 2 Abs. 4 der Gemeindeordnung in der Fassung vom 31. Januar 1994 (GVBl. S. 153), zuletzt geändert durch § 142 Abs. 3 des Gesetzes vom 20. Oktober 2010 (GVBl. S. 319), BS 2020-1, und des § 2 Abs. 7 der Landkreisordnung in der Fassung vom 31. Januar 1994 (GVBl. S. 188), zuletzt geändert durch § 142 Abs. 4 des Gesetzes vom 20. Oktober 2010 (GVBl. S. 319), BS 2020-2, wird von der Landesregierung undaufgrund des § 36 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten in der Fassung vom 19. Februar 1987 (BGBl. I S. 602), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 29. Juli 2009 (BGBl. I S. 2353), in Verbindung mit § 1 der Landesverordnung zur Übertragung der Ermächtigung der Landesregierung nach § 36 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten vom 6. November 1968 (GVBl. S. 247, BS 453-1) wird von dem Ministerium der Justiz verordnet:
§ 4(1) Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 18. November 2010 in Kraft.(2) Gleichzeitig tritt die Landesverordnung über die Zuständigkeiten nach dem Geldwäschegesetz vom 8. November 2010 (GVBl. S. 416, BS 76-10) außer Kraft.
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Nicht-amtliche Wiedergabe. Maßgeblich ist der amtliche Text. Quelle: landesrecht.rlp.de.