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title: "Definition: Subjektive Einzeltheorie (§§ 1365, 1369 BGB)"
canonical: "https://juralernen.de/definitionen/subjektive-einzeltheorie-1365-1369-bgb"
kind: "Legaldefinition"
language: "de"
updated: "2026-04-25T07:43:40+00:00"
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# Subjektive Einzeltheorie (§§ 1365, 1369 BGB)

## Definition

Sofern es um Geschäfte über <word idx="0"/> geht, die objektiv (nahezu) das gesamte Vermögen eines Ehegatten ausmachen, greift <a href="https://dejure.org/gesetze/BGB/1365.html" title="&sect; 1365 BGB: Verf&uuml;gung &uuml;ber Verm&ouml;gen im Ganzen">§ 1365 BGB</a> nur ein, wenn der Vertragspartner hiervon subjektiv <word idx="1"/> weiß oder wenn er zumindest die <word idx="2"/> kennt, aus denen sich dies ergibt.

## Erläuterung

Anders als bei <a href="https://dejure.org/gesetze/BGB/1365.html" title="&sect; 1365 BGB: Verf&uuml;gung &uuml;ber Verm&ouml;gen im Ganzen">§ 1365 BGB</a>, verlangt die wohl <b>h.M.</b> beim Vertragspartner des <b><a href="https://dejure.org/gesetze/BGB/1369.html" title="&sect; 1369 BGB: Verf&uuml;gungen &uuml;ber Haushaltsgegenst&auml;nde">§ 1369 BGB</a></b> <b>keine Kenntnis</b>, weil zumindest die Tatsache offensichtlich sei, dass es sich um einen Haushaltsgegenstand handle. Die ältere <b>a.A.</b> verweist darauf, dass aber nicht ersichtlich sei, dass es sich um einen Haushaltsgegenstand der konkreten Ehegatten handle und der Vertragspartner deshalb schützenswert sei. Nach der h.M. müsse der sich bei Unklarheiten eben erkundigen.

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Kanonische URL: https://juralernen.de/definitionen/subjektive-einzeltheorie-1365-1369-bgb
Quelle: juralernen.de — juristische Definitionen und Legaldefinitionen.
