StrafZuwV HE 1968 · Hessen

Verordnung über die Zuweisung der Entscheidung in Strafsachen an ein Amtsgericht für den Bezirk mehrerer Amtsgerichte Vom 8. Juni 1968

Ausfertigungsdatum:
08.06.1968
Fundstelle:
GVBl. I 1968, 170
8 Vorschriften · Amtliche Fassung →
§ 1

§ 1 Die Entscheidungen in den zur Zuständigkeit des Schöffengerichts gehörenden Strafsachen werden zugewiesen 1. im Bezirk des Landgerichts Darmstadt a) aus dem Bezirk der Amtsgerichte Fürth Lampertheim dem Amtsgericht Bensheim, b) aus dem Bezirk des Amtsgerichts Langen dem Amtsgericht Darmstadt, c) aus dem Bezirk des Amtsgerichts Rüsselsheim dem Amtsgericht Groß-Gerau, d) aus dem Bezirk des Amtsgerichts Seligenstadt dem Amtsgericht Offenbach am Main, 2. im Bezirk des Landgerichts Frankfurt am Main aus dem Bezirk der Amtsgerichte Bad Homburg v. d. Höhe Königstein im Taunus Usingen dem Amtsgericht Frankfurt am Main, 3. im Bezirk des Landgerichts Fulda a) aus dem Bezirk des Amtsgerichts Hünfeld dem Amtsgericht Fulda, b) aus dem Bezirk des Amtsgerichts Rotenburg a. d. Fulda dem Amtsgericht Bad Hersfeld, 4. (gestrichen) 5. im Bezirk des Landgerichts Hanau aus dem Bezirk des Amtsgerichts Schlüchtern dem Amtsgericht Gelnhausen, 6. im Bezirk des Landgerichts Kassel a) aus dem Bezirk des Amtsgerichts Melsungen dem Amtsgericht Fritzlar, b) aus dem Bezirk des Amtsgerichts Bad Arolsen dem Amtsgericht Korbach 7. im Bezirk des Landgerichts Limburg a. d. Lahn aus dem Bezirk des Amtsgerichts Weilburg dem Amtsgericht Limburg a. d. Lahn, 8. im Bezirk des Landgerichts Marburg a. d. Lahn aus dem Bezirk der Amtsgerichte Biedenkopf Frankenberg-Eder Kirchhain dem Amtsgericht Marburg a. d. Lahn, 9. im Bezirk des Landgerichts Wiesbaden aus dem Bezirk der Amtsgerichte Idstein Rüdesheim am Rhein Bad Schwalbach dem Amtsgericht Wiesbaden.

§ 2

§ 2 Es werden zugewiesen die richterlichen Entscheidungen und Maßnahmen in Strafsachen, die zur Zuständigkeit des Amtsrichters allein gehören, wenn sich ein Angeschuldigter bei Erhebung der Anklage oder der Stellung eines Antrags nach § 417 der Strafprozessordnung in Untersuchungshaft oder Hauptverhandlungshaft befindet, mit Ausnahme der Jugendsachen; zugewiesen werden ferner die richterlichen Entscheidungen und Maßnahmen, die der Amtsrichter im Vorverfahren zu treffen hat, soweit sie sich auf die Anordnung, Vollstreckung oder Aufhebung der Untersuchungshaft oder Hauptverhandlungshaft beziehen, sowie die richterlichen Entscheidungen und Maßnahmen aufgrund des § 115a der Strafprozessordnung und nach den §§ 21 und 22 und § 39 Abs. 2 des Gesetzes über die internationale Rechtshilfe in Strafsachen in der Fassung vom 27. Juni 1994 (BGBl. I S. 1538), zuletzt geändert durch Gesetz vom 7. Juli 1997 (BGBl. I S. 1650); von der Zuweisung ausgenommen sind die richterlichen Entscheidungen und Maßnahmen aufgrund des § 128 der Strafprozessordnung ; 1. im Bezirk des Landgerichts Darmstadt a) aus dem Bezirk des Amtsgerichts Fürth dem Amtsgericht Bensheim, b) aus dem Bezirk des Amtsgerichts Langen dem Amtsgericht Darmstadt, c) aus dem Bezirk des Amtsgerichts Rüsselsheim dem Amtsgericht Groß-Gerau, d) aus dem Bezirk des Amtsgerichts Seligenstadt dem Amtsgericht Offenbach am Main, 2. im Bezirk des Landgerichts Frankfurt am Main aus dem Bezirk der Amtsgerichte Bad Homburg v. d. Höhe Königstein im Taunus Usingen dem Amtsgericht Frankfurt am Main, 3. im Bezirk des Landgerichts Fulda a) aus dem Bezirk des Amtsgerichts Hünfeld dem Amtsgericht Fulda, b) aus dem Bezirk des Amtsgerichts Rotenburg a. d. Fulda dem Amtsgericht Bad Hersfeld, 4. im Bezirk des Landgerichts Hanau aus dem Bezirk des Amtsgerichts Schlüchtern dem Amtsgericht Gelnhausen, 5. im Bezirk des Landgerichts Kassel a) aus dem Bezirk des Amtsgerichts Melsungen dem Amtsgericht Fritzlar, b) aus dem Bezirk des Amtsgerichts Bad Arolsen dem Amtsgericht Korbach, 6. im Bezirk des Landgerichts Limburg a. d. Lahn aus dem Bezirk der Amtsgerichte Dillenburg Weilburg dem Amtsgericht Limburg a. d. Lahn, 7. im Bezirk des Landgerichts Marburg a. d. Lahn aus dem Bezirk der Amtsgerichte Biedenkopf Frankenberg-Eder Kirchhain dem Amtsgericht Marburg a. d. Lahn, 8. im Bezirk des Landgerichts Wiesbaden aus dem Bezirk der Amtsgerichte Idstein Rüdesheim am Rhein Bad Schwalbach dem Amtsgericht Wiesbaden.

§ 5

§ 5 Diese Verordnung tritt am 1. Juli 1968 in Kraft. Sie tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2011 außer Kraft.

Eingangsformel StrafZuwV

Auf Grund des § 58 Abs. 1 des Gerichtsverfassungsgesetzes in der Fassung vom 12. September 1950 (Bundesgesetzbl. S. 513), zuletzt geändert durch Gesetz vom 6. September 1965 (Bundesgesetzbl. I S. 1185), in Verbindung mit § 1 der Verordnung zur Übertragung der Ermächtigung des § 58 Abs. 1 des Gerichtsverfassungsgesetzes vom 6. April 1965 (GVBl. I S. 80) wird verordnet:

§ 1

§ 1 Die Entscheidungen in den zur Zuständigkeit des Schöffengerichts gehörenden Strafsachen werden zugewiesen 1. im Bezirk des Landgerichts Darmstadt a) aus dem Bezirk der Amtsgerichte Fürth Lampertheim dem Amtsgericht Bensheim, b) aus dem Bezirk des Amtsgerichts Langen dem Amtsgericht Darmstadt, c) aus dem Bezirk des Amtsgerichts Rüsselsheim dem Amtsgericht Groß-Gerau, d) aus dem Bezirk des Amtsgerichts Seligenstadt dem Amtsgericht Offenbach am Main, 2. im Bezirk des Landgerichts Frankfurt am Main aus dem Bezirk der Amtsgerichte Bad Homburg v. d. H. Königstein i. Ts. Usingen Bad Vilbel dem Amtsgericht Frankfurt am Main, 3. im Bezirk des Landgerichts Fulda aus dem Bezirk des Amtsgerichts Hünfeld dem Amtsgericht Fulda, 4. im Bezirk des Landgerichts Gießen aus dem Bezirk des Amtsgerichts Butzbach dem Amtsgericht Friedberg, 5. im Bezirk des Landgerichts Hanau aus dem Bezirk des Amtsgerichts Schlüchtern dem Amtsgericht Gelnhausen, 6. im Bezirk des Landgerichts Kassel a) aus dem Bezirk des Amtsgerichts Witzenhausen dem Amtsgericht Eschwege, b) aus dem Bezirk der Amtsgerichte Fritzlar Melsungen dem Amtsgericht Homberg (Efze), c) aus dem Bezirk der Amtsgerichte Hofgeismar Rotenburg a. d. Fulda Wolfhagen dem Amtsgericht Kassel, d) aus dem Bezirk der Amtsgerichte Arolsen Bad Wildungen dem Amtsgericht Korbach, 7. im Bezirk des Landgerichts Limburg a. d. Lahn a) aus dem Bezirk des Amtsgerichts Herborn dem Amtsgericht Dillenburg, b) aus dem Bezirk der Amtsgerichte Hadamar Weilburg dem Amtsgericht Limburg a. d. Lahn, 8. im Bezirk des Landgerichts Marburg a. d. Lahn aus dem Bezirk der Amtsgerichte Biedenkopf Frankenberg-Eder Kirchhain dem Amtsgericht Marburg a. d. Lahn, 9. im Bezirk des Landgerichts Wiesbaden aus dem Bezirk der Amtsgerichte Eltville am Rhein Hochheim a. M. Idstein Rüdesheim am Rhein Bad Schwalbach dem Amtsgericht Wiesbaden.

§ 2

§ 2 Es werden zugewiesen die richterlichen Entscheidungen und Maßnahmen in Strafsachen, die zur Zuständigkeit des Amtsrichters allein gehören, wenn sich ein Angeschuldigter bei Erhebung der Anklage oder der Stellung eines Antrags nach § 417 der Strafprozessordnung in Untersuchungshaft oder Hauptverhandlungshaft befindet, mit Ausnahme der Jugendsachen; zugewiesen werden ferner die richterlichen Entscheidungen und Maßnahmen, die der Amtsrichter im Vorverfahren zu treffen hat, soweit sie sich auf die Anordnung, Vollstreckung oder Aufhebung der Untersuchungshaft oder Hauptverhandlungshaft beziehen, sowie die richterlichen Entscheidungen und Maßnahmen aufgrund des § 115a der Strafprozessordnung und nach den §§ 21 und 22 und § 39 Abs. 2 des Gesetzes über die internationale Rechtshilfe in Strafsachen in der Fassung vom 27. Juni 1994 (BGBl. I S. 1538), zuletzt geändert durch Gesetz vom 7. Juli 1997 (BGBl. I S. 1650); von der Zuweisung ausgenommen sind die richterlichen Entscheidungen und Maßnahmen aufgrund des § 128 der Strafprozessordnung ; 1. im Bezirk des Landgerichts Darmstadt a) aus dem Bezirk des Amtsgerichts Fürth dem Amtsgericht Bensheim, b) aus dem Bezirk des Amtsgerichts Langen dem Amtsgericht Darmstadt, c) aus dem Bezirk des Amtsgerichts Rüsselsheim dem Amtsgericht Groß-Gerau, d) aus dem Bezirk des Amtsgerichts Seligenstadt dem Amtsgericht Offenbach am Main, 2. im Bezirk des Landgerichts Frankfurt am Main aus dem Bezirk der Amtsgerichte Bad Homburg v. d. H. Königstein i. Ts. Usingen Bad Vilbel dem Amtsgericht Frankfurt am Main, 3. im Bezirk des Landgerichts Fulda aus dem Bezirk der Amtsgerichte Bad Hersfeld Hünfeld Lauterbach dem Amtsgericht Fulda, 4. im Bezirk des Landgerichts Hanau aus dem Bezirk des Amtsgerichts Schlüchtern dem Amtsgericht Gelnhausen, 5. im Bezirk des Landgerichts Kassel a) aus dem Bezirk der Amtsgerichte Fritzlar Hofgeismar Homberg, Bez. Kassel Melsungen Rotenburg a. d. Fulda Witzenhausen Wolfhagen dem Amtsgericht Kassel, b) aus dem Bezirk der Amtsgerichte Arolsen Bad Wildungen dem Amtsgericht Korbach, 6. im Bezirk des Landgerichts Limburg a. d. Lahn aus dem Bezirk der Amtsgerichte Dillenburg Hadamar Herborn Weilburg dem Amtsgericht Limburg a. d. Lahn, 7. im Bezirk des Landgerichts Marburg a. d. Lahn aus dem Bezirk der Amtsgerichte Biedenkopf Frankenberg-Eder Kirchhain dem Amtsgericht Marburg a. d. Lahn, 8. im Bezirk des Landgerichts Wiesbaden aus dem Bezirk der Amtsgerichte Eltville am Rhein Hochheim a. M. Idstein Rüdesheim am Rhein Bad Schwalbach dem Amtsgericht Wiesbaden.

§ 4

§ 4 (Aufhebungsanweisung)

§ 5

§ 5 Diese Verordnung tritt am 1. Juli 1968 in Kraft. Sie tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2006 außer Kraft.

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Nicht-amtliche Wiedergabe. Maßgeblich ist der amtliche Text. Quelle: www.rv.hessenrecht.hessen.de.