Bremen

Verordnung über die Pflicht zur Nutzung des elektronischen Rechtsverkehrs für die Fachgerichtsbarkeiten mit Ausnahme des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen und der Verwaltungsgerichtsbarkeit

Ausfertigungsdatum:
18.12.2020
Fundstelle:
Gesetzblatt 2020 Nr. 157
5 Vorschriften · Amtliche Fassung →

Eingangsformel

Aufgrund des Artikels 24 Absatz 2 Satz 1 des Gesetzes zur Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten vom 10. Oktober 2013 (BGBl. I S. 3786), das durch Artikel 31 des Gesetzes vom 5. Juli 2017 (BGBl. I S. 2208) geändert worden ist, verordnet der Senat:
§ 1

Inkrafttreten der Nutzungspflicht nach § 46g des Arbeitsgerichtsgesetzes

Artikel 3 Nummer 5 des Gesetzes zur Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten vom 10. Oktober 2013 (BGBl. I S. 3786), das durch Artikel 31 des Gesetzes vom 5. Juli 2017 (BGBl. I S. 2208) geändert worden ist, tritt für den Bereich der Freien Hansestadt Bremen am 1. Januar 2021 in Kraft.

§ 2

Inkrafttreten der Nutzungspflicht nach § 130d der Zivilprozessordnung in Verbindung mit §§ 64 Absatz 6 und 78 Satz 1 des Arbeitsgerichtsgesetzes für Verfahren vor dem Landesarbeitsgericht Bremen

Artikel 1 Nummer 4 des Gesetzes zur Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten vom 10. Oktober 2013 (BGBl. I S. 3786), das durch Artikel 31 des Gesetzes vom 5. Juli 2017 (BGBl. I S. 2208) geändert worden ist, tritt für Verfahren vor dem Landesarbeitsgericht Bremen am 1. Januar 2021 in Kraft.

§ 3

Inkrafttreten der Nutzungspflicht nach § 65d des Sozialgerichtsgesetzes für Verfahren vor dem Sozialgericht Bremen

Artikel 4 Nummer 4 des Gesetzes zur Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten vom 10. Oktober 2013 (BGBl. I S. 3786), das durch

Artikel 31 des Gesetzes vom 5. Juli 2017 (BGBl. I S. 2208) geändert worden ist, tritt für Verfahren vor dem Sozialgericht Bremen am 1. Januar 2021 in Kraft.

§ 4

Inkrafttreten der Nutzungspflicht nach § 52d der Finanzgerichtsordnung

Artikel 6 Nummer 4 des Gesetzes zur Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten vom 10. Oktober 2013 (BGBl. I S. 3786), das durch Artikel 31 des Gesetzes vom 5. Juli 2017 (BGBl. I S. 2208) geändert worden ist, tritt für den Bereich der Freien Hansestadt Bremen am 1. Januar 2021 in Kraft.

§ 5

Inkrafttreten, Außerkrafttreten

Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Verkündung in Kraft. Sie tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2021 außer Kraft.

Beschlossen, Bremen, den 8. Dezember 2020

Der Senat

Unterzeichner: Senatskanzlei Bremen

Du lernst gerade fürs Examen?

juralernen.de macht Gesetzestexte mit interaktiven Karteikarten, Schemata und Definitionen aus dem Examen lernbar.

Nicht-amtliche Wiedergabe. Maßgeblich ist der amtliche Text. Quelle: www.gesetzblatt.bremen.de.