Landesverordnung zur Anpassung von Rechtsverordnungen an das Infektionsschutzgesetz und zur Übertragung von Ermächtigungen (Infektionsschutzanpassungsverordnung - IfSAnpLVO M-V)Vom 12. Juni 2001
- Ausfertigungsdatum:
- 12.06.2001
- Fundstelle:
- GVOBl. M-V 2001, 172
Artikel 1 Landesverordnung über die Erweiterung der Meldepflicht für übertragbare Krankheiten (Infektionsmeldeverordnung - IfMeldeVO M-V)
Artikel 2 Landesverordnung zur Verhütung von Blutkontaktinfektionen (Blutkontaktinfektionen-Verordnung - BlutkInfLVO M-V)
Artikel 3 Änderung der Landesverordnung zur Bekämpfung von Gesundheitsschädlingen(Änderungsanweisungen)
Artikel 4 Änderung der Impf-Melde-Verordnung(Änderungsanweisungen)
Artikel 5 Änderung der Schulgesundheitspflege-Verordnung (Änderungsanweisungen)
Artikel 6 Übertragung von Verordnungsermächtigungen Aufgrund des § 15 Abs. 3 Satz 2, des § 17 Abs. 4 Satz 2 und Abs. 5 Satz 2, des § 20 Abs. 7 Satz 2, des § 32 Satz 2 und des § 41 Abs. 2 Satz 2 des Infektionsschutzgesetzes verordnet die Landesregierung:(1) Die Ermächtigung zum Erlass von Rechtsverordnungen nach § 15 Abs. 3, § 17 Abs. 4 und 5, § 20 Abs. 7 und § 32 des Infektionsschutzgesetzes wird auf das Sozialministerium übertragen.(2) Die Ermächtigung zum Erlass von Rechtsverordnungen nach § 41 Abs. 2 des Infektionsschutzgesetzes wird in der Weise auf das Sozialministerium übertragen, dass Rechtsverordnungen nur im Einvernehmen mit dem Umweltministerium erlassen werden können.
Artikel 7 In-Kraft-Treten, Außer-Kraft-TretenAufgrund der bei den Artikeln 1 bis 6 angegebenen Vorschriften verordnen die Landesregierung und das Sozialministerium:(1) Diese Verordnung tritt 14 Tage nach ihrer Verkündung in Kraft.(2) Gleichzeitig treten1. die Landesverordnung über die Erweiterung der Meldepflicht für übertragbare Krankheiten nach dem Bundes-Seuchengesetz vom 5. Februar 1992 (GVOBl. M-V S. 74),2. die Landesverordnung zur Verhütung von Blutkontaktinfektionen vom 10. August 1993 (GVOBl. M-V S. 766)außer Kraft.
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Nicht-amtliche Wiedergabe. Maßgeblich ist der amtliche Text. Quelle: www.landesrecht-mv.de.