Verordnung zur Bestimmung der zuständigen Behörde in Vaterschaftsanfechtungsverfahren zur Vermeidung unberechtigter Aufenthaltstitel Vom 26. Mai 2008
- Ausfertigungsdatum:
- 11.06.2008
- Fundstelle:
- GVBl. I 2008, 766
§ 1In Verfahren zur Anfechtung der Vaterschaft nach § 169 Nr. 4 des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit vom 17. Dezember 2008 (BGBl. I S. 2586, 2587), zuletzt geändert durch Gesetz vom 10. Oktober 2013 (BGBl. I S. 3786), ist zuständige Behörde nach § 1600 Abs. 1 Nr. 5 des Bürgerlichen Gesetzbuchs1. das Regierungspräsidium Darmstadt für die Landgerichtsbezirke Darmstadt, Frankfurt am Main, Hanau und Wiesbaden,2. das Regierungspräsidium Gießen für die Landgerichtsbezirke Gießen, Limburg a. d. Lahn und Marburg,3. das Regierungspräsidium Kassel für die Landgerichtsbezirke Fulda und Kassel.
§ 2Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.
Aufgrund des § 1600 Abs. 6 Satz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs in der Fassung vom 2. Januar 2002 (BGBl. I S. 45, 2909, 2003 I S. 738), zuletzt geändert durch Gesetz vom 26. März 2008 (BGBl. I S. 441), wird verordnet:
§ 1In Verfahren zur Anfechtung der Vaterschaft nach § 1600e Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist zuständige Behörde nach § 1600 Abs. 1 Nr. 5 des Bürgerlichen Gesetzbuchs 1. das Regierungspräsidium Darmstadt für die Landgerichtsbezirke Darmstadt, Frankfurt am Main, Hanau und Wiesbaden,2. das Regierungspräsidium Gießen für die Landgerichtsbezirke Gießen, Limburg a. d. Lahn und Marburg,3. das Regierungspräsidium Kassel für die Landgerichtsbezirke Fulda und Kassel.
§ 2Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft. Sie tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2013 außer Kraft.
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Nicht-amtliche Wiedergabe. Maßgeblich ist der amtliche Text. Quelle: www.rv.hessenrecht.hessen.de.