Landesverordnung über Zuständigkeiten nach dem Embryonenschutzgesetz und der Präimplantationsdiagnostikverordnung Vom 19. März 2014
- Ausfertigungsdatum:
- 19.03.2014
- Fundstelle:
- GVBl. 2014, 32
Aufgrunddes § 7 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 Satz 1 des Verkündungsgesetzes vom 3. Dezember 1973 (GVBl. S. 375), geändert durch Artikel 23 des Gesetzes vom 7. Februar 1983 (GVBl. S. 17), BS 114-1, wird von der Landesregierung undaufgrunddes § 36 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten in der Fassung vom 19. Februar 1987 (BGBl. I S. 602), zuletzt geändert durch Artikel 18 des Gesetzes vom 10. Oktober 2013 (BGBl. I S. 3786), in Verbindung mit § 1 der Landesverordnung zur Übertragung der Ermächtigung der Landesregierung nach § 36 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten vom 6. November 1968 (GVBl. S. 247, BS 453-1) wird von dem Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie verordnet:
§ 1Das fachlich zuständige Ministerium ist zuständige Behörde für die Zulassung von Zentren für Präimplantationsdiagnostik nach § 3 a Abs. 3 des Embryonenschutzgesetzes (ESchG) vom 13. Dezember 1990 (BGBl. I S. 2746) in Verbindung mit § 3 der Präimplantationsdiagnostikverordnung vom 21. Februar 2013 (BGBl. I S. 323) in ihrer jeweils geltenden Fassung.
§ 2Das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung ist 1. zuständige Stelle für die Anerkennung der dem Kind drohenden Erkrankung als entsprechend schwerwiegend nach § 3 Satz 2 ESchG und2. zuständige Behörde für die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten nach § 3 a Abs. 4 und § 12 ESchG.
§ 3Diese Verordnung tritt mit Ausnahme des § 1 am Tage nach der Verkündung in Kraft. § 1 tritt mit Wirkung vom 1. Februar 2014 in Kraft.
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Nicht-amtliche Wiedergabe. Maßgeblich ist der amtliche Text. Quelle: landesrecht.rlp.de.