Verordnung der Landesregierung zur Ausführung des Sozialgerichtsgesetzes (AVO SGG) Vom 14. November 1988
- Ausfertigungsdatum:
- 14.11.1988
- Fundstelle:
- GBl. 1988, 369
Auf Grund von § 7 Abs. 1 Satz 4, § 9 Abs. 3, § 13 Abs. 1, § 27 Abs. 3, § 30 Abs. 2 und § 35 Abs. 1 Satz 2 des Sozialgerichtsgesetzes (SGG) in der Fassung vom 23. September 1975 (BGBl. I S. 2536) wird verordnet:
§ 1Dem Justizministerium obliegt 1. die Anordnung, daß außerhalb des Sitzes eines Sozialgerichts Zweigstellen errichtet werden (§ 7 Abs. 1 Satz 4 SGG);2. die allgemeine Dienstaufsicht über die Sozialgerichte und das Landessozialgericht (§ 9 Abs. 3, § 30 Abs. 2 SGG).
§ 2Dem Präsidenten des Landessozialgerichts obliegt 1. die Berufung der ehrenamtlichen Richter bei dem Landessozialgericht (§ 13 Abs. 1, § 35 Abs. 1 Satz 2 SGG);2. die Regelung der Vertretung der Vorsitzenden bei den Sozialgerichten durch einen nicht demselben Gericht angehörenden Berufsrichter (§ 27 Abs. 3 SGG).
§ 3Den aufsichtführenden Vorsitzenden der Sozialgerichte obliegt die Berufung der ehrenamtlichen Richter bei den Sozialgerichten (§ 13 Abs. 1 SGG).
§ 4Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verordnung der Regierung zur Ausführung des Sozialgerichtsgesetzes (AVO SGG) vom 21. Dezember 1953 (GBl. S. 236), geändert durch Verordnung vom 11. April 1972 (GBl. S. 233), außer Kraft.
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Nicht-amtliche Wiedergabe. Maßgeblich ist der amtliche Text. Quelle: www.landesrecht-bw.de.