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title: "RdFunkVtr1991G HA — Gesetz zum Staatsvertrag über den Rundfunk im vereinten Deutschland Vom 16. Dezember 1991"
canonical: "https://juralernen.de/landesrecht/hh/rdfunkvtr1991gha"
jurisdiction: "Deutschland — Landesrecht Hamburg"
language: "de"
source: "https://www.landesrecht-hamburg.de/bsha/document/jlr-RdFunkVtr1991GHArahmen"
updated: "2026-05-13T12:42:18+00:00"
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# RdFunkVtr1991G HA — Gesetz zum Staatsvertrag über den Rundfunk im vereinten Deutschland Vom 16. Dezember 1991

**Landesrecht Hamburg**
*Ausfertigung:* 16.12.1991
*Fundstelle:* HmbGVBl. 1991, 425


### Artikel

Artikel 4(1) 1Für den Vollzug von Artikel 1 §§ 47 bis 47 f des Staatsvertrages gegenüber nichtöffentlichen Stellen sind die jeweils geltenden Vorschriften über die Aufsichtsbehörde nach dem Bundesdatenschutzgesetz anzuwenden. 2Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit kann für den Vollzug des Staatsvertrages gegenüber nicht-öffentlichen Stellen zur zuständigen Verwaltungsbehörde bestimmt werden. (2) 1Die Aufgaben und Befugnisse des Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit nach dem Hamburgischen Datenschutzgesetz gegenüber öffentlichen Stellen bei der Überwachung der Einhaltung der Datenschutzvorschriften des Staatsvertrages bleiben unberührt. 2Bei der Überwachung öffentlicher Stellen treten Beanstandungen nach dem Hamburgischen Datenschutzgesetz an die Stelle von Untersagungen und Anordnungen nach § 18 Absätze 2 und 4 des Mediendienste-Staatsvertrages vom 20. Januar bis 17. Februar 1997 mit der Änderung vom 16. Juli bis 31. August 1999 (Hamburgisches Gesetz- und Verordnungsblatt 1997 Seiten 254, 404, 2000 Seiten 44, 56, 77).

### Artikel

Artikel 3(1) Bescheide über rückständige Rundfunkbeiträge (§ 10 des Rundfunkbeitragsstaatsvertrages) werden im Wege der Amtshilfe von den dafür zuständigen Behörden der Freien und Hansestadt Hamburg vollstreckt. Gleiches gilt für Bescheide über rückständige Rundfunkgebühren, die auf Grundlage des bis zum 31. Dezember 2012 geltenden Rundfunkgebührenstaatsvertrages erlassen worden sind.(2) Die Rundfunkanstalt, zu deren Gunsten vollstreckt wird, erstattet der Freien und Hansestadt Hamburg den Verwaltungsaufwand, der bei der Verwaltungsvollstreckung entsteht und durch Zahlung des Pflichtigen nicht gedeckt wird. (3) 1Der Senat wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung die Erstattung näher zu regeln. 2Dabei kann der Senat den Erstattungsbetrag pauschal festlegen.

### Anlage RdFunkVtr1991G

AnlageStaatsvertrag über den Rundfunk im vereinten Deutschland InhaltsverzeichnisArtikel 1RundfunkstaatsvertragArtikel 2ARD-Staatsvertrag Artikel 3ZDF-StaatsvertragArtikel 4Rundfunkgebührenstaatsvertrag Artikel 5RundfunkfinanzierungsstaatsvertragArtikel 6Bildschirmtext-Staatsvertrag Artikel 7Übergangsbestimmung, Kündigung, Inkrafttreten Artikel 8AußerkrafttretenStaatsvertrag über den Rundfunk im vereinten Deutschland Das Land Baden-Württemberg,der Freistaat Bayern,das Land Berlin,das Land Brandenburg,die Freie Hansestadt Bremen,die Freie und Hansestadt Hamburg,das Land Hessen,das Land Mecklenburg-Vorpommern,das Land Niedersachsen,das Land Nordrhein-Westfalen,das Land Rheinland-Pfalz,das Saarland,der Freistaat Sachsen,das Land Sachsen-Anhalt,das Land Schleswig-Holstein unddas Land Thüringenschließen nachstehendenStaatsvertrag

### Artikel

Artikel 11)(1) Dem am 31. August 1991 unterzeichneten Staatsvertrag über den Rundfunk im vereinten Deutschland wird zugestimmt. (2) Der Staatsvertrag wird nachstehend mit Gesetzeskraft veröffentlicht. (3) 1Der Staatsvertrag tritt nach seinem Artikel 7 Absatz 3 am 1. Januar 1992 in Kraft, wenn bis zum 31. Dezember 1991 alle Ratifikationsurkunden hinterlegt worden sind. 2Der Senat gibt die Hinterlegung der Ratifikationsurkunden im Hamburgischen Gesetz- und Verordnungsblatt bekannt.

### Artikel

Artikel 2 (aufgehoben)

### Artikel

Artikel 5 (aufgehoben)

### Artikel

Artikel 6(1) 1Artikel 1 tritt am Tag nach der Verkündung dieses Gesetzes in Kraft. 2Im Übrigen tritt das Gesetz mit dem Tag des Inkrafttretens des Staatsvertrages in Kraft. (2) Mit dem Inkrafttreten des in Artikel 1 bezeichneten Staatsvertrages treten in ihrer geltenden Fassung außer Kraft: 1. Das Gesetz über das Abkommen der Länder der Bundesrepublik über die Koordinierung des ersten Fernsehprogramms vom 16. November 1959 (Hamburgisches Gesetz- und Verordnungsblatt Seite 175),2. das Gesetz betreffend den Staatsvertrag über die Errichtung der Anstalt des öffentlichen Rechts »Zweites Deutsches Fernsehen« vom 23. Januar 1962 (Hamburgisches Gesetz- und Verordnungsblatt Seite 5),3. das Gesetz betreffend den Staatsvertrag über einen Finanzausgleich zwischen den Rundfunkanstalten vom 5. November 1973 (Hamburgisches Gesetz- und Verordnungsblatt Seite 443),4. das Gesetz betreffend den Staatsvertrag über die Regelung des Rundfunkgebührenwesens (Rundfunkgebührenstaatsvertrag) vom 17. Februar 1975 (Hamburgisches Gesetz- und Verordnungsblatt Seite 23),5. das Gesetz zum Staatsvertrag über Bildschirmtext vom 11. April 1984 (Hamburgisches Gesetz- und Verordnungsblatt Seite 82),6. das Gesetz zum Staatsvertrag zur Neuordnung des Rundfunkwesens (Rundfunkstaatsvertrag) vom 12. November 1987 (Hamburgisches Gesetz- und Verordnungsblatt Seite 195),7. das Gesetz zum Rundfunkfinanzierungsstaatsvertrag vom 6. Dezember 1988 (Hamburgisches Gesetz- und Verordnungsblatt Seite 237). Ausgefertigt Hamburg, den 16. Dezember 1991. Der Senat

### Eingangsformel RdFunkVtr1991G

Der Senat verkündet das nachstehende von der Bürgerschaft beschlossene Gesetz:

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— Gesetz zum Staatsvertrag über den Rundfunk im vereinten Deutschland Vom 16. Dezember 1991
Amtliche Fassung: https://www.landesrecht-hamburg.de/bsha/document/jlr-RdFunkVtr1991GHArahmen
Quelle: www.landesrecht-hamburg.de. Nicht-amtliche Wiedergabe.
