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title: "GAPUmsLVO M-V — Landesverordnung zur Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (Gemeinsame-Agrarpolitik-Umsetzungslandesverordnung - GAPUmsLVO M-V)Vom 2. April 2023*)"
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updated: "2026-05-13T15:57:23+00:00"
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# GAPUmsLVO M-V — Landesverordnung zur Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (Gemeinsame-Agrarpolitik-Umsetzungslandesverordnung - GAPUmsLVO M-V)Vom 2. April 2023*)

**Landesrecht Mecklenburg-Vorpommern**
*Ausfertigung:* 02.04.2023
*Fundstelle:* GVOBl. M-V 2023, 569


### Anlage 1 — Zuständigkeiten der Kontrollbehörden zu den Vorschriften der Konditionalitäten gemäß ...

Anlage 1 (zu § 3 Absatz 1)Zuständigkeiten der Kontrollbehörden zu den Vorschriften der Konditionalitäten gemäß Artikel 12 in Verbindung mit dem Anhang III der Verordnung (EU) 2021/2115 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 2. Dezember 2021 mit Vorschriften für die Unterstützung der von den Mitgliedstaaten im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik zu erstellenden und durch den Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft (EGFL) und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) zu finanzierenden Strategiepläne (GAP- Strategiepläne) und zur Aufhebung der Verordnung (EU) Nr. 1305/2013 sowie der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013 (ABl. L 435 vom 6.12.2021, S. 1; L 181 vom 7.7.2022, S. 35, L 227 vom 1.9.2022, S. 137), die durch die Delegierte Verordnung (EU) 2022/648 (ABl. L 119 vom 21.4.2022, S. 1) geändert worden ist GAB: Grundanforderungen an die Betriebsführung GLÖZ-Standards: Standards für den guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand Bereiche Hauptthema Anforderungen und Standards Kontrollbehörde Klima und Umwelt Klimawandel GLÖZ 1 Erhaltung von Dauergrünland ausgehend von dem Verhältnis von Dauergrünland zur landwirtschaftlichen Fläche auf Ebene des Landes, der Region, der Teilregion, der Gruppe von Betrieben oder des Betriebs gegenüber dem Referenzjahr 2018. Die maximale Verringerung gegenüber dem Referenzjahr beträgt 5 %. (Soweit nicht das Dauergrünlanderhaltungsgesetz M-V hiervon abweicht.) Staatliche Ämter für Landwirtschaft und Umwelt GLÖZ 2 Schutz von Feuchtgebieten und Torfflächen Staatliche Ämter für Landwirtschaft und Umwelt GLÖZ 3 Verbot des Abbrennens von Stoppelfeldern außer zum Zweck des Pflanzenschutzes Staatliche Ämter für Landwirtschaft und Umwelt Wasser GAB 1 Richtlinie 2000/60/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Oktober 2000 zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik (ABl. L 327 vom 22.12.2000, S. 1), die zuletzt durch die Richtlinie 2014/101/EU (ABl. L 311 vom 31.10.2014, S. 32) geändert worden ist:Artikel 11 Absatz 3 Buchstabe e und, hinsichtlich verpflichtender Anforderungen zur Kontrolle diffuser Quellen der Verschmutzung durch Phosphate, Buchstabe h Staatliche Ämter für Landwirtschaft und Umwelt GAB 2 Richtlinie 91/676/EWG des Rates vom 12. Dezember 1991 zum Schutz der Gewässer vor Verunreinigung durch Nitrat aus landwirtschaftlichen Quellen (ABl. L 375 vom 31.12.1991, S. 1), die zuletzt durch die Verordnung (EG) Nr. 1137/2008 (ABl. L 311 vom 21.11.2008, S. 1) geändert worden ist:Artikel 4 und 5 Staatliche Ämter für Landwirtschaft und Umwelt GLÖZ 4 Schaffung von Pufferstreifen entlang von Wasserläufen Staatliche Ämter für Landwirtschaft und Umwelt Boden (Schutz und Qualität) GLÖZ 5 Bodenbearbeitung, Verringerung des Risikos der Bodenschädigung und -erosion, auch unter Berücksichtigung der Hangneigung Staatliche Ämter für Landwirtschaft und Umwelt GLÖZ 6 Mindestbodenbedeckung, um vegetationslose Böden in den sensibelsten Zeiten zu vermeiden Staatliche Ämter für Landwirtschaft und Umwelt GLÖZ 7 Fruchtwechsel auf Ackerland, ausgenommen Kulturen im Nassanbau Staatliche Ämter für Landwirtschaft und Umwelt Biologische Vielfalt und Landschaft (Schutz und Qualität) GAB 3 Richtlinie 2009/147/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. November 2009 über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (ABl. L 20 vom 26.1.2010, S. 7) die zuletzt durch die Verordnung (EU) 2019/1010 (ABl. L 170 vom 25.6.2019, S. 115) geändert worden ist:Artikel 3 Absatz 1, Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe b, Artikel 4 Absätze 1, 2 und 4 Landräte der Landkreise und Oberbürgermeister der kreisfreien Städte GAB 4 Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (ABl. L 206 vom 22.7.1992, S. 7), die zuletzt durch die Richtlinie 2013/17 (ABl. L 158 vom 10.6.2013, S. 193) geändert worden ist:Artikel 6 Absätze 1 und 2 Landräte der Landkreise und Oberbürgermeister der kreisfreien Städte GLÖZ 8 - Mindestanteil der landwirtschaftlichen Fläche für nichtproduktive Flächen oder Landschaftselemente○ Ein Mindestanteil von 4 % des Ackerlandes auf Ebene des landwirtschaftlichen Betriebs ist für nichtproduktive Flächen und Landschaftselemente, einschließlich brachliegender Flächen, vorgesehen.○ Wenn Landwirte sich im Rahmen erweiterter Öko-Regelungen gemäß Artikel 31 Absatz 6 dazu verpflichten, mindestens 7 % ihres Ackerlandes für nichtproduktive Flächen oder Landschaftselemente, einschließlich brachliegender Flächen, vorzusehen, beschränkt sich der Anteil zur Erfüllung dieses GLÖZ-Standards auf 3 %.○ Wenn ohne Einsatz von Pflanzenschutzmitteln angebaute Zwischenfrüchte oder stickstoffbindende Pflanzen inbegriffen sind, gilt ein Mindestanteil von 7 % des Ackerlands auf Ebene des landwirtschaftlichen Betriebs, wobei es sich bei 3 % um brachliegende Flächen oder nichtproduktive Landschaftselemente handeln muss. Für Zwischenfrüchte sollten die Mitgliedstaaten den Gewichtungsfaktor 0,3 verwenden. - Keine Beseitigung von Landschaftselementen- Verbot des Schnitts von Hecken und Bäumen während der Brut- und Nistzeit von Vögeln- Option: Maßnahmen zur Bekämpfung invasiver Pflanzenarten Staatliche Ämter für Landwirtschaft und Umwelt GLÖZ 9 Verbot der Umwandlung oder des Umpflügens von Dauergrünland, das als umweltsensibles Dauergrünland in Natura-2000-Gebieten ausgewiesen ist Staatliche Ämter für Landwirtschaft und Umwelt Öffentliche Gesundheit und Pflanzengesundheit Lebensmittelsicherheit GAB 5 Verordnung (EG) Nr. 178/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 28. Januar 2002 zur Festlegung der allgemeinen Grundsätze und Anforderungen des Lebensmittelrechts, zur Errichtung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und zur Festlegung von Verfahren zur Lebensmittelsicherheit (ABl. L 31 vom 1.2.2002, S. 1), die zuletzt durch die Verordnung (EU) 2019/1381 (ABl. L 231 vom 6.9.2019, S. 1) geändert worden ist:Artikel 14 und 15, Artikel 17 Absatz 1 sowie Artikel 18, 19 und 20 Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei / Landräte der Landkreise und Oberbürgermeister der kreisfreien Städte GAB 6 Richtlinie 96/22/EG des Rates vom 29. April 1996 über das Verbot der Verwendung bestimmter Stoffe mit hormonaler bzw. thyreostatischer Wirkung und von β-Agonisten in der tierischen Erzeugung und zur Aufhebung der Richtlinien 81/602/EWG, 88/146/EWG und 88/299/EWG (ABl. L 125 vom 23.5.1996, S. 3), die zuletzt durch die Richtlinie 2008/97/EG (ABl. L 318 vom 28.11.2008, S. 9) geändert worden ist:Artikel 3 Buchstaben a, b, d und e und Artikel 4, 5 und 7 Landräte der Landkreise und Oberbürgermeister der kreisfreien Städte Pflanzenschutzmittel GAB 7 Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. Oktober 2009 über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln und zur Aufhebung der Richtlinien 79/117/EWG und 91/414/EWG des Rates (ABl. L 309 vom 24.11.2009, S. 1, L 45 vom 18.2.2020, S. 81), die zuletzt durch die Verordnung (EU) 2022/1438 (ABl. L 227 vom 1.9.2022, S. 2) geändert worden ist:Artikel 55 Sätze 1 und 2 Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei GAB 8 Richtlinie 2009/128/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. Oktober 2009 über einen Aktionsrahmen der Gemeinschaft für die nachhaltige Verwendung von Pestiziden (ABl. L 309 vom 24.11.2009, S. 71, L 161 vom 29.6.2010, S. 11), die zuletzt durch die Verordnung (EU) 2019/1243 (ABl. L 198 vom 25.7.2019, S. 241) geändert worden ist:Artikel 5 Absatz 2 und Artikel 8 Absätze 1 bis 5Artikel 12 hinsichtlich Beschränkungen bei der Verwendung von Pestiziden in Schutzgebieten im Sinne derRichtlinie 2000/60/EG und der Natura-2000-RechtsvorschriftenArtikel 13 Absätze 1 und 3 über die Handhabung und Lagerung von Pestiziden und Entsorgung von Restmengen Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Tierwohl Tierwohl GAB 9 Richtlinie 2008/119/EG des Rates vom 18. Dezember 2008 über Mindestanforderungen für den Schutz von Kälbern (ABl. L 10 vom 15.1.2009, S. 7, L 39 vom 12.2.2020, S. 19), die durch die Verordnung (EU) 2017/625 (ABl. L 95 vom 7.4.2017, S. 1) geändert worden ist:Artikel 3 und 4 Landräte der Landkreise und Oberbürgermeister der kreisfreien Städte GAB 10 Richtlinie 2008/120/EG des Rates vom 18. Dezember 2008 über Mindestanforderungen für den Schutz von Schweinen (ABl. L 47 vom 18.2.2009, S. 5, L 39 vom 16.2.2016, S. 63), die durch die Verordnung (EU) 2017/625 (ABl. L 95 vom 7.4.2017, S. 1) geändert worden ist:Artikel 3 und 4 Landräte der Landkreise und Oberbürgermeister der kreisfreien Städte GAB 11 Richtlinie 98/58/EG des Rates vom 20. Juli 1998 über den Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere (ABl. L 221 vom 8.8.1998, S. 23), die zuletzt durch die Verordnung (EU) 2017/625 (ABl. L 95 vom 7.4.2017, S. 1) geändert worden ist:Artikel 4 Landräte der Landkreise und Oberbürgermeister der kreisfreien Städte

### Anlage 2 — Methode zur Einteilung von landwirtschaftlich genutzten Flächen nach dem Grad ihrer ...

Anlage 2 (zu § 5 Absatz 1)Methode zur Einteilung von landwirtschaftlich genutzten Flächen nach dem Grad ihrer Erosionsgefährdung durch Wasser und Wind gemäß § 16 Absatz 1 der GAP-Konditionalitäten-Verordnung in Mecklenburg-VorpommernBetriebsinhaber und andere Begünstigte sind gemäß § 3 Absatz 1 Nummer 2 des GAP-Konditionalitäten-Gesetzes zur Erhaltung von Flächen in gutem landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand (GLÖZ) verpflichtet. Hierzu gehört auch der Schutz des Bodens vor Erosion; dieser ist durch Maßnahmen gemäß § 16 Absatz 2 bis 4 der GAP-Konditionalitäten-Verordnung sicherzustellen.Zur Umsetzung dieser Maßnahmen wird nachfolgend die Methode zur Einteilung von landwirtschaftlich genutzten Flächen nach dem Grad ihrer Erosionsgefährdung durch Wasser und Wind auf der Basis der Empfehlungen der Bodenspezialisten des Bundes und der Länder beschrieben. Die Einstufung der Erosionsgefährdung der Flächen wird in Mecklenburg-Vorpommern auf Feldblockebene vorgenommen.1. Bestimmung der potenziellen ErosionsgefährdungDie Bestimmung der potenziellen Erosionsgefährdung durch Wasser erfolgt in Anlehnung an die DIN 19708 Bodenbeschaffenheit - Ermittlung der Erosionsgefährdung von Böden durch Wasser mit Hilfe der ABAG, DIN Deutsches Institut für Normung e. V., Februar 2005.Die Berechnung des allgemeinen Bodenabtrags erfolgt mittels der FaktorenkombinationK x S x R.K = Bodenerodierbarkeitsfaktor (K-Faktor)S = Hangneigungsfaktor (S-Faktor)R = Regenerosivitätsfaktor (R-Faktor)1.1. Ermittlung der FaktorenDie Eingangsdaten basieren auf digitalen Daten im ESRI-Shape- oder Grid-Format.K-FaktorDer Bodenerodierbarkeitsfaktor wurde aus den jeweiligen Anteilen Bodenart, Humusgeh-alt, Aggregatgröße, Wasserdurchlässigkeit und Grobbodenanteil gemäß den Werten der Tabellen 3 bis 8 der DIN 19708 bestimmt. Datengrundlage ist die Konzeptbodenkarte 1 : 25 000, Stand 2008 (einsehbar beim Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie, Stand 2008).S-FaktorDer Hangneigungsfaktor wurde aus dem Digitalen Geländemodell abgeleitet, welches vom Landesamt für innere Verwaltung aus Airborne Laserscanning Daten generiert wurde.R-FaktorDer Regenerosivitätsfaktor wurde aus dem REGNIE Rasterdatensatz der mittleren Jahresniederschläge (Zeitreihe 1981 - 2010) des Deutschen Wetterdienstes und der landes-spezifischen Gleichung zur Berechnung des R-Faktors nach DIN 19708 ermittelt.1.2. Ermittlung der WassererosionsgefährdungsklasseDurch Multiplikation der ermittelten K-, S- und R-Faktoren wird je Rasterzelle ein Wert ermittelt. Aus den Werten der Rasterzellen werden die arithmetischen Mittel je Feldblock berechnet. Über die Mittelwerte erfolgt die Einstufung der Feldblöcke in Wassererosionsgefährdungsklassen gemäß der Anlage 3 der GAP-Konditionalitäten-Verordnung.Wassererosionsgefährdungsklassen Berechnungsfaktor Erosionsgefährdung/Wassererosionsgefährdungsklasse K x S x R KWasser1 15 - < 27,5 KWasser2 ≥ 27,52. Bestimmung der potenziellen Erosionsgefährdung durch WindDie Bestimmung der potenziellen Erosionsgefährdung durch Wind erfolgt in Anlehnung an die DIN 19706 Bodenbeschaffenheit - Ermittlung der Erosionsgefährdung von Böden durch Wind und den Vorgaben zur Abschätzung der Erosionsgefährdung durch Wind (Arbeitskreis Erosion, 2008 - im Auftrag des damaligen Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz). Die Methodik ist in Anlage 4 der GAP-Konditionalitäten-Verordnung wie folgt dokumentiert:Abbildung 1: Schema zur Vorgehensweise bei der Ermittlung der Erosionsgefährdung durch Wind2.1. Ermittlung der EingangsdatenDie Eingangsdaten basieren auf digitalen Karten im ESRI-Shape- oder -Grid-Format.Erodierbarkeit des BodensDie Erodierbarkeit des Bodens wird nach Tabelle 1 der DIN 19706 aus der Bodenart des Oberbodens und der Humusgehaltsstufe nach Bodenkundlicher Kartieranleitung (Ad-hoc-AG Boden 2005) abgeleitet. Datengrundlage ist die Konzeptbodenkarte 1 : 25 000, Stand 2008 (einsehbar beim Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie, Stand 2008).WindgeschwindigkeitWindgeschwindigkeiten werden der Karte der mittleren jährlichen Windgeschwindigkeiten des Deutschen Wetterdienstes (200 x 200m-Raster; Zeitreihe 1981 - 2000) entnommen.Standortabhängige ErosionsgefährdungDie standortabhängige Erosionsgefährdung wird nach Tabelle 3 der DIN 19706 ermittelt.Schutzwirkung von WindhindernissenAls Windhindernisse werden sowohl die Feldblockgrenzen und Landschaftselemente aus dem Feldblockkataster des Landes (InVeKoS-Datensatz) als auch die Linien- und Flächenelemente des ATKIS-Datensatzes berücksichtigt.Durchschnittliche Höhe und Datenquelle der Windhindernisse. Windhindernis Mittlere Höhe [m] Datenquelle Baumreihe 10 ATKIS Hecke, Knick 8 ATKIS Brücke, Überführung 10 ATKIS Feldblockgrenze 1 InVeKoS Linienelemente Wohnbaufläche 10 ATKIS Flächenelemente Industrie- /Gewerbefläche 10 ATKIS Gebäude 10 ATKIS Wald, Forst 20 ATKIS Gehölz 15 ATKIS Hecke, Knick 8 InVeKoS (Landschaftselemente) Baumreihe 10 Feldgehölz 15 Feuchtgebiet 10 InVeKoS (Landschaftselemente) Einzelbaum 0 InVeKoS (Landschaftselemente) InVeKoS (Landschaftselemente) InVeKoS (Landschaftselemente) InVeKoS (Landschaftselemente) Nach den Vorgaben des Arbeitskreises Erosion (2008) werden aus den Daten von Hauptstationen des DWD-Netzes die Häufigkeiten der acht Hauptwindrichtungen für Winde > 7 m/s in den Monaten Februar bis Mai berücksichtigt (Zeitreihe 1962 - 2006).Daten folgender zwölf Stationen werden für die landesweite Darstellung herangezogen:Angermünde, Arkona, Boizenburg, Boltenhagen, Lübeck, Lüchow, Marnitz, Neuruppin, Schwerin, Teterow, Ueckermünde, Warnemünde.Gemäß DIN 19076 erfolgt die Klassifizierung der Schutzwirkung von Windhindernissen nach Abbildung 2 in Abhängigkeit von der Höhe des Windhindernisses und bei senkrechter Ausrichtung zur vorherrschenden Windrichtung.Abbildung 2: Stufen der Schutzwirkung und Einteilung von Schutzbereichen vor und hinter Windhindernissen (nach DIN 19706)Die Einstufung der Erosionsgefährdung im Schutzbereich von Windhindernissen erfolgt nach Tabelle 8 der DIN 19706.2.2. Ermittlung der WinderosionsgefährdungsklassenZur feldblockbezogenen Bewertung der potenziellen Winderosionsgefährdung werden die eingestuften Rasterzellen auf Feldblockebene aggregiert. Entsprechend den Vorgaben des Arbeitskreises Erosion (2008) wird für jeden Feldblock der Median aus den auf Rasterebene ermittelten Gefährdungsstufen (Enat) gebildet. Die Feldblöcke werden gemäß Anlage 4 der GAP-Konditionalitäten-Verordnung hinsichtlich der Winderosionsgefährdungsklasse entsprechend der nachfolgenden Tabelle eingestuft.Winderosionsgefährdungsklasse Winderosionsgefährdungsklasse Bezeichnung Stufe nach DIN 19706 KWind Erosionsgefährdung Enat5Literatur und QuellenAd-hoc-AG Boden (2005): Bodenkundliche Kartieranleitung - 5. verbesserte und erweiterte Auflage, 438 Seiten, HannoverArbeitskreis Erosion (2008): Abschätzung der potenziellen Erosionsgefährdung durch Wind gemäß § 5 des Direktzahlungen-Verpflichtungen-GesetzesDeutscher Wetterdienst (1995): REGNIE-Rasterdatensatz mit mittleren Jahresniederschlägen für die Zeitreihe 1981 - 2010Deutscher Wetterdienst (2008): Datentabelle für Hauptstationen des DWD-Netzes Deutsches Institut für Normung e. V. (2004): DIN 19706 Bodenbeschaffenheit - Ermittlung der Erosionsgefährdung von Böden durch Wind, Beuth-Verlag, Berlin Deutsches Institut für Normung e. V. (2005): DIN 19708 Bodenbeschaffenheit - Ermittlung der Erosionsgefährdung von Böden durch Wasser mit Hilfe der ABAG, Beuth-Verlag, BerlinLandesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern (2008): Konzeptbodenkarte 1 : 25 000 (KBK 25), unveröffentlichtLandesvermessungsamt Mecklenburg-Vorpommern (2004): Digitales Geländemodell 25 (DGM 25)Wurbs, D., Köthe, R. u. Möller, M. (2013): Aufbereitung des DGM5, Ableitung von Reliefparametern aus dem DGM10, Berechnung der potenziellen Wind- und Wassererosion aus dem DGM5, Abschlussbericht im Auftrag des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern

### Anlage 3 — Liste der regionaltypischen Kennarten und Kennartengruppen des artenreichen extensiv ...

Anlage 3 (zu § 7 Nummer 1)Liste der regionaltypischen Kennarten und Kennartengruppen des artenreichen extensiv bewirtschafteten Grünlands gemäß § 17 Absatz 3 Nummer 1 der GAP-Direktzahlungen-Verordnung Nr. Kennart/Kennartengruppe Wissenschaftlicher Name Hinweis Beispiel Wasserstufe Frischgrünland (mittlere Standorte) 1 Echte Schafgarbe Achillea millefolium Trocken bis Frisch 2 Bärenschote Astragalus sp. A. cicer Frisch 3 Glockenblumen Campanula sp. C. patulaC. rotundifolia Frisch 4 Flockenblumen Centaurea sp. C. jaceaC. scabiosa Trocken bis Frisch 5 Tausendgüldenkraut Centaurium sp. C. erythraeaC. littorale Frisch 6 Wilde Möhre Daucus carota Frisch 7 Augentroste Euphrasia sp. E. strictaE. officinalis Frisch 8 Mädesüß-Arten Filipendula sp. F. ulmaria.F. vulgaris Trocken bis Feucht 9 Labkraut (weiß- und gelbblühende Arten) Galium sp. ohne Kletten-Labkraut (Galium aparine) G. albumG. mollugoG. verumG. palustreG. uliginosumG. boreale Frisch bis Nass 10 Storchschnabel-Arten Geranium sp. G. palustreG. pratense Frisch bis Feucht 11 Echtes Johanniskraut Hypericum perforatum Frisch 12 blau-violett blühende Kardengewächse Knautia sp.,Scabios asp.,Succisa sp. K. arvensis,Sc. columbaria,Su. pratensis Frisch, Trocken, Nass 13 Wiesen-Margerite Leucanthem um ircutianum Frisch 14 Hornklee Lotus sp. L. corniculatusL. pedunculatus Frisch 15 Hainsimsen Luzula sp. L. campestrisL. multifloraL. pilosa Frisch 16 Bibernelle (Pimpinelle) Pimpinella sp. P. major, P. nigra Feucht bis Trocken 17 Wiesen-Primel Primula veris Frisch 18 Hahnenfuß-Arten Ranunculus sp. Ohne Kriechenden Hahnenfuß (R. repens) R. acrisR. bulbosusR. flammula Frisch, Trocken, Nass 19 Klappertopf Rhinanthus sp. Frisch 20 Großer und Kleiner Wiesenknopf Sanguisorba sp. S. minorS. officinalis Trocken bis Frisch 21 Wiesen-Bocksbart Tragopogon pratensiss. l. Frisch 22 Gelbblühende Kleearten Trifolium campestre,T dubium Frisch 23 Wiesen-Klee (Rot-Klee) Trifolium campestre auch Trifolium medium (selten) Frisch 24 Hohe blaue Ehrenpreise Veronica sp. V. chamaedrys,V. longifolia,V. spicata,V. teucrium Frisch bis Trocken Feuchte-/Nässezeiger 25 Sumpf-Schafgarbe Achillea ptarmica Feucht bis Nass 26 Wald-Engelwurz Angelica sylvestris Feucht 27 Schlangen-Knöterich Bistorta officinalis Feucht 28 Sumpfdotterblume Caltha palustris Nass 29 Wiesen-Schaumkraut Cardamine pratensis Feucht bis Nass 30 Klein- und Mittelseggen Carex sp. ohne Carex hirta C. distichaC. nigraC. vesicariaC. panicea Nass 31 Kohl- und Sumpfkratzdistel Cirsium oleraceumCirsium palustre Feucht 32 Blutwurz Sumpf-Blutauge Comarum palustrePotentilla erecta Feucht bis Nass 33 Bachnelkenwurz Geum rivale Feucht 34 Alante Inula sp. I. britannicaI. salicina Feucht 35 Platterbsen Lathyrus sp. L. pratensisL. palustris Feucht bis Nass 36 Kuckucks-Lichtnelke Lychnis floscuculi Feucht 37 Gilbweiderich Lysimachia vulgaris Feucht 38 Blutweiderich Lythrum salicaria Feucht 39 Wasser-Minze Mentha aquatica Nass 40 Berg-Haarstrang Peucedanum oreoselinum Nass 41 Silgen Selinum sp. S. carvifoliaS. dubium Feucht 42 Gelbe Wiesenraute Thalictrum flavum Feucht bis Nass 43 Baldrian-Arten Valeriana sp. V. dioicaV. officinalis Feucht Magerkeitszeiger 44 Sand-Grasnelke Armeria maritima Trocken 45 Feld-Beifuß Artemisia campestris Trocken 46 Golddistel Carlina vulgaris Trocken 47 Nelken Dianthus sp. D. deltoidesD. carthusianor um Trocken 48 Knack-Erdbeere Fragaria viridis Trocken 49 Sand-Strohblume Helichrysum arenarium Trocken 50 Berg-Sandglöckchen Jasione montana Trocken 51 Purgier-Lein Linum catharticum Trocken bis Feucht 52 Gewöhnlicher Dost Origanum vulgare Trocken 53 Thymian Thymus sp. Trocken 54 Hasen-Klee Trifolium arvense Trocken 55 Veilchen Viola sp. V. caninaV. hirtaV. tricolor Trocken Salzzeiger 56 Strand-Aster Aster tripolium Feucht bis Nass 57 Strand-Milchkraut Glaux maritima Feucht bis Nass 58 Strand-Flieder Limonium vulgare Feucht bis Nass 59 Wiesen-Wasserfenchel Oenanthe lachenalii Feucht bis Nass 60 Dickfleischige Salzzeiger Salicornia sp. Spergularia sp Suaeda sp. Salicornia europaeaSpergularia salinaSpergularia mediaSuaeda maritima Nass 61 Erdbeer-Klee Trifolium fragiferum Feucht bis Nass 62 Wegerichartige (Dreizack, Strand-Wegerich, Krähenfuß-Wegerich) Triglochin maritimumT. palustrePlantago maritimaP. coronopus Frisch bis Nass

### Anlage 4 — Methode zum Nachweis des Vorkommens der Kennarten und Kennartengruppen gemäß § 17 Absatz ...

Anlage 4 (zu § 7 Nummer 2)Methode zum Nachweis des Vorkommens der Kennarten und Kennartengruppen gemäß § 17 Absatz 3 Nummer 2 der GAP-Direktzahlungen-Verordnung1. FlächenbezugBezugsfläche ist ein einheitlich bewirtschafteter Grünlandschlag (Förderfläche).2. Einrichtung von Probelflächen (vgl. unten Abbildungen 1 bis 5)- Auf jedem Grünlandschlag soll die längste mögliche Diagonale (= Transekt) festgelegt werden (Abbildung 1). Das Transekt wird in mehrere, i.d.R. drei, gleich große Abschnitte eingeteilt. Innerhalb jedes Transektabschnitts werden 100 m lange und ca. 2 m breite Probeflächen festgelegt. Dabei sind die Randbereiche der Schläge nicht einzubeziehen.- Bei Schlägen, in denen die längste Diagonale kürzer als 300 m ist, soll diese in zwei gleich große Transektabschnitte eingeteilt und nur zwei Probeflächen aufgenommen werden (Abbildung 2).- Bei Schlägen, in denen die längste Diagonale kürzer als 200 m ist, werden zwei Transektabschnitte parallel gelegt oder quer zueinander über den Schlag geführt (Abbildung 3 und Abbildung 4).- Bei sehr kleinen Schlägen unter 1 ha werden zwei Transektabschnitte mit je 50 m x 2 m gelegt (Abbildung 3 und Abbildung 4 mit verkürzten Probeflächen).- Bei länglichen oder unregelmäßigen Schlaggeometrien soll die Erfassungslinie in der Mitte des Schlages verlaufen, in diesem Fall kann die Transektlinie auch abgeknickt sein (Abbildung 5).3. Aufnahme der Kennarten- Die Begehung der Probeflächen zum Nachweis der Kennarten erfolgt jährlich zwischen dem 15. April und dem 31. Juli. Es wird eine Begehung kurz vor der Nutzung des ersten Aufwuchses empfohlen, um die sichere Bestimmung der Kennarten zu erleichtern.- Es müssen mindestens vier Kennarten/Kennartengruppen (Spalte 2 der Liste in Anlage 3) je Probefläche in jedem Transektabschnitt gefunden werden. Die Arten/Artengruppen können sich dabei zwischen den Transektabschnitten unterscheiden. Verschiedene Arten innerhalb einer Artengruppe (z.B. Galium, gelbblühende Kleeartige) dürfen nur als jeweils ein Nachweis je Probefläche gezählt werden.- Für die Mindest-Individuenzahl jeder Kennart oder Kennartengruppe wird folgende Regelung getroffen: Die Art/Artengruppe muss in der Probefläche mehrfach vorkommen; das Auffinden eines einzigen Individuums darf nicht gewertet werden (Zufallsereignis).Abbildungen:

### Anlage 5 — Listen der geeigneten Arten von Blühpflanzen in Saatgutmischungen für Blühstreifen und ...

Anlage 5 (zu § 8)Listen der geeigneten Arten von Blühpflanzen in Saatgutmischungen für Blühstreifen und -flächen nach § 17 Absatz 5 GAP-Direktzahlungen-VerordnungGruppe A Nr. Botanische Bezeichnung Deutsche Bezeichnung 1 Agrostema githago Kornrade 2 Alliaria petiolata Lauchhederich 3 Anagallis arvensis Acker-Gauchheil 4 Anethum graveolens Dill 5 Anthriscus cerefolium Echter Kerbel 6 Aphanes arvensis Gewöhnlicher Ackerfrauenmantel 7 Arabidopsis thaliana Acker-Schmalwand 8 Barbarea vulgaris Winterkresse 9 Borago officinalis Borretsch 10 Brassica oleracea Markstammkohl 11 Brassica rapa Rübsen 12 Calendula officinalis Ringelblume 13 Camelina sativa Leindotter 14 Campanula rotundifolia Rundblättrige Glockenblume 15 Carum carvi Kümmel 16 Centaurea cyanus Kornblume 17 Cerastium semidecandrum Fünfmänniges Hornkraut 18 Coriandrum sativum Koriander 19 Cosmos bipinnatus Schmuckkörbchen 20 Crepis capillaris Kleinköpfiger Pippau 21 Descurainia sophia Gewöhnliche Besenrauke 22 Erysimum cheiranthoides Acker-Schöterich 23 Euphorbia helioscopia Sonnenwend-Wolfsmilch 24 Euphorbia peplus Garten-Wolfsmilch 25 Fagopyrum esculentum Buchweizen 26 Foeniculum spec. Fenchel 27 Fumaria officinalis Gewöhnlicher Erdrauch 28 Galeopsis bifida Kleinblütiger Hohlzahn 29 Glycine max Sojabohne 30 Gnaphalium uliginosum Sumpf-Ruhrkraut 31 Helianthus annuus Sonnenblume 32 Jasione montana Berg-Sandglöckchen 33 Lamium purpureum Purpurrote Taubnessel 34 Lapsana communis Gewöhnlicher Rainkohl 35 Lathyrius sativus Platterbse 36 Lens culinaris Linse 37 Lepidium sativum Kresse 38 Linum utatissimum Lein/Flachs 39 Lupinus spec. Lupinen 40 Malva neglecta Weg-Malve 41 Malva spec. Futtermalve 42 Medicago lupulina Hopfen-Klee 43 Medicago sativa Luzerne 44 Melilotus alba, Melilotus officinalis Steinklee 45 Melilotus officinalis Gelber Steinklee 46 Myosotis arvensis Acker-Vergissmeinnicht 47 Myosotis stricta Sand-Vergissmeinnicht 48 Nigella sativa Schwarzkümmel 49 Ocimum basilum Basilikum 50 Ornithopus perpusillus Kleiner Vogelfuß 51 Ornithopus sativus Serradella 52 Papaver argemone Sand-Mohn 53 Papaver dubium Saat-Mohn 54 Papaver rhoeas Klatschmohn 55 Phacelia tanacetifolia Bienenweide 56 Pisum sativum Felderbse/Futtererbse 57 Polygonum arenastrum Gleichblättriger Vogelknöterich 58 Raphanus sativa Ölrettich 59 Rumex acetosa Wiesen-Sauerampfer 60 Rumex acetosella Kleiner Sauerampfer 61 Silene latifolia subsp. alba Weiße Lichtnelke 62 Sinapis alba Gelbsenf 63 Sinapis arvensis Ackersenf 64 Sisymbrium officinale Wege-Rauke 65 Spergula arvensis Acker-Spergel 66 Spergularia rubra Rote Schuppenmiere 67 Teesdalia nudicaulis Bauernsenf 68 Torilis japonica Gewöhnlicher Klettenkerbel 69 Trifolium alexandrum Alexandrinerklee 70 Trifolium arvense Hasen-Klee 71 Trifolium campestre Feld-Klee 72 Trifolium dubium Kleiner Klee 73 Trifolium hybridum Schwedenklee 74 Trifolium incarnatum Inkarnatklee 75 Trifolium resupinatum Perserklee 76 Trifolium squarrosum Sparriger Klee 77 Trifolium subterraneum Erdklee 78 Tropaeolum majus Kapuzinerkresse 79 Veronica arvensis Feld-Ehrenpreis 80 Vicia faba Ackerbohne, Saubohne 81 Vicia pannonica Pannonische Wicke 82 Vicia sativa Saatwicke 83 Vicia villosa Winterwicke/ZottelwickeGruppe B Nr. Botanische Bezeichnung Deutsche Bezeichnung 1 Achillea millefolium Gewöhnliche Schafgarbe 2 Agrimonia eupatoria Kleiner Odermennig 3 Ajuga reptans Kriech-Günsel 4 Allium vineale Weinbergs-Lauch 5 Anthemis tinctoria Färber-Hundskamille 6 Anthriscus sylvestris Wiesen-Kerbel 7 Anthyllis vulneraria Wundklee 8 Artemisia campestris Feld-Beifuß 9 Ballota nigra Gewöhnliche Schwarznessel 10 Bellis perennis Ausdauerndes Gänseblümchen 11 Betonica officinalis Heilziest 12 Campanula rapunculoides Acker-Glockenblume 13 Carduus crispus Krause Distel 14 Carduus nutans Nickende Distel 15 Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume 16 Centaurea scabiosa Skabiosen-Flockenblume 17 Cerastium arvense Acker-Hornkraut 18 Cerastium holosteoides Gewöhnliches Hornkraut 19 Cichorium intybus Gewöhnliche Wegwarte 20 Clinopodium podagrare Wirbeldost 21 Coronilla varia Bunte Kronwicke 22 Crepis biennis Wiesen-Pippau 23 Daucus carota Wilde Möhre 24 Dianthus carthusianorum Karthäuser-Nelke 25 Dianthus deltoides Heide-Nelke 26 Dipsacus fullonum Wilde Karde 27 Echium vulgare Gewöhnlicher Natternkopf 28 Euphorbia cyparissias Zypressen-Wolfsmilch 29 Galium album Weißes Labkraut 30 Galium verum Echtes Labkraut 31 Glechoma hederacea Gewöhnlicher Gundermann 32 Gnaphalium sylvaticum Wald-Ruhrkraut 33 Heracleum sphondylium Gewöhnliche Bärenklau 34 Hieracium umbellatum Doldiges Habichtskraut 35 Hypericum perforatum Tüpfel-Hartheu 36 Hypochaeris radicata Gewöhnliches Ferkelkraut 37 Knautia arvensis Wiesen-Witwenblume 38 Lamium album Weiße Taubnessel 39 Lathyrus pratensis Wiesen-Platterbse 40 Lathyrus tuberosus Knollen-Platterbse 41 Leontodon (Scorzoneroides) autumnalis Herbstlöwenzahn 42 Leonurus cardiaca Echtes Herzgespann 43 Leucanthemum ircutianum Wiesen-Margerite 44 Leucanthemum sp. Margerite 45 Linaria vulgaris Gewöhnliches Leinkraut 46 Lotus corniculatus Hornschotenklee 47 Lythrum salicaria Blutweiderich 48 Malva moschata Moschus-Malve 49 Malva sylvestris Wilde Malve 50 Medicago falcata Sichel-Luzerne 51 Melilotus albus Weißer Steinklee 52 Onobrychis viciifolia Esparsette 53 Ononis repens Kriechende Hauhechel 54 Origanum vulgare Dost 55 Pastinaca sativa Pastinake 56 Pimpinella major Große Pimpinelle 57 Pimpinella saxifraga Kleine Pimpinelle 58 Plantago lanceolata Spitzwegerich 59 Plantago major Breitwegerich 60 Potentilla anserina Gänse-Fingerkraut 61 Potentilla argentea Silber-Fingerkraut 62 Potentilla reptans Kriechendes Fingerkraut 63 Prunella vulgaris Gewöhnliche Braunelle 64 Ranunculus acris Scharfer Hahnenfuß 65 Salvia pratensis Wiesensalbei 66 Sanguisorba minor Kleiner Wiesenknopf 67 Sedum acre Scharfer Mauerpfeffer 68 Sedum sexangulare Milder Mauerpfeffer 69 Silene (Lychnis) flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke 70 Silene dioica Rote Lichtnelke 71 Silene latifolia Breitblättrige Lichtnelke 72 Silene vulgaris Gemeines Leimkraut 73 Solidago virgaurea Gewöhnliche Goldrute 74 Stellaria graminea Gras-Sternmiere 75 Tanacetum vulgare Rainfarn 76 Thymus pulegioides Feld-Thymian 77 Trifolium medium Zickzack-Klee 78 Trifolium pratense Rotklee 79 Trifolium repens Weißklee 80 Verbascum nigrum Schwarze Königskerze 81 Verbascum sp. Königskerze 82 Veronica chamaedrys Gamander-Ehrenpreis 83 Veronica officinalis Echter Ehrenpreis 84 Vicia angustifolia Schmalblättrige Wicke 85 Vicia cracca Vogel-Wicke 86 Vicia sepium Zaun-Wicke 87 Vicia tenuifolia Feinblättrige Wicke

### § 1 — Organisationsstruktur der Zahlstelle

§ 1 Organisationsstruktur der Zahlstelle(1) Zur Zahlstelle nach Artikel 9 der Verordnung (EU) 2021/2116 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 2. Dezember 2021 über die Finanzierung, Verwaltung und Überwachung der Gemeinsamen Agrarpolitik und zur Aufhebung der Verordnung (EU) Nr. 1306/2013 (ABl. L 435 vom 6.12.2021, S. 187, L 29 vom 10.2.2022, S. 45), die durch die Delegierte Verordnung (EU) 2022/1408 (ABl. L 216 vom 19.8.2022, S. 1) geändert worden ist, in Verbindung mit Anhang I Nummer 1 der Delegierten Verordnung (EU) 2022/127 der Kommission vom 7. Dezember 2021 zur Ergänzung der Verordnung (EU) 2021/2116 des Europäischen Parlaments und des Rates mit Vorschriften für die Zahlstellen und anderen Einrichtungen, die Finanzverwaltung, den Rechnungsabschluss, Sicherheiten und die Verwendung des Euro (ABl. L 20 vom 31.1.2022, S. 95), die durch die Delegierte Verordnung (EU) 2023/57 (ABl. L 5 vom 6.1.2023, S. 7) geändert worden ist, und nach den §§ 3 bis 6 des InVeKoS-Daten-Gesetzes im Land Mecklenburg-Vorpommern gehören:1. das für Landwirtschaft zuständige Ministerium,2. die Staatlichen Ämter für Landwirtschaft und Umwelt im Rahmen ihrer Zuständigkeit nach § 2 Absatz 1 und3. jede Behörde, die für die Bewilligung aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) in Verbindung mit dem Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum Mecklenburg-Vorpommern 2021 bis 2027 zuständig ist.(2) Das für Landwirtschaft zuständige Ministerium nimmt folgende Aufgaben einer Zahlstelle war:1. die Auszahlung und Verbuchung nach Anhang I Nummer 1 Abschnitt A Ziffer ii und iii der Delegierten Verordnung (EU) 2022/127, und2. die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von Daten nach § 3 Absatz 3 und 4 Satz 3 und Absatz 5 sowie nach den §§ 4 bis 6 des InVeKoS-Daten-Gesetzes.Im Rahmen dieser Aufgaben ist das Ministerium zugleich Fachaufsichtsbehörde über die in Absatz 1 Nummer 2 und 3 genannten Behörden.(3) Die Staatlichen Ämter für Landwirtschaft und Umwelt und die in Absatz 1 Nummer 3 genannten Behörden, die Maßnahmen im Integrierten Verwaltungs- und Kontrollsystem bewilligen, sind zuständig für die Datenerfassung und Verarbeitung nach § 3 Absatz 1 und 2 des InVeKoS-Daten-Gesetzes, für die Bewilligung und Kontrolle von Zahlungen nach Anhang I Nummer 1 Abschnitt A Ziffer i der Delegierten Verordnung (EU) 2022/127 sowie für die Kürzungen der Prozentsätze bei nicht vorsätzlichen Verstößen nach Artikel 9 Absatz 1 und 2 der Delegierten Verordnung (EU) 2022/1172 der Kommission vom 4. Mai 2022 zur Ergänzung der Verordnung (EU) 2021/2116 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich des integrierten Verwaltungs- und Kontrollsystems im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik und der Verhängung und Berechnung von Verwaltungssanktionen im Bereich der Konditionalität (ABl. L 183 vom 8.7.2022, S. 12).(4) Den in Absatz 1 Nummer 3 genannten Behörden, die nicht unter Absatz 3 fallen, obliegt die Bewilligung und Kontrolle nach Anhang I Nummer 1 Abschnitt A Ziffer i der Delegierten Verordnung (EU) 2022/127 im Rahmen ihrer Zuständigkeiten.

### § 10 — System zur Identifizierung landwirtschaftlicher Parzellen

§ 10 System zur Identifizierung landwirtschaftlicher ParzellenDas System zur Identifizierung landwirtschaftlicher Parzellen stützt sich gemäß § 5 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 der GAPInVeKoS-Verordnung auf einen Feldblock als eine von dauerhaften Grenzen umgebene, zusammenhängende landwirtschaftliche Fläche eines oder mehrerer Betriebsinhaber.

### § 2 — Zuständigkeiten

§ 2 Zuständigkeiten(1) Zuständige Behörden für die Durchführung der in § 2 Absatz 1 der GAPInVeKoS-Verordnung genannten Rechtsvorschriften sind die Staatlichen Ämter für Landwirtschaft und Umwelt, soweit nachfolgend und in § 3 nichts Abweichendes geregelt wird.(2) Das für Landwirtschaft zuständige Ministerium ist die zuständige Behörde nach1. § 3 Absatz 2 sowie § 8 Absatz 1 und 2 des GAP-Konditionalitäten-Gesetzes,2. § 10 des GAP-Integriertes Verwaltungs- und Kontrollsystem-Gesetzes und3. § 8 Absatz 1, 2 und 4, § 27 Absatz 1 bis 3 und 5 und § 34 Absatz 2 sowie § 39 der GAPInVeKoS-Verordnung.

### § 3 — Kontrollbehörden für die Konditionalität

§ 3 Kontrollbehörden für die Konditionalität(1) Kontrollbehörden nach § 29 Absatz 2 der GAP-Konditionalitäten-Verordnung sind1. die Staatlichen Ämter für Landwirtschaft und Umwelt, die Landräte der Landkreise und die Oberbürgermeister der kreisfreien Städteund2. das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischereijeweils für die in Anlage 1 zu dieser Verordnung benannten Kontrollen der Einhaltung der Grundanforderungen an die Betriebsführung sowie der Standards für die Erhaltung von Flächen in gutem landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand nach Maßgabe der Unionsregelung, des Kapitels 3 des GAP-Konditionalitäten-Gesetzes (Verwaltungs-, Kontroll- und Sanktionssystem) sowie des Kapitels 3 der GAP-Konditionalitäten-Verordnung (Kontrollen und Sanktionen).(2) Die Kommunalbehörden üben ihre Zuständigkeit im übertragenen Wirkungskreis aus.(3) Finanzielle Mehraufwendungen, die den Landkreisen und kreisfreien Städten in Ausübung ihrer Kontrolltätigkeiten nach Absatz 1 entstehen, werden vom Land erstattet.

### § 4 — Feuchtgebiete und Moore

§ 4 Feuchtgebiete und Moore(1) Die Gebietskulisse der Feuchtgebiete und Moore gemäß § 10 Absatz 1 Satz 1 des GAP-Konditionalitäten-Gesetzes wird im elektronischen Feldblockkataster ausgewiesen. Dieses kann im Internet unter http://www.gaia-mv.de/gaia/feldblockkataster eingesehen werden. Die Gebietskulisse kann auch im örtlich zuständigen Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt während der Öffnungszeiten eingesehen werden.(2) Das für Landwirtschaft zuständige Ministerium unterrichtet die Betriebsinhaber über die Feuchtgebiete und Moore ihres landwirtschaftlichen Betriebes im Rahmen des Antragsverfahrens auf flächenbezogene Beihilfen, Prämien und Fördermaßnahmen, die aus dem Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft oder aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums finanziert werden. Die Unterrichtung erfolgt jährlich feldblockbezogen, vorzugsweise in elektronischer Form.(3) Die Mindestgröße von Feuchtgebieten und Mooren für die Aufnahme in die Gebietskulisse beträgt 0,1 Hektar.

### § 5 — Einteilung der erosionsgefährdeten landwirtschaftlichen Flächen

§ 5 Einteilung der erosionsgefährdeten landwirtschaftlichen Flächen(1) Die Einteilung der erosionsgefährdeten landwirtschaftlichen Flächen erfolgt nach der in Anlage 2 zu dieser Verordnung beschriebenen Methode auf Feldblockebene und wird ebenso im elektronischen Feldblockkataster ausgewiesen. Auch die erosionsgefährdeten landwirtschaftlichen Flächen können im Internet unter der in § 4 Absatz 1 benannten Internet-Adresse eingesehen werden. Die Informationen über erosionsgefährdete Flächen können auch im örtlich zuständigen Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt während der Öffnungszeiten eingesehen werden.(2) Das für Landwirtschaft zuständige Ministerium unterrichtet die Betriebsinhaber über die erosionsgefährdeten Ackerflächen ihres landwirtschaftlichen Betriebes im Rahmen des Antragsverfahrens auf flächenbezogene Beihilfen, Prämien und Fördermaßnahmen, die aus dem Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft oder aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums finanziert werden. Die Unterrichtung erfolgt jährlich feldblockbezogen, vorzugsweise in elektronischer Form.(3) Sofern mehrere Betriebsinhaber in einem Feldblock wirtschaften, kann im Einzelfall auf Antrag ein Betriebsinhaber von den Verpflichtungen nach § 16 Absatz 2 bis 4 der GAP-Konditionalitäten-Verordnung befreit werden, wenn Teile dieses Feldblockes eine Bewirtschaftungseinheit darstellen und offensichtlich nicht erosionsgefährdet sind.

### § 6 — Beseitigung von Landschaftselementen

§ 6 Beseitigung von LandschaftselementenLandschaftselemente nach § 23 Absatz 1 der GAP-Konditionalitäten-Verordnung dürfen nur mit Genehmigung der nach § 3 Absatz 1 zuständigen Kontrollbehörde für den GLÖZ-8-Standard (verpflichtende Stilllegung) im Einvernehmen mit der zuständigen Naturschutzbehörde beseitigt werden, wenn dies aus mindestens einem der folgenden Gründe erforderlich ist:1. zum Erhalt oder zur Verbesserung des Erhaltungszustands oder Erhaltungstrends von Arten gemäß Artikel 4 der Richtlinie 2009/147/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. November 2009 über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (ABl. L 20 vom 26.1.2010, S. 7), die zuletzt durch die Verordnung (EU) 2019/1010 (ABl. L 170 vom 25.6.2019, S. 115) geändert worden ist, oder von Lebensräumen oder Arten, die in den Anhängen I, II und IV der Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (ABl. L 206 vom 22.7.1992, S. 7, L 95 vom 29.3.2014, S. 70), die zuletzt durch die Richtlinie 2013/17/EU (ABl. L 158 vom 10.6.2013, S. 193) geändert worden ist, aufgeführt sind,2. zur Herstellung oder Verbesserung gesetzlich geschützter Biotope gemäß § 30 Absatz 2 des Bundesnaturschutzgesetzes oder § 20 Absatz 1 des Naturschutzausführungsgesetzes oder3. zur Herstellung oder Verbesserung von Habitaten gefährdeter Arten.Eine Genehmigung kommt nur in Betracht, wenn das mit der Beseitigung verfolgte Ziel aus naturschutzfachlicher Sicht als höherwertiger einzuschätzen ist, als das vorhandene Landschaftselement.

### § 7 — Kennarten

§ 7 KennartenZur Umsetzung der in § 20 Absatz 1 Nummer 5 des GAP-Direktzahlungen-Gesetzes genannten Öko-Regelung werden festgelegt:1. die in Anlage 3 zu dieser Verordnung genannten regionaltypischen Kennarten und Kennartengruppen des artenreichen Grünlands und2. die in Anlage 4 zu dieser Verordnung beschriebene Methode zum Nachweis des Vorkommens der Kennarten oder Kennartengruppen.

### § 8 — Saatgutmischungen für Blühstreifen oder -flächen

§ 8 Saatgutmischungen für Blühstreifen oder -flächenSaatgutmischungen für Blühstreifen oder -flächen im Sinne von § 20 Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe b oder c des GAP-Direktzahlungen-Gesetzes dürfen nur die in Anlage 5 zu dieser Verordnung genannten Arten von Blühpflanzen enthalten.

### § 9 — Mindestgröße landwirtschaftlicher Parzellen

§ 9 Mindestgröße landwirtschaftlicher Parzellen(1) Abweichend von § 3 Absatz 3 der GAPInVeKoS-Verordnung beträgt die Mindestgröße einer landwirtschaftlichen Parzelle, für die ein Antrag auf Direktzahlungen gestellt werden kann, 0,1 Hektar.(2) Abweichend von § 3 Absatz 1 GAPInVeKoS-Verordnung gelten landwirtschaftliche Flächen oder Flächen nach § 11 Absatz 1 Nummer 3 der GAP-Direktzahlungen-Verordnung, deren Nutzungen nicht getrennt angegeben werden müssen, als eine landwirtschaftliche Parzelle.

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— Landesverordnung zur Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (Gemeinsame-Agrarpolitik-Umsetzungslandesverordnung - GAPUmsLVO M-V)Vom 2. April 2023*)
Amtliche Fassung: https://www.landesrecht-mv.de/bsmv/document/jlr-AgrRefUmsVMV2023rahmen
Quelle: www.landesrecht-mv.de. Nicht-amtliche Wiedergabe.
