Landesverordnung zur Durchführung des Asylverfahrensgesetzes (AsylVfGDVO) Vom 14. Dezember 1999
- Ausfertigungsdatum:
- 14.12.1999
- Fundstelle:
- GVBl. 1999, 450
§ 2(1) Asylbegehrende, die nicht oder nicht mehr verpflichtet sind, in einer Aufnahmeeinrichtung zu wohnen, können sich ohne Erlaubnis vorübergehend in dem gesamten Gebiet des Landes Rheinland-Pfalz aufhalten. (2) Die Verpflichtung der Asylbegehrenden, in der ihnen zugewiesenen Gemeinde Wohnung zu nehmen, bleibt unberührt.
Aufgrunddes § 2 Abs. 4 der Gemeindeordnung in der Fassung vom 31. Januar 1994 (GVBl. S. 153), zuletzt geändert durch Artikel 22 des Gesetzes vom 12. Oktober 1999 (GVBl. S. 325), BS 2020-1, des § 2 Abs. 7 der Landkreisordnung in der Fassung vom 31. Januar 1994 (GVBl. S. 188), zuletzt geändert durch Artikel 25 des Gesetzes vom 12. Oktober 1999 (GVBl. S. 325), BS 2020-2, des § 22 Abs. 2 Satz 1, des § 46 Abs. 5 und des § 58 Abs. 6 des Asylverfahrensgesetzes (AsylVfG) in der Fassung vom 27. Juli 1993 (BGBl. I S. 1361), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 29. Oktober 1997 (BGBl. I S. 2584), und des § 7 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 Satz 1 des Verkündungsgesetzes vom 3. Dezember 1973 (GVBl. S. 375), geändert durch Artikel 23 des Gesetzes vom 7. Februar 1983 (GVBl. S. 17), BS 114-1, wird von der Landesregierung undaufgrunddes § 5 Abs. 1 und 2 des Landesaufnahmegesetzes vom 21. Dezember 1993 (GVBl. S. 627), zuletzt geändert durch Artikel 146 des Gesetzes vom 12. Oktober 1999 (GVBl. S. 325), BS 26-2, des § 32 a Abs. 12 Satz 1 des Ausländergesetzes vom 9. Juli 1990 (BGBl. I S. 1354), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 15. Juli 1999 (BGBl. I S. 1618), und des § 7 Abs. 2 Satz 1 des Verkündungsgesetzeswird von dem Ministerium des Innern und für Sport verordnet:
§ 1Zuständige Behörde für die Entscheidung über den Antrag nach § 51 Abs. 2 AsylVfG ist die Ausländerbehörde.
§ 3(1) Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2000 in Kraft. (2) (Aufhebungsbestimmung)Der MinisterpräsidentDer Minister des Innern und für Sport
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Nicht-amtliche Wiedergabe. Maßgeblich ist der amtliche Text. Quelle: landesrecht.rlp.de.